Im Jahr 2017 stammten 27 % der Treibhausgasemissionen der EU aus dem Verkehrssektor. Den größten Anteil daran hatte der Straßenverkehr (71 %), der auch die Hauptursache für die Luftverschmutzung in den Städten ist. Besorgniserregend ist, dass der Trend im Verkehrssektor in die falsche Richtung geht: Die Europäische Umweltagentur berichtet, dass die Treibhausgasemissionen aus dem Verkehr in der EU in den Jahren 2018 und 2019 gestiegen sind und nicht dem allgemeinen Trend sinkender Emissionen in der EU gefolgt sind. Wie können wir einen gerechten Übergang zu einem nachhaltigeren Mix von Verkehrsträgern fördern?

Wir setzen unsere Reihe über den Europäischen Klimapakt fort, eine EU-weite Initiative, die Menschen, Gemeinden und Organisationen dazu einlädt, sich am Klimaschutz zu beteiligen und ein grüneres Europa zu schaffen. Wir werden Wissenschaftler:innen, Aktivist:innen, Botschafter:innen des Europäischen Klimapakts, Bürgermeister:innen, Politiker:innen und andere einladen, an unseren Debatten teilzunehmen und darüber zu diskutieren, wie wir alle etwas bewirken können.

Was denken unsere Leserinnen und Leser? Im Video oben in diesem Beitrag haben wir einen Kommentar aus einer Fokusgruppe mit Laura aus Italien aufgenommen, die uns darauf hinwies, dass nicht jede:r die gleichen Mobilitätsbedürfnisse hat:

Ich würde sagen, dass es unfair ist, diesen Druck [unser Verhalten zu ändern] auszuüben, denn nicht jeder hat die gleichen Bedürfnisse. Wenn man z. B. auf dem Land lebt, ist es schwieriger, auf das Auto zu verzichten, als wenn man in einer Großstadt wohnt. Es ist also nicht fair.

Wir haben auch zwei Kommentare von Lesern auf unserer Website ausgewählt, darunter von Francoise, die der Meinung ist, dass der öffentliche Nahverkehr für alle kostenlos sein sollte (wie in Luxemburg), und von Xavier, der meint, dass alle europäischen Städte Mautgebühren einführen sollten.

Um einige Reaktionen zu erhalten, haben wir diese Mischung aus Kommentaren und Fragen an Małgorzata Tracz, eine polnische Abgeordnete und Co-Vorsitzende der polnischen grünen Partei, und an George Marshall, Direktor von Climate Outreach und Autor des Buches Don’t Even Think About It: Why our Brains Are Wired to Ignore Climate Change. Im Video oben im Beitrag können Sie sehen, wie sie geantwortet haben.

Möchtest Du Dich engagieren? Unterzeichne den Europäischen Klimapakt und verpflichte Dich, praktische Schritte gegen die Umweltverschmutzung auf unserem Planeten zu zu unternehmen.

Was denkst Du? Was würde Dich dazu bewegen, weniger mit dem Auto zu fahren und mehr auf andere Verkehrsmittel wie öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad umzusteigen? Sollten die öffentlichen Verkehrsmittel für alle kostenlos sein? Schreib uns einen Kommentar und wir leiten ihn an Politiker:innen und Expert:innen weiter!

IMAGE CREDITS: Photo by Blubel on Unsplash
Redaktionell unabhängiger Inhalt, unterstützt von: Europäische Kommission. Siehe FAQ für mehr Details Unsere Climate Pact Privacy Policy: here.
European Commission


9 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

Was denkst Du?

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    Wolfgang

    Wenn sich in China, USA, BRASILIEN UND IM. REST DER WELT AUßERHALB DER EU, ETWAS ÄNDERT. DANN BRAUCHEN WIR NICHTS MEHR MACHEN.

  2. avatar
    Ha We

    Über echte Umweltverschmutzung (Feinstaub, giftige Chemieabfälle etc.) kann man ja gerne nachdenken. Aber CO² ist KEIN Schadgas. Im Gegenteil. Grob vereinfachte Rechnung: Mehr CO², mehr Pflanzenwachstum, mehr O², mehr Tiere, wärmeres Weltklima. In der Erdgeschichte gab es mehrere Zeiten, in denen Flora und Fauna aufgrund des höheren CO² und O² Gehalts in der Luft geradezu explodiert sind.

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    Klaus

    In den ländlichen Regionen einen öffentlichen Verkehrsverbund wie in den Städten 👍

  4. avatar
    Suzanna T.

    Ich würde weniger Auto fahren, wenn ich weniger in irgendwohin müsste. Also Home Office statt ins Büro, online bestellen statt in der Stadt oder im Laden einzukaufen, virtuelle Konferenzen statt in Person Leute treffen.

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    Ha

    Ein größeres Auto. Wird aber schwer, ich fahr schon SUV.

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