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Europa hat eines der höchsten Tierschutz-Niveaus der Welt. Doch gleichzeitig ist Intensivtierhaltung in Europa längst zur Normalität in der Fleischproduktion geworden. Alleine in Deutschland sterben pro Jahr rund 778 Millionen Tiere (Stand 2015) in Mastfabriken.

Wir haben einen Kommentar von Satsuma erhalten, die fordert, dass Europäer sofort mit der „Massenproduktion von Fleisch in Fabriken“ aufhören müssen. Sie ist nicht die Erste, die das so sieht. Wir haben schon zahlreiche ähnliche Kommentare erhalten, von Lesern, die Massentierhaltung nicht nur als schlecht für die Tiere finden, sondern auch für die Umwelt.

Intensivtierhaltung wurde bereits als eines der „schlimmsten Verbrechen in der Geschichte“ bezeichnet. Ist das eine Übertreibung, die mehr auf Emotionen beruht als auf wissenschaftlichen Fakten? Denn Tierschutz-Gesetze sind in Europa eigentlich ziemlich streng (obwohl sie natürlich nicht perfekt sind). Gibt es also wirklich ein Problem mit Massentierhaltung?

Um Antworten zu finden, sprachen wir mit Ulrich Adam, Generalsekretär von CEMA, ein Verband, der den landwirtschaftlichen Maschinenbau in Europa vertritt. Was sagt er dazu?

adamIch würde dieser Aussage nicht zustimmen und glaube nicht, dass Massentierhaltung verringert werden sollte. Jedoch würde ich zustimmen, dass es beträchtliche ökologische Herausforderungen gibt, denen sich die Agrarproduktion stellen muss. Die Frage ist jedoch, ob industrielle Landwirtschaft der Weg zu besserem Umweltschutz ist. Oder schadet sie mehr, als dass sie hilft? Genau darüber sollten wir diskutieren.

Tja, wir schrecken sicher nicht vor einer guten Diskussion zurück. Um also eine andere Meinung zu hören, sprachen wir auch mit Dr. Daniel Berckmans, Professor an der Katholischen Universität von Leuven, dessen Forschung sich mit der automatischen Überwachung von Vieh, Pflanzen und Menschen beschäftigt. Was würde er Satsuma antworten?

berckmans„Sprechen wir alleine über Umweltfaktoren, dann muss ich widersprechen. Denn schauen wir uns wissenschaftliche Daten an, dann sehen wir nicht, [dass Intensivtierhaltung schlechter für die Umwelt ist]. Die Hühnerzucht im Freien beispielsweise, unterscheidet sich gewaltig von der Hühnerzucht in einer Fabrik, was den Austoß von Treibhausgasen angeht. Die im Freien ist dabei aber der größere Verschmutzer.

Geht es um die Tierhaltung, ist es das gleiche. Als Beispiel: Käfighaltung sieht schrecklich aus. Und trotzdem, Beweise sprechen dafür, dass wenn wir Hennen viel Platz geben, sich ihre Gesundheit und Wohlbefinden nicht verbessert. Was ihre Gesundheit angeht, ist das große Problem Infektionen, die von wilden Vögeln oder Nagern eingeschleppt werden können. Hennen in Hallen sind diesen Gefahren nicht ausgesetzt.

Ähnliche Hinweise gibt es auch für das Tierwohl, das von Tierwissenschaftlern untersucht werden kann… Wir sehen kein größeres Wohlbefinden bei Hennen, die im Freien gehalten werden. Wenn sie viel Platz haben, können sie ausbüchsen und außerhalb Schaden erleiden.

Wir sollten also nicht Urteile auf Basis von Emotionen fällen, sondern eher auf wissenschaftliche Fakten vertrauen. Und für mich ist es sehr frustrierend, dass die Wissenschaft in der Debatte um unser Essen so wenig Beachtung findet.“

Sollte Massentierhaltung verboten werden? Oder sind die negativen Faktoren für Umwelt und für das Wohlbefinden der Tiere überbewertet? Sag uns deine Meinung und füll das Formular weiter unten aus. Wir hören, was die Politiker Europas dazu zu sagen haben.

FOTO: Copyright / BigStockPhoto – roibu


173 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

Was denkst du?

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    Peter Burkhardt

    Massentierhaltung allein ist nicht das Problem. Aber Tiere nur als „Produkt“ zu betrachten und Ihnen ein wenn schon recht kurzes aber wenigstens WÜRDIGES LEBEN mit Respekt vor der Kreatur(!) sind das mindeste was man verlangen MUSS!! Genmanipulationen die nicht mal mehr eine normale Geburt zulassen gehören verboten!! Es MUSS Regeln geben!!

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      Heribert Schröder

      Ich immer viel Fleisch essen will. ich nicht nachdenken will, weil ich doof – weil immer viel Fleisch gegessen. – Fleisch schön billig – im Winter billiger als Tomaten. Wie Fleisch produzieren wird, ist egal mir. Ich nie verstehen warum jede Tag Fleisch essen soll schlecht sein. Ich Deutscher – nicht verstehen miss !!

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      Peggy Li

      Das Fleischessen!

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    Marcel Burghart

    Verbot wird nichts ändern dann kommt es eben aus dem Ausland von sonstwo. Da sind die Zustände noch schlimmer ob das besser ist? Aber das ist typisch erstmal alles verbieten wollen ohne über die Folgen nachzudenken.

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    Jörg Ibanez

    Es geht nicht um „Massen“-Tierhaltung, sondern um artgerechte….
    Wer mal eine Herde Gnus beobachtet, also diese Massen an rinderartigen Tieren in der Natur sieht, merkt, daß die Masse bei einigen Arten selbstgewählt ist. Bestimmte Tiere hocken eh nur auf- und übereinander und müssen immer da gucken und scharren, wo ein anderes gerade was gefunden oder gesucht hat….
    Manchmal ist in Masse oder in Menge artgerecht.
    Erstmal Tiere beobachten und kennenlernen. Schieben, kuscheln, stänkern und dumm machen gehören zu fast allen Tieren dazu. Körperliche Nähe und Abstand müssen Tiere selbst verwirklichen können. Wir müssen ihnen die Möglichkeiten dazu geben.
    Mit Tieren fängt das ganze an; mit Pflanzen, die ja auch konkurrieren, gänge es weiter…
    Na gut, keiner hört sie schreien, deswegen kümmert es uns (noch) nicht.
    Der relative Begriff von (suggerierter verelender) Massentierhaltung ist zu pauschal gefaßt und noch immer hauptsächlich Stimmungsmache.
    Wie wäre es stattdessen mit einer Analyse der selbstgewählten, natürlichen Umgebung. Und man wählte sie als Standard, Tiere zu halten.
    Aber solch eine Herangehensweise bemerke ich noch nirgendwo…
    Nun ja, wenn die Tiere reden könnten…bzw. wir sie verstünden….
    Wohl eigentlich alle Lebewesen…aber was soll’s…die Menschen untereinander haben ja schon zu tun, sich angemessene Platz- und Lebensverhältnisse zuzugestehen….

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    Jürgen Zerbin

    Wenn alle ein ordentliches Einkommen hätten, müsste nicht auf Masse produziert werden. Schlecht behandelte Mitarbeiter-behandeln auch Tiere so

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      Dieter Fischer

      Aber auch geringe Einkommen rechtfertigen nicht die Massentierhaltung. Man kann auch weniger Fleisch konsumieren.

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      Jürgen Zerbin

      da gibt es einen netten Vergleich in der Sendung Quer vom BR , das man Lebensmittel für die Geringverdiener extra billig macht-damit niemand höhere Löhne fordert

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      Susanne Schwann

      Leider ist das Gemüse teuerer als Fleisch! Hatten wir vor der EU auch so viel Massentierhaltung? Ich denke nicht.

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    Andrea Günkinger

    Auf jeden Fall!
    Massentierhaltung ist unverantwortlich und wer gibt dem das Recht, so etwas einem Tier anzutun!
    Auch Tiere haben ein Recht auf anständiges Leben!

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      Peggy Li

      Alle Tiere! Kein Tier möchte ermordet werden , auch die nicht , die „artgerecht“ leben dürfen. Bis der Schlachter kommt….

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    Deianne Jänichen

    wer soll dann das teure Fleisch bezahlen auch wieder nur die Reichen?Massentierhaltung ja aber Tiere dürfen nicht leiden

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      u5

      was willst du Macken

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    Karin Materna

    Das muss verboten werden. Je eher desto besser. Der Umgang mit den Geschöpfen muss ein menschlicher werden. Schlimm genug, dass sie gegessen werden.

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      Undine Lehmann

      Richtig , dass ist das ganze Übel !!!

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    Andreas Stellmacher

    für mich stellt sich diese Frage überhaupt nicht-diese wiederliche Massentierhaltung schadet nicht nur dem Tier sondern auch den Verbrauchern-also abschaffen SOFORT…………..

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    Ingrid Becker

    Massentierhaltung muss verboten werden! Ist auch nicht artgerecht! Die Tiere können einem nur leid tun!!

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      Jan Bethien

      Das hat nichts mit dem Konsum zu tun, da die Industrie dort so oder so überproduziert

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      Martina Jacobs

      Sie sollten nicht von sich auf andere schließen.

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      Giovanni Natakizio

      Nun ja etwas mehr Platz sollten se schon haben.Leider is es im Ausland noch schlimmer.

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    Martina Jacobs

    Ja, auf jeden Fall! Und zwar ganz schnell! Massentierhaltung ist mit dem Anspruch auf artgerechte Haltung keinesfalls vereinbar. Keine Schwein, Rind, Huhn, Hahn, Pute, etc. würde freiwillig so leben wollen. Gleiches gilt im Ürbrigen auch für auf Effizienz getrimmte Qualzuchten. Kühe mit Eutern so groß, dass sie kaum noch gehen können. Puten, die sich vor lauer Brustfleisch nicht auf den Beinen halten können. Um nur zwei Beispiele der kranken Auswüchse menschlicher Profitgier zu nennen. Vom psychopatischen Wahnsinn des Schrederns lebendiger Küken ganz zu schweigen. Der angeblich so hohe Tierschutz in Europa ist eine zutiefst verlogene Fassade. Wie alles in der EU wird auch Tierschutz dem Profitstreben von Unternehmen untergordnet. Geld rangiert schon viel zu lange vor dem körperlichen und psychischen Wohl der Wesen.

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    Gudrun Pe

    Verbieten. Es geht wie bei allem nur um den Gewinn UND dafür leiden Tiere

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    Falkenhagen Kiki Falk

    ja es soll verboten werden, auch wenn die Lebensmittel teurer werden, dann gibt’s halt weniger Fleisch und weniger Eier in der Woche. So wie früher einen Sonntagsbraten und sonst Vegetarisch und gut!

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    Hartung Andreas

    Ja! Deshalb muß ich aber nicht Grün wählen,um damit die Massen-Bereicherung von Politschmarotzern zu unterstützen!! Das sollte mal in die Köpfe der bescheuerten Grün-Wähler!!

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    Ulrike Menges

    Ja natürlich! Keine Frage! Lieber würde ich für Hähnchen mehr zahlen, aber es hätte wenigstens vorher *gelebt*!

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    Silvi Hartmann

    Es reicht schon wenn Supermärkte nicht mehr den Preis bestimmen dürfen, und Fleisch somit zu billigen Ramschware machen.

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    Manfred Schirrmeister

    Denke ich mir auch, man ist ja nicht jeden Tag Eier, oder ein Hähnchen, sollen das reduzieren, dass die armen Tiere genug Freilauf haben

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    Sebastian Hinterleitner

    Alle sagen ja aber wo das fleisch dann herkommen soll beantwortet keiner…
    Entweder ihr lebt dann vegetarisch oder es muss wieder mehr klein und mittelbetriebe geben, anders wirds nicht funktionieren…

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    Holzenbecher Martina

    Unbedingt!! Das Leid der Tiere muss ein Ende haben. Das Leid steckt auch im Fleisch,das Menschen essen. Das wissen viel zu wenige.

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    Monika Vandermeer VanderMeer

    auf jeden fall sollte das verboten werden. ich bin immeer fix u. fertig wenn ich die dokus sehe. wie können wir das alles zulassen. die armen tiere. ich weis schon warum ich kein fleisch mehr esse. bei den bildern vergeht dir doch der hunger. übrigends, fast jeder weis wie die tiere gehalten werden u. unter welchen qualen sie leben. troztdem wird immer noch soooooooooooooooooooooo vielllllllllllllllllllllllllllllllllll fleisch gegessen. vielleicht sollte sich mal jeder einen kopf darüber machen.

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    Martha Nemetz

    Auf alle Fälle gehört das verboten.Wird sowieso die hälfte davon weggeschmissen.Besser kleine Tierhaltung und bessere Qalität.Wenn man das Foto sieht wird einem schlecht.

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    Maria Ha

    Unbedingt sollte solche Tierhaltung verboten werden das ist echt nimmer lustig die pecken sich gegenseitig auf und das Hendlfleisch kann man nimmer essen mit soviel kunstdünger weg damit

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    Maria Janetzko

    Auf jeden Fall. Lieber weniger davon als diese mit Chemie und Antibiotika vollgestopften und mit Gen-Mais gefütterten Tiere, die so leiden müssen…

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    Petra Bentele

    Massentierhaltung schadet der Umwelt und den Menschen!!
    Ein wichtiges Argument gegen Massentierhaltung ist darüber hinaus das Leid, das diese über die Tiere bringt. Schweine, Legehennen und Masthähnchen sind fühlende Geschöpfe, die Schmerz und Angst empfinden. In der Massentierhaltung werden sie zu Konsumgütern degradiert. Sie fristen ein kurzes und schreckliches Leben, oft ohne Tageslicht, auf engstem Raum zusammengepfercht und in ihrer Verzweiflung sich und ihre Artgenossen verstümmelnd. In Legebetrieben werden männliche Küken lebendig geschreddert!
    Neben diesen durchaus nachvollziehbaren Gründen existieren auch abstraktere. Ein hoher Fleischkonsum im Westen führt oft zu Armut und Hunger in den Ländern, die das Futter produzieren. Zudem werden für die Haltung der vielen Rinder die Regenwälder zerstört.

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    Hans Meierding

    Ein Suppenhühnchen ist für 3€ zu bekommen, ein 6serträger Bier dagegen kostet nur ca.5€.
    Das ist und kann nicht normal sein.
    Deshalb ist Massentierhaltung verbieten.

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    Reinhold Ziegler

    Wieviel sind Sie endlich bereit fuer gute Nahrung zu zahlen und mit devZidiotie des Z“ Geiz ist geil“ aufzuhoeren !

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      Franz Müller

      Ist auch die Frage wer kann mehr bezahlen ich kann nicht mehr als 200 Euro für Lebensmittel ausgeben und och bin voll berufstätig bei Ca 1400 netto da kommt noch Miete nebenkosten u.u.u anders
      Mir bleibt nicht viel und Fleisch hole ich selten mal. Ist nicht immer Geiz.
      Ist auch was kann ich ausgeben.

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      Jonathan Veit

      Franz Müller
      Die Menschen müssen langsam einmal von diesem Irrglauben abkommen, in den Industrienationen auf Fleisch angewiesen zu sein. Das ist Lachhaft. Nicht nur ist dieser Wahn der größte Nagel im Sarg dieses Planeten, es ist auch noch erwiesenermaßen ungesund, so viel Fleisch zu essen.
      Und nein, das heißt nicht, dass man gar kein Fleisch essen darf, es heißt lediglich, dass Fleisch kein notwendiges Nahrungsmittel ist. Auch ohne jedwede Ergänzungsmittel ist eine vegetarische Ernährung problemlos möglich und für diesen Planeten ist diese unbestreitbar eine letzte Hoffnung (da folgendes ebenfalls unerreichbar scheint). Aber auch eine drastische Minimierung des Fleischkonsums auf eine Mahlzeit in der Woche ist schon genug. Nicht nur gesund, sondern notwendig. Ansonsten sehe ich schwarz für unsere Erde…

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      Pius Stark

      Das Problem ist die Überbefölkerung ! und eigentlich nicht der Fleischkonsum , Natürlch sind wir schon ganz schöne Fleischkatzen , aber das liegt halt auch in unseren Genen .Und immer den Leute nwas vorschreiben wollen ? dich zwingt doch auch keiner täglich Fleisch zu Essen .

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    Juliane Sander

    Eindeutiges: JA! Mit einem Verbot ist es nicht getan, hier müssen ebenso stärkere Förderungen kleinerer ökologischer Betriebe her!

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    Ralph Luebberstedt

    Ich sehe in OstKanada auf dem Dorf folgende Entwicklung: noch stärkere Abhängigkeit von wenigen Monopolisten (Walmart, Superstore ) noch stärkeres Lügen mit Etiketten- man muss alle Lebensmitteletiketten genau auf Inhaltsstoffe hin dunrchlesen ( was Yoghurt genannt wird, oder Buttermilch ist kein Joghurt und auch keine Buttermilch ) gute Lebensmittel sind nicht zu bezahlen : Obst, gutes Brot, Fleisch, Fisch- frisches Gemüse-
    Hausverkauf wird streng reglementiert oder verboten( räuchern von Lachs oder ähnliches)
    Das Ergebnis: viele kleine Gärten entstehen und die Menschen beginnen wieder Schweine zu halten (2-3)
    Ja sogar Rinder in kleiner Stückzahl- die früheren Einkaufsstraßen sterben aus wegen der Shoppingmals außerhalb der Kleinstädte die Kleingewerbetreibenden verlieren ihre Kunden – Walmart dreht an Gestzgebungsschrauben und verteufelt gekonnt Gewerkschaften als freiheitsfeindlich und kommunistisch-
    Auf dem Land gibt es keine Infrastruktur, die man als solche bezeichnen könnte, keine Ärzte, keine Busse, ja nicht einmal asphaltierte Hauptstraßen, wo in Deutschland selbst Wirtschaftswege für Traktoren besser sind.
    Der ökonomische Druck auf den kleinen Mann ist extrem. Der Spielraum des Normalbürgers im Bereich des Niedriglohnsektors ist nicht mehr existent
    Massentierhaltung muss verboten werden

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      Franka Laeven

      Du bist in Kanada? Das ist sehr interessant, was Du da berichtest. In Deutschland erfährt man kaum etwas darüber.

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      Claudia Leuschke

      Interessant. Werden wir dann auch noch hin kommen.

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      Ralph Luebberstedt

      Ich bin seit den 70iger Jahren dort immer wieder gewesen und seit Ende der 90iger Jahre in Ostkanada. Das was wir hier kritisieren, zu Recht meiner Meinung nach, ist Kritik auf allerhöchstem Niveau bezogen auf gesellschaftliche „Reibung“- wer einmal die Hauptstraße des Ortes in dem ich bin, seit 20 Jahren im Sommer, der reibt sich die Augen, kratzt sich am Kopf über die humorlose Debatte wenn es um ein Loch in der Straße hier in der Gemeinde in der ich auch wohne geht
      Um nicht nur Weißbrot Essen zu müssen habe ich irgendwann begonnen In Kanada mein Brot selbst zu backen, mit Sauerteig, den ich nach Anleitung versuchte mit Buttermilch herzustellen. Vor zwei Jahren gelang es nicht mehr mit Buttermilch. Nach mehreren Versuchen drehte ich die Buttermilchpackung um und las das Kleingedruckte- es war keine Buttermilch, es war zusammengerührtes, das wie Buttermilch schmeckte-
      Ich suchte daraufhin in den Supermärkten nach Buttermilch und fand nichts, nicht einmal normalen Yoghurt- organische Yoghurts sind selten und so teuer, dass sie nur von Exoten gekauft werden. Ich habe dann eine nette Frau am Info ( natürlich mit Mikro) gefragt wo ich richtige Buttermilch bekommen könnte: über einen Lautsprecher, der du h den ganzen Superstore schallte fragte sie dann die Mitarbeiter: Here is a Customer WHO wants real buttermilk- es war zum Schreien komisch
      Inzwischen kaufe ich in den Supermärkten nur noch Grundnahrungsmittel- alles andere ist industriell verändert und was drauf steht ist nicht drin- es ist eine Katastrophe- da die Konkurrenz fehlt ist der normale Kunde dem Treiben ausgeliefert- mühselig erlernen die Bürger, die ich kenne, Gärten anzulegen, inzwischen mit beachtlichem Erfolg- private Initiative allerdings wird dann auch sofort mit Auflagen des Gesundheitsamtes geqält- wenn man es denn auf dem Markt verkaufen will- Gift sprühen der Großagrarier kein Problem- Fisch räuchern eines Fischereinmannbetriebes inzwischen verboten. Es gibt weitere Beispiele dieser Art- Massentierhaltung dient niemandem und ist für niemanden billig- der Konsument muss sich verweigern, nur das stoppt Wallmart – zB.

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      Pius Stark

      Untergangsjünger ??? gut das dein Schmarn ( Entschuldige wenn Ich das so bezeichen , ist nicht persönlich ) fast keiner glaubt , und das zurecht . 300 % übetreibung . ( erin kern Wahrheit ist schon dabei ) Weltuntergansszenarien usw.

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      Ralph Luebberstedt

      Pius Stark ich musste schmunzeln- über deinen Namen, der ist werbewirksam und über die Bezeichnung Weltuntergangsjünger- fühle mich überhaupt nicht so- hm, ich würde sehr gerne selbstkritisch meine Beschreibung runterschrauben- geht nicht- habe mit vielen Menschen zu tun aus den unteren bis untersten Einkommensgruppen- es ist, wie Ichs schreibe, aber die Problematik ist noch vielfältiger schwierig

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    Erna Götze

    Massentierhaltung ermöglicht allen Menschen,die gerne Fleisch essen auch einen bezahlbaren Konsum dieses Produkts.Diese Tierhaltung ist nicht immer zu verurteilen.Tiere werden gehalten für unsere Ernährung.

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      Cemil Efek

      Aha, was für Unsinn schreibst du wieder?

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      Erna Götze

      Cemil Efek Das war immer schon so,Ich komme aus einer Familie ,die Tiere gehalten und geschlachtet hat.Viele Menschen sind so durch die Hungerszeit gekommen.Natürlich nur Sonntags gab es Fleisch,wie heute bei mir auch.

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      Stefanie Leiner

      Massentierhaltung entwürdigt Lebewesen …

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      Pius Stark

      Stefanie Leiner vielen gehts hier zu gut ! de sollen mal für 4 Wochen ins Arbeiterparadies nach Nordkorea , vielleicht kommens dann zur Besinnung .

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      Elo Ha

      @Erna Götze
      Doch, die Haltung ist ausschlaggebend! Massentierhaltung ist völlig indiskutabel!
      Tiere haben auch Gefühle und wir muten ihnen zu ihr ganzes kurzes Leben hindurch Schmerzen u Leid zu ertragen. :-(

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      MiAB

      Wenn jeder der Fleisch essen möchte eigene Tiere artgerecht hält, sie selber schlachtet und komplett verwertet – bitteschön, dagegen hätte ich erstmal wenig einzuwenden. Das würden nämlich die wenigsten tun!
      Millionen von fühlenden Wesen zu quälen nur damit ignorante Menschen Billigfleisch essen können ist abartig!

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      Erna Götze

      Ich sehe das auch so.keine Quälerei!

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      Cemil Efek

      Nur die Grünen, müssen auch Grünen bleiben?

  29. avatar
    Pro Jet Corp

    Gentechnik statt MassenTierhaltung!
    1) FleischVerzicht = NEIN!
    2) MassenTierhaltung, NEIN,
    wenn PreisErhöhung = NEIN!
    3) Gentechnik zur FleichProduktion = JA = Alernative!

    Sicher ist es möglich, Organe zB. MuskelGewebe, in LebensmittelLaboratorien in PetrieSchalen zu züchten ohne das Tiere verletzt werden müssten.

    Es sollte auch verboten werden, nicht-rentable Tiere zu töten, speziell die männlichen Küken von Geflügel. —> Im Wald auswildern, statt schreddern!

    TierTransporte müssen limitiert werden durch Regulierung Anzahl / je m²! Vor Schlachtung sollten Tiere nochmal richtig gutes Futter und evtl. pflanzliche Betäubungsmittel erhalten!

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      Jonathan Veit

      Wozu dieser Aufwand? Fleischkonsum ist in den Industrieländern schlicht nicht notwendig. Auf ernährungstechnisch nicht. Das müssten die Leute nur mal verstehen.
      Und ach was, das Schnitzel schmeckt ja so gut? Wahrscheinlich weils mit Pflanzen gewürtzt wurde?

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      Pius Stark

      Es wird keiner gezwungen Fleisch zu Essen , aber es den andeen verbieten zu wollen ist schon dreist ! Der Homo Sapiens war schon immer ein Allesfresser ! Also Vegetarisch oder Vegan ist sicher nicht die typische Ernährungsform , wobei das jeder gern machen kann wie er möchte.

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      Elo Ha

      Pius Stark klardarf jeder Fleisch essen. Es geht um die Menge!
      U es geht darum arme Kreaturen vor skrupel- und gewissenlosen Menschen zu schützen. Nicht darum Fleisch essen zu verbieten!

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    Pius Stark

    Ja und wer erklärt den nicht so finaziell gutgestellten das Sie verzichten müssen bloß weil sich das ein kleiner Teil einbildet ? und im Tier und Pflanzenschutz ist ja schon sehr viel geleistet worden , bloß des scheinen manche verdrängen zu wollen so nach den Motto : Ich will das ihr Veganer werdet , egal ob euch das passt oder nicht .

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      Jutta Inauen

      Bei meinem Edeka-Kaufmann kostet das Kilo Roulade diese Woche 8,99 €.
      Wenn Sie das selbst zubereiten, haben Sie 2 Mahlzeiten für eine 4köpfige Familie für 2 (!!!) Sonntage. Inkl. Vorsuppe, Beilagen (Rotkohl, Semmelknödel) und Dessert kostet die Mahlzeit pro Nase 1,50.Wenn das Fleisch jetzt doppelt so teuer ist, kommen Sie pro Nase und Sonntag auf 2,50. Das können sich auch finanziell nicht ganz so gut gestellte Leute leisten, wenn sie nicht auf Gedeih und Verderb täglich Fleisch essen wollen. Das muss doch nicht jeden Tag sein!
      Die Kalkulation setzt voraus, dass Sie ohne Convenience- und Fertigprodukte auskommen.

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      Elo Ha

      @Pius Stark
      Ich glaube, dass vor allem sehr viele (!) Menschen verdrängen was wir der Natur zugemutet haben u immer noch tun!!! Es ist allerhöchste Zeit für eine Kehrtwende!

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    Prugger Andreas

    sollte verboten werden

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    Hanna L.

    Der Herr Dr. Daniel Berckmans, lebt wohl in (s)einer ganz eigenen Welt & der (empathielosen) Wahrnehmung, die sich sehr fraglicher Studien und Forschungen bedient. Wenn die Käfighaltung lediglich ein unschönes Bild liefert und die widernatürliche Unbeweglichkeit, die damit einhergehenden Muskelfehlentwicklungen, Knochenbrüche, Verhaltensstörungen in vorm von Kannibalismus, sowie hohen Sterbe- und Erkrankungsraten, keinerlei Einfluss auf das Wohlbefinden des Tieres haben, warum wurde diese Form der Haltung dann gesetzlich untersagt?

    Sicherlich nicht auf Basis einer kreischenden Gruppe von Tierschützern….

    Tiere sind, zumindest Erwachsenen Menschen, geistig unterlegen…. doch Sie können Leid, Schmerz und Panik in in intensiver und MESSBARER Form empfinden. Schweine haben den geistigen Stand eines drei bis VIER jährigen Kindes!
    Wir, als geistig weiterentwickelte Spezies, habe den unterlegenen Lebewesen gegenüber eine moralische Verantwortung. Jeder der die Verantwortung, andersartigen Lebewesen gegenüber anzweifelt, ist nicht bei klarem, „menschlichen“ Verstand!

    • avatar
      Josi

      danke, danke, danke! du sprichst mir aus der Seele!

  33. avatar
    Wen juckt mein Name?

    Man sollte Massentierhaltung verbieten. Es sind genauso wie wir menschen lebewesen. Würdet ihr es toll finden, mit vilen Menschen auf engen Raum eingesperrt werden , gefüttert werden, bis sie fett werden und dann direkt geschlachtet werden? Ich denke nicht.

    • avatar
      Hans Günther-Jauch

      Daumen hoch! Dieser Kommentar fasst alles zusammen, was ich für dieses Thema empfinde! Eine Schweinerei! Man sollte eine bessere Lösung finden.

  34. avatar
    hans

    Massentierhaltung? Mir fällt keine blödere Idee ein!!

  35. avatar
    unbekannt

    Massentierhaltung kann nicht abgeschafft werden, da der Bedarf daran zu hoch ist. Allerdings könnte man die Verhältnisse in denen die Tiere leben zum positiven verändern und die Massentierhaltung etwas eingrenzen. Jedoch könnte man den Export der Tiere unterbinden.

    • avatar
      MiAB

      Der „Bedarf“ ist mittlerweile nur noch so hoch, weil das Angebot so hoch ist! Wenn es kein oder weniger Fleisch auf dem Markt gäbe, dann müssten die Menschen eben weniger davon essen – keiner braucht Fleisch um zu überleben! Wenn das Kilo 40€ kosten würde, dann würde man eben nur einmal die Woche oder alle 2 Wochen Fleisch essen – so what? Keiner würde verhungern oder krank werden… Wir brauchen kein Fleisch, vor allem nicht in dieser Menge! Die Leute sind einfach zu bequem um umzudenken, also muss man das Pferd von hinten aufziehen – wäre nicht das erste Mal! Zigaretten werden ja nicht immer teurer, weil sie immer besser werden, sondern weil man die Menschen vom Rauchen abbringen will…

  36. avatar
    Jacky

    Massentierhaltung muss unbedingt verboten werden. Jedes Lebewesen hat ein recht auf eine artgerechte Haltung und glückliches Leben.
    Es muss verboten werden Tiere so zu behandeln!

  37. avatar
    Hühnerschlachter69

    Die würde ich alle auffressen

  38. avatar
    MiAB

    Massentierhaltung muss verboten werden! Unglaublich, dass die Menschheit überhaupt so verkommen konnte, so etwas zu etablieren. Es geht mir nicht in den Kopf, wie ein Mensch so etwas tun, anschauen oder unterstützen kann. Wie kaputt und krank müssen diese Menschen sein?
    Ich selbst esse kein Fleisch, akzeptiere es aber wenn jemand nicht komplett darauf verzichten möchte. Ein komplettes Fleischverbot ist leider noch utopisch. Wenn ich entscheiden könnte, würde ich aber als ersten Schritt nur noch Bioland- oder demeter-zertifiziertes Fleisch aus Kleinbetrieben erlauben, welches ausschließlich beim Metzger verkauft werden darf, der dann alles verwertet. Das wäre nicht nur besser für die Tiere, sondern auch für uns Menschen…

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