
Gestern hat das 50. Weltwirtschaftsforum in Davos begonnen
In diesem Jahr soll es um Nachhaltigkeit gehen – doch lassen sich Globalisierung und Kapitalismus nachhaltig gestalten? Vier Tage lang wollen das wichtige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutieren. Die Weltöffentlichkeit verfolgt dabei die herausragenden Reden – Greta Thunberg, Donald Trump, Angela Merkel; sie sollen neben vielen weiteren sprechen. Die wichtigen Gespräche finden derweil hinter verschlossenen Türen statt. Ist an den Vorwürfen also doch was dran, Davos sei elitär und undemokratisch?
Klar, die Spitzen aus Politik und Wirtschaft sind weiß, alt und männlich.
Das hat sich auch zum 50. Treffen nicht wirklich seit den 70er Jahren geändert. Gebetsmühlenartig weist Oxfam auch in jedem Jahr kurz vor dem Treffen darauf hin, dass die soziale Ungleichheit weltweit stetig zunimmt. Was bringt das Weltwirtschaftsforum also? Ein großer Vorteil der Treffen ist, dass sie auf neutralem Boden in der Schweiz stattfinden. Wer wann in welches Land eingeladen wird gehört zur Kunst der Diplomatie. In Davos können Kontrahenten miteinander sprechen, ohne dass die Zusammenkunft groß inszeniert wird. So besteht zumindest die Möglichkeit, Probleme zu lösen und Kontakte zu knüpfen. Auf der Gästeliste stehen inzwischen auch internationale Organisationen und Kritiker der Globalisierung.
Jetzt fragen wir Euch!
Was bringen die Spitzentreffen in Davos? Ist es wichtig, dass die Spitzen der Wirtschaft und Politik aufeinandertreffen oder ist das alles nur elitäre Inszenierung? Schreibt uns Eure Einschätzung, wir sprechen mit den Entscheidungsträgern!
Foto: Flickr (cc) World Economic Forum; Manuel Lopez
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