Die GroKo Regierung ist unbeliebt

Die Deutschen sind von ihrer Regierung nicht mehr überzeugt

Vor fünf Jahren waren noch 49 Prozent der Deutschen von der Qualität der Regierung überzeugt. Davon ist nicht mehr viel übrig, nahezu erdrutschartig waren Ende 2019 nur noch 26 Prozent der Befragten zufrieden. Dabei hatte die GroKo aus CDU und SPD zur Regierungshalbzeit rund zwei Drittel ihrer Versprechen aus dem Koalitionsvertag umgesetzt. Kita-Betreuung, Digitalisierung, Kohleausstieg und Klimapaket – eigentlich kann die Regierung eine rekordverdächtige Bilanz vorzeigen. Bei den Bürgern überwiegt dennoch Skepsis, warum nehmen sie die Erfolge nicht wahr?

Die GroKo ist besser als ihr Ruf

Fast 80 Prozent der Befragten, schätzen die Arbeit der großen Koalition ganz anders ein. Sie glauben, dass die Hälfte oder weniger der Vorhaben umgesetzt wurde. Diese Skepsis beeinflusst auch die Meinung über die politische Stabilität des Landes: Waren 2015 noch 81 Prozent von ihr überzeugt, sind es laut aktueller Studien nur noch 57 Prozent. Die Regierung wird falsch eingeschätzt, was zu Politikverdrossenheit führen kann. Wie lässt sich das ändern? Erklären Politiker ihre Arbeit den Bürgern? Wer will noch zuhören?

Was denken unsere Leser?

Unser Leser Michael bezweifelt, ob Politiker überhaupt den Bürgern zuhören. Hat er recht? Was muss die Politik in Zukunft besser machen?

Diese Frage haben wir bei unserer Livedebatte mit den Politikern Gregor Gysi (Die Linke), Damian Boeselager (Volt) und Moritz Körner (FDP) aufgegriffen. Seht im Video ihre Diskussion.

Was muss die Politik besser machen?

Was ist Eure Meinung? Müssen Bürger und Politiker an ihrer Kommunikation miteinander arbeiten? Würdet Ihr Politikern noch einmal eine Chance geben? Glaubt Ihr, dass eine andere Regierung ein Neustart wäre? Schreibt uns!

Foto: Flickr (cc) Georgina Coupe



17 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

Was denkst Du?

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    Raphael

    Politik für und nicht gegen die Bürger, wäre ein Anfang.
    Politik für die Zukunft, mit Inovationen und steigenden Standards …
    Das ist in Deutschland jedoch Wunschdenken

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      Hiltrud

      Wieso gegen den Bürger?

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    Cemil

    Immer gleiten lassen und weniger Bürokratie für Menschen ….. es gibt mehr Bürokratie damit die Demokratie stabilisiert wird , die Folge ist das alles teuer wird ……

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    Jöns-Peter

    Immer gleiten lassen und weniger Bürokratie für Menschen ….. es gibt mehr Bürokratie damit die Demokratie stabilisiert wird , die Folge ist das alles teuer wird ……

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    Michael

    Du bist ein einsamer Rufer in der Wüste. Ich habe aufgegeben. Der Pumuckel sollte lieber heute als morgen abtreten und Mutti gleich wieder mitnehmen. Die CDU muss wieder konservativer werden, der AfD das Wasser abgraben und der SPD wieder Luft zum Atmen lassen.

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    Jöns-Peter

    MIt den Grünen und der umbenannten SED gibt es 2 linke Parteien. Warum sollte die CDU der SPD helfen?

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      Thore

      Wen meinst Du mit der umbenannten SED? Dieses „Scheinargument“ habe ich zu oft in letzter Zeit gehört – und kann es nicht mehr gelten lassen. Weil es eine Partei – die mir noch nicht einmal besonders am Herzen liegt – versucht einfach so in einem Wort zu diffamieren, anstatt sich fair mit ihrer Arbeit und Forderungen auseinanderzusetzen. Und weil es nicht korrekt ist: Die meisten ehemaligen SED Funktionäre, Stasi-Mitarbeiter etc. sind nicht bei den Linken aktiv.

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    Michael

    Sie hilft ihr indirekt, weil dann die Wähler abwandern, die von der SPD gekommen sind.

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    Jöns-Peter

    Das habe ich ehrlich nicht verstanden.

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    Armin

    Soros Verwicklung. Politik der globallisten nicht fürs Volk. Politik gegen Europa kein Ton von den Medien über Frankreich und den Gelbwesten.

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    Armin

    Ja ne alles klar, die EU ist nicht Europa.

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    Michael

    Ja genau richtig Glückwunsch

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    Thore

    Besonders viel bei heraus gekommen, ist hier meiner Ansicht bisher noch nicht… Ich versuche mal einen Ansatz: „Die Politik“ sollte in Zukunft wieder ein besseres Gespür dafür entwickeln, wo Grenzen des guten Geschmacks aus Sicht der Bevölkerung überschritten werden. Das würde nach meiner bescheidenen Meinung einen Herrn Scheuer konsequenterweise das Amt kosten – solange der weitermachen kann, ist es schwer „Die Politik“ ernst zu nehmen. Insgesamt müssten die vielen allzu bekannten und allzu offensichtlichen Lobbyismus-Deals aufhören. Solange die Industrie offenkundig die Gesetze mitschreibt oder die Grenzwerte selbst festlegen kann, machen sich die Mandatsträger zu Handlangern und dadurch die Wahlen zu einer Farce. Das ist eine der größten Ursachen für Politikverdruss, Unmut und geringe Wahlbeteiligung – meiner Meinung nach.

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    Florian

    Eine bessere langfristige Planung, Eine viel bessere und vernünftigere, respektvolle Kommunikation bzgl. Gezielter Fragen.
    Eine bessere Verteilung des Steuergeldes innerhalb des politischen Einflussbereichs.
    Weniger spekulatives und Meinungsschwangeres Handeln.

    Fällt mir Spontan ein.

    Die Liste ist wesentlich länger.

    Mehr Demut gegenüber den Wählern und Nichtwählern.
    Ein wichtiger Punkt ist auch Das Politiker es sich nicht wagen dürften sich überhaupt gegen Landsleute zu stellen anstatt den Konsens aktiv zu suchen , nicht handeln, Schweigen usw. sowas sollte verstärkt als Hochverrat und Provokation gewertet werden.

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    Raphael

    Den Wohlstand der Bürger heben, Armut massiv belämpfen, die Hürden für die höchstmögliche Bildung für alle Bürger entfernen, einen würdigen Ruhestand ermöglichen…

    Die Liste ist lang und Deutschland erfüllt kein Kriterium davon.

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    Willi

    Alles, und zwar für die Bürger und nicht gegen Sie

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