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Wer macht die großen Schritte beim Umweltschutz?

Die Klimasünder unseres Alltags sind leicht gefunden

Energiewirtschaft, Industrie, Verkehr und Landwirtschaft verursachen den absoluten Großteil unserer Treibhausgas-Emissionen in Deutschland. Das bedeutet für jeden Einzelnen, dass es einen Unterschied macht, wie stark wir heizen, das Licht brennen lassen oder Fenster kippen. Auch wie oft wir fliegen, das Auto nutzen oder Fleisch essen spielt für die Emissionsbilanz eine Rolle. Andererseits produzieren gerade mal drei Braunkohlekraftwerke fast 10 Prozent der deutschen Emissionen – das ist mehr als die gesamte Landwirtschaft. Wo sollten wir also ansetzen?

Was denken unsere Leser?

Wir erhielten einen Kommentar von Leserin Karin, die der Meinung ist, dass gerade zu viele Probleme auf Individuen abgewälzt werden. Sie hat den Eindruck, dass wir unser Verhalten ändern müssen, während die großen Unternehmen als Hauptverursacher einfach davonkommen. Hat sie recht?

Für eine Antwort auf diese Frage sprachen wir mit dem grünen Europaabgeordneten Niklas Nienaß. Stehlen sich Unternehmen beim Klimaschutz aus der Verantwortung und der Einzelne muss es ausbaden?

Für eine weitere Perspektive sprachen wir auch mit Leena Vuotovesi. Sie leitet die Firma Micropolis, die für Kommunen Lösungen für ein grünes, nachhaltiges Wachstum entwickelt. Was antwortet sie Karin?

Was würdest Du für den Umweltschutz aufgeben? Weniger Heizen, Fliegen und Fleisch oder sehen wir die Dinge falsch? Geben wir nur etwas auf oder ist es nicht auch ein Gewinn, saubere Luft, Wasser und ein funktionierendes Ökosystem zu haben? Was denkt ihr?

Foto: Flickr (cc) runmonty



5 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

Was denkst Du?

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    Raziel

    Hm.. Also für die Umwelt würde ich auf das Gefühl verzichten, von der Weltweit größten Armee, überall auf dem Planeten „beschützt zu werden“.. 🤔

    So eine Armee ist ein krasser Umweltverschmutzer..

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    Heinrich

    Nennen sie doch endlich die richtigen Umwelttäter. Dass sind sicher nicht Heizen und Fleisch. Fliegen…schon.

  3. avatar
    Nini

    Unnütze Verpackungen. Braucht kein Mensch. Und auf dumme Politiker kann ich auch verzichten.

  4. avatar
    Heike

    Jeder ist gefragt. Individuen wie auch Industrie. Als Individuen haben wir mit unserem Konsum auch Einfluss auf die Industrie – die will ja verkaufen und keine Ladenhüter produzieren. Was wichtig ist, eine korrekte und ausführliche Produktbeschreibung für die Möglichkeit einer bewussten Wahl. Da ist die Politik gefragt. Ebenfalls grünere und umweltfreundlichere Innovationen unterstützen. Da ist ebenfalls die Politik gefragt. Aber auch wir, indem wir unser Geld bei Banken hinterlegen, die einen umweltfreundlichen und sozialpolitischen Ansatz haben, z.B. Triodos. Ich persönlich habe auf verschiedene wieder verwendbare Produkte umgestellt. Stoffbeutel, Stoffbinden, etc. Bei der Wahl zwischen einem Apfel vom lokalen Bauern oder aus Peru….wähle ich lokal. Es gibt also vieles, was man ohne Bauchschmerzen und Verlustgefühl ändern kann.

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    P

    JEDER ist gefragt. Jeder der seinen Kindern eine Zukunft wünscht, muss natürlich bei sich selber anfangen. Worauf ich (nicht immer) mit Freude verezichte : in Urlaub zu flliegen, Plastik soweit wie irgendwie möglich, Tierprodukte aber auch immer überall on-line zu sein (insbesondere Bilder und Filme verschicken). Das opfer ist nicht „umsonst“ – nach 2 Jahren veganer Ernährung MÖCHTE ich gar nicht mehr zurück. Meine Gesundheit ist besser den je zuvor, ich habe soviel mehr Energie und brauche weniger Schlaf! Ich rieche sogar die Blumen im Garten! Der Urlaub in Europa/Deutschland hat zu neuen Freundschaften geführt und der Wahrnehmung wie unglaublich vielfälltig unser Europa ist! Wie unglaublich reich an Kultur, Kunst, Historie, ESSEN, Musik … Wie offen die Völker abseits der Politik! Ich vermisse weder Amerika noch Asien…. UND JA, die größte Umweltsünder sind in der Wirtschaft/Politik zu suchen. Hier wünsche ich mir mehr Mut und Ehrlichkeit; weniger Einfluss der Lobby.

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