
Die EU will jetzt die Bürger fragen, wo es hakt
Die neue Kommission unter Ursula von der Leyen und das Europäische Parlament haben für die nächsten zwei Jahre die Konferenz zur Zukunft Europas einberufen. Die Meinung der Bürger Europas soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Auf Konferenzen, die in ganz Europa stattfinden sollen, werden ausgeloste Bürger, Vertreter der Zivilgesellschaft und der europäischen Institutionen besprechen, was in Europa verbessert werden muss.
Die Themen sind noch nicht festgelegt
Europa soll handlungsfähiger werden, es können aber auch Themen von den Teilnehmern der Konferenzen eingebracht werden. Die Ergebnisse sollen im Anschluss Recht und Gesetz in Europa werden. Wenn die Bürgerbeteiligung gut umgesetzt wird, bietet sie eine Chance, das Vertrauen in die Demokratie und Europäische Union zu stärken. Werden die Erwartungen der Menschen nicht erfüllt, kann die neue Mitsprache mehr Schaden als Nutzen anrichten.
Kann die Bürgerbeteiligung gelingen?
Die Europäischen Institutionen sind es nicht wirklich gewöhnt, sich mit Bürgern direkt auszutauschen. Zugleich hat sich Kommission bereits sehr viele Ziele gesteckt: Es sollen Fortschritte in der Wirtschaft, Digitalisierung, Verteidigung, Demokratie sowie im Umweltschutz gemacht werden. Wie können bei diesen vielen Themen Bürger eingebracht werden?
Was denken unsere Leser?
Wir erhielten eine Frage von Leserin Giulia. Sie ist der Meinung, dass Reformen an den Mitgliedsländern scheitern werden, da für grundlegende Reformen bereits ein Veto reicht. Stimmt das? Wir fragten bei der Kommissarin Věra Jourová nach, die bei der Konferenz die Kommission repräsentieren wird. Befürchtet sie auch Widerstand aus den Mitgliedsländern?
Wir fragten auch Nicolas Schmit. Er ist Kommissar für Beschäftigung. Glaubt er, dass EU-Reformen an den Mitgliedsländern scheitern könnten?
Jetzt ist Deine Meinung gefragt!
Lässt sich die EU reformieren? Ist mehr Bürgerbeteiligung eine gute Idee oder ein Versprechen, das sich nicht halten lässt? Bei welchen Themen würdet Ihr mitreden wollen?
Foto: Flickr (cc) Renew Europe
12 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare
Ich sage es immer wieder. Ein demokratisches Europa, in dem die Bürger mitsprechen können, geht nur wenn eine gemeinsame neutrale Sprache verwendet wird. Wir brauchen
Europa-Demokratie-Esperanto
http://de.e-d-e.eu
Mit fähigen Personal und Teams.
nein, viel zu verfilzt
Zerschlagenn und zurück zu souveränen Nationalstaaten ist der einzig richtige Weg.
Raphael Elajah und wieso wollte das so sein ? Ich würde gerne ihre Begründung hören ?
Derzeit bringt die EU großartige Möglichkeiten und gegenseitige Unterstützung mit sich. Selbstverständlich hat dies einen Preis, die junge Generstion zahlt diesen jedoch gerne !
Ist sie nicht.
„Die Jungen“ verstehen heutzutage kaum etwas von Politik noch von etwas Geldfluss.
Die EU bringt Kosten, aber keine Vorteile für die Bürger.…See more
Ach wie lustig . Will man sich nun mal einen demokratischen Anstrich verpassen ?
Nicht mit ihr !
Für mehr Engagement im Klima und Umweltschutz
Die EU IST EIN UNNÖTIGER HAUFEN VON 10X ÜBER BEZAHLTEN POLITIKERN.
Nicht mit diesem Personal.
Nicht kann, sondern MUSS!