
Laut offiziellem Motto der EU, sind wir „in Vielfalt geeint“
Die Europäer haben die Europäische Union gegründet, um sich geschlossen für Frieden und Wohlstand einzusetzen und zugleich ihre Unterschiede in Kultur, Sprache und Traditionen, als Bereicherung zu sehen. Diesen Samstag sollen alle Bürgerinnen und Bürger der EU dieses Motto am Europatag feiern. Doch wem ist zum Feiern zumute?
Während der Corona-Krise sind die Mitgliedsländer sehr unterschiedlichen Strategien gefolgt
Eigentlich haben wir die EU auch dafür, Maßnahmen in Krisenzeiten abzustimmen. Angesichts der Corona-Pandemie wurden zuerst nationale Initiativen im Alleingang beschlossen. Die Krise macht aber auf ein Neues bewusst, wie eng verflochten vor allem Europas Wirtschaft ist. Einfach gesagt bleibt der Spargel in Deutschland auf den Feldern liegen, wenn Polen die Grenzen dicht macht. Europäische Absprachen sind gefragt. Warum fallen wir dennoch auf den Nationalstaat zurück, sobald es schwierig wird?
Was denken unsere Leserinnen und Leser?
Wir erhielten einen Kommentar von Liliana: „Ich erwarte, dass Europa zusammenhält und sich nicht gegeneinander ausspielen lässt. Nur so kann Europa weiter bestehen!“
Für eine Antwort gaben wir ihre Forderung an die Europaabgeordnete Katarina Barley weiter, kann sie Lilianas Aussage nachvollziehen?
Wir baten auch den Europaabgeordneten David McAllister um eine Antwort auf Lilianas Kommentar.
Lassen sich die Europäer gegeneinander ausspielen?
Stimmt Ihr Liliana zu? Sollte Europa zum Nutzen aller zusammenhalten oder macht es nicht doch Sinn, in Krisenzeiten im nationalen Rahmen zu handeln? Schreibt uns Eure Fragen und Kommentare!
Foto: Bigstock © hadrian
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