Dagegen

Dafür

1. EHE IST FÜR MANN UND FRAU

Kritiker der gleichgeschlechtlichen Ehe argumentieren, dass die Ehe als Union zwischen Mann und Frau definiert ist. Dies zu ändern, würde der Natur widersprechen und sowohl die Institution Ehe als auch deren Rolle in der Gesellschaft untergraben. Eine Legalisierung würde die Fortpflanzung als zentrale Aufgabe der Ehe ignorieren. Es gibt bereits zivile Partnerschaften für Homosexuelle, doch die Ehe wäre ein Schritt zu weit. In Frankreich streicht eine Gesetzesänderung sogar die Begriffe „Mutter und Vater“ aus dem Gesetzbuch und schwächt damit die Rechte von heterosexuellen Familien.

1. GLEICHBERECHTIGUNG

Befürworter argumentieren, dass Gleichberechtigung auch wirklich Gleichberechtigung bedeuten muss. Eine zivilisierte Gesellschaft diskriminiert nicht aufgrund von Rasse, Religion, Geschlecht oder Sexualität und die Aberkennung des Rechts zu heiraten, ist eindeutig Diskriminierung. Schwule und heterosexuelle Paare verdienen beide die Rechte, die mit einer Ehe verbunden sind – z.B. in Bezug auf Steuern, Eigentum, Erbe und Adoption. Egal wie man es ausdrückt, die Ablehnung von gleichen Rechten für Schwule und Lesben ist Homophobie.

2. UNTERGRÄBT DIE RELIGION

Die Homoehe widerspricht den religiösen Ansichten vieler Menschen. Sie zu legalisieren, würde die religiöse Gefühle vieler Menschen verletzen und die Rolle der Religion moralische Instanz in der Gesellschaft weiter auffressen. Christen, Juden und Muslime haben sich alle gegen eine gleichgeschlechtliche Ehe ausgesprochen und deutlich gemacht, dass sie den heiligen Schriften widerspricht.

2. EHE FUNKTIONIERT, ALSO LASST SIE FÜR ALLE DA SEIN

Die Ehe ist eine erfolgreiche Institution und es macht Sinn, sie für so viele wie möglich zu erlauben. Seit dem Beginn der Geschichte, haben sich Paare in Liebe durch die Ehe miteinander verbunden. Diese Möglichkeit auf alle zu übertragen, wird unsere Gesellschaft weiter stärken. Eine Legalisierung ist nur die Anerkennung der Realität: Es gibt homosexuelle Menschen, die sich lieben und die sich einander verschreiben wollen, genauso wie heterosexuelle Menschen.

3. ALLE RECHTE HABEN IHRE GRENZEN

Es macht keinen Sinn in diesem Kontext von gleichen Rechten zu sprechen. Wenn das der Fall wär, dann müssten Mehrehen und inzestuöse Ehen ebenfalls legalisiert werden. Es gibt immer gewisse Beschränkungen von Rechten. Niemand hält Homosexuelle davon ab, sich gegenseitig zu lieben und Beziehungen zu führen, doch das bedeutet nicht, dass sie heiraten dürfen.

3. WAHLFREIHEIT

Der Staat sollte nichts darin zu sagen haben, wie erwachsene Menschen ihr Leben führen wollen. Wenn zwei Menschen sich lieben und heiraten möchten, dann sollte ihnen das erlaubt sein, egal welche Hautfarbe, Religion, Nationalität oder Geschlecht sie haben. Liebe und Ehe sollte eine rein persönliche Wahl sein. Wenn sich Regierungen in die Privatangelegenheiten der Menschen einmischen, vorschreiben wen sie heiraten können, dann sind individuelle Freiheiten in Gefahr und das kann gefährliche Auswirkungen haben.