Was ist Europas Zukunftsprogramm? Arbeitslosigkeit, Brexit, Flüchtlingskrise, Klimawandel…es gibt sicher genug für Europas Politiker zu tun. Aber welchen Problemen sollen sie sich als erstes widmen? Abhängig von der politischen Einstellung werden verschiedene Lösungsansätze gewählt und auch unterschiedliche Prioritäten festgelegt. Klar, dass bei den Grünen der Klimawandel drängt, während es den Christdemokraten zuerst um Sicherheitsfragen geht. Wie sollte die Rangfolge sein?

Was denken unsere Leser? Wir erhielten einen Kommentar von Jose, der sich kaum auf Prioritäten festlegen kann, da er sich einen Neustart nach den Wahlen wünscht. Stimmt ihr zu?

Worum soll sich die EU zuallererst kümmern? Wir haben aus jeder politischen Fraktion des Europäischen Parlaments einen Abgeordneten gefragt. So seht ihr die ganze Bandbreite politischer Meinungen im Europaparlament. Ihr könnt die Positionen vergleichen und zur Europawahl 2019 entscheiden, wem ihr eure Stimme geben wollt.

Linke
Helmut Scholz (GUE-NGL), Mitglied des Europäischen Parlaments:

Grüne
Michael Cramer (Europäische Grüne), Mitglied des Europäischen Parlaments:

Liberale
Ulrike Müller (ALDE), Mitglied des Europäischen Parlaments:

Christdemokraten
Daniel Caspary (EVP), Mitglied des Europäischen Parlaments:

Konservative
Joachim Starbatty (EKR), Mitglied des Europäischen Parlaments:

Europaskeptiker
Jörg Meuthen (EFDD), Mitglied des Europäischen Parlaments:

Foto: Flickr (cc) Europäisches Parlament


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8 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

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    Daniel Fechner

    Arbeitslosigkeit und Klimawandel sind in erster Linie durch die Industrie bedingt, ob die EU sich dabei aktiv einmischen sollte, wage ich zu bezweifeln.
    Allerdings könnte sie Gelder an wirtschaftlich schlechter gestellte Regionen verteilen, um dort Industrie aufzubauen. Beim Klimawandel und Umweltfragen allgemein, sollte sie sich nur darauf beschränken, dass die einzelnen Länder sich an ihre Verpflichtungen halten und gegebenenfalls Vertragsstrafen auferlegen.
    Zum Thema Brexit, müssen die Politiker eine Entscheidung treffen, sei es in unserem und in Englands Interesse (sanfter Brexit auf England zugehen) oder als abschreckendes Beispiel (harter Brexit auf bestimmte Punkte bestehen).
    Beim Thema Flüchtlingskrise sollten endlich einige Punkte erfüllt werden (sichere Grenzen bspw. jeder muss sich an der Grenze melden ansonsten kein Status), Unterstützung der Grenzstaaten durch Binnenstaaten und einheitliche Migrationsstatuten (angepasst an die jeweiligen Sozialsysteme und Lebenserhaltungskosten der jeweiligen Länder).
    Allerdings sind es immer einzelne Länder, die bestimmte Punkte ablehnen und deswegen andere Zugeständnisse fordern … ein Parlamentarisches System neben einer feudalähnlichen System ist nicht die beste Idee, die wir hatten.
    Prioritäten:
    1.Entscheidungsfähige Führung
    2. Klimawandel
    3. Arbeitslosigkeit
    4. Migration
    5. Brexit

  2. avatar
    Captain Awesome

    Meiner Meinung nach die EU weiterentwickeln zu einem förderalen Staat, wo die einzelnen Länder als Bundesländer (nach armerikanischen Vorbild) weiter auch gewisse Unabhängigkeiten genießen.
    Noch cooler ist meiner Meinung eine Armerikanische EU und jetzt nicht an irgendwelchen New World Order Kram denken…
    Zusammenarbeit ist jetzt wichtig, der Klimawandel steht an der Tür und gleichzeitig bieter der technische Fortschritt ein derart großes Potential für die nächsten Jahre: Digitalisierung, Drohen, Kernfusion, Smart Cities ,intelligente Materialien, Quantencomputer und Gentechnik usw.
    Methoden für die Klimawandel sind da und entwickeln sich weiter.
    Wirtschaftliche und wissenschaftliche Möglichkeiten sollten liberaler gestaltet sein, gleichzeitig bedarf es eine Weiterentwicklung des Neoliberalismus und des globalisierten Kapitalismus, jedoch weder links mit der kompletten Abschaffung noch rechts mit Protektionismus.
    Auch die Energiegewinnung und Landwirtschaft (liebe Grüne Kernfusion und ITER sind Zukunft) sollte sich ändern, Gentechnik ist hier unser Verbündeter (siehe Laborfleisch ohne Kraftfutter, wo Regenwälder geholzt werden oder Klimaresistente Pflanzen, die mehr Nährstoffe bieten und gegen Monokulturen vorgehen). Das Bildungssystem kann dazu beitragen, über das Potential der Technik und welche Konzepte es gibt, aufzuklären.
    sind erstmal in 20 Jahren aktuelle Probleme gelöst, sieht Morgen für uns grandios aus.
    Wir sind mittlerweile in der Lage schwarze Löcher über Millionen Lichtjahre zu fotografieren, damit haben wir Grenzen übersprungen wo ich glaube da ist so viel möglich, also Plastikmüll zu lösen, weg von fossilen Brennstoffen und soziale Fragen zu lösen.
    Wir sollten unseren Planeten kümmern, gleichzeitig ist die Erde nicht unsere Grenze.
    Die ESA sollte mit der NASA und anderen Weltraumeinrichtungen und SpaceX weiterarbeiten und schon überlegen, Rahmenbedingungen für Ressourcen aus dem Weltall zu konzeptionieren. Auf so einen Kometen gibt es viel mehr Edelmetalle als in Afrika, die sind Planungen die für die Ressourcen kommender Generationen von Bedeutung sind.

  3. avatar
    Benedikt-Ludwig

    Trillions of killed animals…for?

  4. avatar
    Rico

    Mögliche Vorschläge:
    1 Evtl auf das Volk hören
    2 Keine Personen die einfach so im Parlament rumschreien als Abgeordnete zulassen, damit meine ich Sie Hr Caspary
    4 #Lobbyismus verbieten für alle Partein
    5 CDU/CSU gennerell nicht mehr im EU-Parlarment zulassen
    6 Diäten Reduzierung

  5. avatar
    Nicht

    Mahnung an Sie ist raus, Herr Caspary! Habe die 900 Euro demogeld nicht von Ihnen bekommen

  6. avatar
    Katze

    In zwei Jahren kann ich ihren uploadfiltern lassen. Aber was rede ich da, ich bin ja nur für 450 € gekauft #NieMehrCDU #NieMehrSPD #NieMehrCSU

  7. avatar
    Petr

    Zuallererst? Der Kochtopf mit Problemen die wir haben ist ja nur so am brodeln, am besten man löst mehrere Sachen gleichzeitig, und nein, eine Begrenzung von Pommes frittieren gehört nicht dazu.

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