
Niemand will zurück in den Lockdown.
In den letzten Wochen sind die Corona-Fallzahlen in ganz Europa in die Höhe geschnellt. Wir scheinen mitten in der zweiten Welle, dabei hat der Winter noch nicht einmal begonnen. Wenn wir uns mehr in geschlossenen Räumen aufhalten, steigt das Risiko von Corona-Infektionen. Was ist jetzt also zu tun? Niemand will zurück in den europaweiten Lockdown: Der Internationale Währungsfonds macht den coronabedingten Stillstand im Frühling für eine ernsthafte wirtschaftliche Krise verantwortlich, viele Geschäfte würden einen weiteren Lockdown wohl nicht überstehen. Darüber hinaus ist der Verzicht auf Dauer auch einfach schwer durchzuhalten, die Menschen sehen sich nach einem Stückchen Normalität.
Europas Regierungen setzten in diesem Herbst bisher auf gezielte „lokale Lockdowns“, die hoffentlich die Verbreitung des Virus eindämmen werden. Paris und Madrid haben bereits zusätzliche Restriktionen eingeführt, während der Bürgermeister von London bereits ankündigte, dass auch für die britischen Hauptstadt Maßnahmen jetzt „unvermeidlich“ seien. In den Niederlanden und Belgien haben Restaurants und Kneipen für die nächsten Wochen wieder geschlossen, die Schulen und Kindergärten bleiben jedoch offen. Wann sind die Maßnahmen dann aber noch lokal, wann sprechen wir wieder von einem nationalen Lockdown?
Auch in Deutschland wird vor Ort über Schutzmaßnahmen entschieden
Es gilt in allen Bundesländern eine Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Verkehr, wie die Bußgelder ausfallen ist jedoch unterschiedlich. Auch die Anzahl der Gäste bei Feiern, ein Mundschutz an Schulen, das umstrittene Beherbergungsverbot oder falsche Angaben beim Restaurantbesuch bestimmen die Bundesländer.
Kann Europa einen zweiten Lockdown vermeiden?
Wie sieht die Situation in Deinem Bundesland aus? Wird Europa die zweite Corona-Welle in den Griff bekommen? Was denkt Ihr? Schreibt uns!
Foto: BigStock © encrier
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Nein. Es muss noch mehr Geld umverteilt werden.