Die PISA Studie verdeutlicht Bildungschancen und Leistungen der Schüler

Die Bildungschancen unserer Kinder sind von der sozialen Herkunft der Familie abhängig.

Diesen Befund hat Deutschland mit den Ergebnissen der internationalen Pisa-Studie (schon wieder) schwarz auf weiß: Gibt es zuhause genug Zeit, Geld und Kapazität zum Vorlesen, sind die Kinder um ein Vielfaches besser als benachteiligte Schüler. Dabei sollte die Schule doch allen Kindern die gleichen Startchancen für ihr Leben schaffen. Was muss sich ändern?

Insgesamt bleibt Deutschland im internationalen Vergleich im oberen Mittelfeld

Dennoch ist es alarmierend, dass sich die Ergebnisse der Schüler im Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften im Vergleich mit früheren Ergebnissen verschlechtert haben. Die Durchschnittsdaten verschleiern das eigentliche Problem: Deutschland hat sehr viele sehr gute und sehr schlechte Schüler, damit sind sie insgesamt im Mittelfeld. Die Schere klafft aber zwischen Arm und Reich auseinander, so können heute 21 Prozent der 15-Jährigen nicht richtig lesen und schreiben. Das Problem der ungerechten Leistungsverteilung prangert die OECD seit Jahren an, gepaart mit Empfehlungen, um die Situation zu verbessern. So wird in der Studie deutlich gemacht, dass vor allem unser dreigliedriges Schulsystem die Aufteilung von guten und schlechten Schülern auf Gymnasium-, Real- und Hauptschulen die Situation noch verschlimmert.

Sollten wir das Gymnasium abschaffen?

Der geplante Nationale Bildungsrat wollte die größten Unterschiede zwischen den Bundesländern angehen und Regeln vereinheitlichen, denn Bildung ist in Deutschland Ländersache. Doch schon bevor das erste Treffen stattfinden sollte, erklärten die süddeutschen Bundesländer medienwirksam ihren Ausstieg. Wie soll sich da etwas bessern?

Foto: Bigstock (c) AntonioDiaz



2 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

Was denkst Du?

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    Cemil

    Deutschland ist ein stuhres Land deswegen ist der Bildungssystem Stuhr und nicht Demokratisch

  2. avatar
    Raphael

    Der Süden wird „für den gleichwertigen Bildungsabschluss“ geknechtet, kämpft mit Burnout und Depressionen, während im Norden jeder das Abitur bildlich nachgeschmiasen bekommt.

    Zumal in ganz Deutschland maßgeblich veraltete Lehrpläne Anwendung finden.

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