
Vier Jahrzehnte war Deutschland in West und Ost geteilt
Drei Jahrzehnte hatten die beiden Teilgebiete bis heute Zeit, um wieder zusammenzuwachsen. Die tiefen Gräben zwischen Ost und West gibt es heute sicher nicht mehr – der Zusammenbruch der DDR bedeutete für die Menschen ein radikaler Umbruch in ihrem Leben. Sie hatten für ihre Freiheit gekämpft; die meisten Umwälzungen waren erwünscht: Es sollte politisch nicht mehr so weiter gehen, die Wirtschaft der DDR stand vor ihrem Ende und die Menschen verlangten ihre Freiheit. Der Systemumbruch führte zum Schock, welche Folgen sind noch bis heute sichtbar?
Ost und West sind sich ähnlicher als gedacht
Die Lebensverhältnisse haben sich angeglichen. Dennoch lassen sich Spätfolgen der Teilung bis heute in der Wirtschaft finden: Löhne, Vermögen und Renten sind in den neuen Bundesländern niedriger, gut bezahlte Jobs in der Industrie seltener. Dadurch sind Menschen eher von Armut und Arbeitslosigkeit bedroht. Bei der Gleichstellung zwischen Mann und Frau hinken hingegen die alten Bundesländer noch immer den neuen hinterher. Im Osten sind mehr Frauen erwerbstätig, die Gehaltsunterschiede zwischen Mann und Frau sind geringer und es gibt ein besseres Angebot für die Kinderbetreuung.
Gibt es aber noch eine Mauer in den Köpfen?
Umfragen weisen darauf hin, dass Unterschiede zwischen Ost und West wahrgenommen werden. Gleichzeitig schätzen die Befragten die Situation aber so ein, dass Trennendes für die Jüngeren zunehmend verblasst. Eine überwältigende Mehrheit ist der Meinung, dass es heute keine Rolle mehr für Kinder spielt, ob sie im Osten oder Westen geboren werden.
Gibt es noch heute Spuren der deutschen Teilung?
Was denkt Ihr? Nehmt Ihr noch Unterschiede zwischen Ost und West war? Spielen sie eine Rolle? Schreibt uns über Eure Erfahrungen!
Foto: Bigstock © nito
One Kommentare Schreib einen KommentarKommentare
Spuren ? Ja…im Bundestag in der Politik und bei der Regierung.