
Die Goldenen Zwanziger sind zurück!
Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. In den 1920ern wurde viel gefeiert, es war aber ein Tanz am Abgrund. Europa lag nach dem Ersten Weltkrieg in Scherben, es herrschte bittere Armut und die Politik war durch Hasspredigten und Attentate polarisiert wie nie. Nach dem kurzen wirtschaftlichen Aufschwung folgte Ende der 20er die Weltwirtschaftskrise, die letzten Endes dem Aufstieg der NSDAP den Weg ebnete. Viele sahen in den 2010ern bereits Parallelen zu den 1920ern, da sich politische Gegner immer unversöhnlicher gegenüberstanden. Wird das auch auf unsere 20er zutreffen?
Das Jahr könnte ein Neuanfang für Europa sein.
Wir haben ein neues Europäisches Parlament, eine neue Europäische Kommission und neue Präsidenten des Europäischen Rates und der Europäischen Zentralbank. Das neue Personal hat viele Neuanfänge angekündigt: So will die Kommission mit ihrer Präsidentin Ursula von der Leyen einen ehrgeizigen „Green Deal“ umsetzen. Demzufolge soll Europa als erster Kontinent bis 2050 klimaneutral werden. Neben Umweltschutz und Investitionen wurde auch mehr soziale Gerechtigkeit in Europa angekündigt. So soll jeder in die Maßnahmen einbezogen werden und profitieren.
Bisher nimmt eher die Ungleichheit in Europa zu.
Die Schere zwischen Arm und Reich bleibt nicht nur ein europaweites Problem, sondern auch eines innerhalb der Länder. Das lässt Vertrauen in unsere Demokratien schwinden – wieder so eine Parallele zu den 1920ern, aus der man lernen könnte. Klimawandel und Umweltschutz standen damals noch nicht auf der Agenda, aber das bewegt heute vor allem die jungen Menschen und könnte zu einer neuen Ungerechtigkeit zwischen den Generationen führen. Auch die Digitalisierung ist eine neue Herausforderung, die angegangen werden muss. Unsere Arbeitswelt wird sich stark verändern, Arbeitnehmer müssen darauf vorbereitet werden.
Es gibt in unseren 20ern also viel zu tun.
Nicht nur für die Politik, sondern auch für jeden einzelnen. Aber das Neue Jahr ist die Zeit, um sich neue Dinge vorzunehmen, oder? Was denkt ihr? Welche Vorhaben werden schwierig, wo seid ihr optimistisch? Schreibt uns, welche Themen für Euch am wichtigsten sind, wir werden sie mit den Experten debattieren!
5 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare
Das was liegengeblieben ist … Migration, Stabilität/Stärkung der Industrie/Wirtschaft, Kampf gegen Klimawandel, freies Internet usw.
Steuern von Renten zurückgeben bzw. abschaffen.
Reformen, sonst ist „gute Nacht Marie“ mit der EU.
So wie letztes Jahr, NICHTS, DIE WIRKLICHEN PROBLEME, GRENZSICHERUNG, DIE NGOs UNTERWEISEN, DAS DIE, DIESE MENSCHEN NICHT 300-500 KM, ÜBERS MITTELMEER SCHIFFEN SOLLEN, ANSONSTEN SIND ES MODERNE VON UNS FINANZIERTE SCHLEPPER
Klimaschutz ist wohl das wichtigste Thema 👍