
In ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen viele Herausforderungen benannt, denen sich die EU in Zukunft stellen muss. Die Corona-Pandemie ist sicher die aktuellste Krise, mit der im letzten Jahr noch niemand gerechnet hat. Doch der Brexit, Klimawandel, Flüchtlinge an den Grenzen Europas und eine neue Arbeitswelt warten nicht. Wir scheinen uns alle an den Dauerkrisenmodus gewöhnt zu haben. Ist es nicht aber längst an der Zeit, die EU zukunftsfest zu machen, anstatt nur auf Krisen zu reagieren?
Was denken unsere Leserinnen und Leser?
Unser Leser Johnny schreibt: „Meiner Meinung nach sollte Europa die bestehende Ordnung komplett auf den Kopf stellen.“ Er hat uns eine lange Liste an Vorschlägen geschickt und fordert nicht nur Veränderungen beim Umweltschutz, sondern auch bei den Sozialsystemen, Bildung, Gesundheit, Landwirtschaft, Infrastruktur, Außenpolitik und demokratischen Strukturen. Bei welcher Baustelle fangen wir an?
Für eine Antwort auf Jonnys Frage sprachen wir mit Ranga Yogeshwar. Der Wissenschaftsjournalist, Physiker und Fernsehmoderator ist dafür bekannt, dass er sich mit den gesellschaftspolitischen Auswirkungen des wissenschaftlichen Fortschritts auseinandersetzt. Welcher Herausforderung sollte sich die EU seiner Meinung nach zuerst stellen?
Johnny hat auch die Zukunft der Arbeit angesprochen, dazu meint Leser Raziel: „Klar wird KI-Technologie hier und da einen Job schaffen, aber an anderer Stelle fallen drei bis vier Stellen weg.“ Wie bereiten wir uns am besten auf diese Zukunft vor?
Leserin Marlene hat den Klimawandel als dringendstes Handlungsfeld genannt, dem haben viele Leserinnen und Leser zugestimmt. Sie schreibt: „Dass gegen ein globales Phänomen nationales Handeln vorgeschlagen wird, ist doch absolut unsinnig.“ Welche Maßnahmen sollte die EU gegen den Klimawandel beschließen und würden die überhaupt ausreichen?
Wie soll es mit der EU in Zukunft weitergehen?
An Herausforderungen mangelt es nicht, welches Thema ist Euch am wichtigsten? Schreibt uns Eure Fragen und Kommentare, wir geben sie an die Experten und Politiker weiter!
Foto: Flickr (cc) Initiative D21
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