Die nächsten Kandidaten aus unserer „Wer sind die Spitzenkandidaten“-Reihe sind die deutsche Ska Keller und der Niederländer Bas Eickhout, die beide für die Europäische Grüne ins Rennen um das Amt des EU-Kommissionspräsidenten gehen.

Die Europäische Grüne ist eine pro-europäische Partei, die „Europa verändern will“. Sie wollen die EU ökologischer, sozialer und demokratischer machen. Ihr wichtigstes Thema ist die Bekämpfung des Klimawandels und die Umsetzung des Pariser-Klimaabkommens.

SKA KELLER

ist die Veteranin dieses Zweiergespanns. Die deutsche Europaparlamentsabgeordnete tritt nun schon zum zweiten Mal für die Grünen als Spitzenkandidatin an.

Franziska Maria „Ska“ Keller wurde am 22. November 1981 im heutigen Guben, Brandenburg (in der ehemaligen DDR) geboren. Sie studierte sowohl in Berlin als auch in Istanbul Islamwissenschaft, Turkologie und Judaistik.

Keller gilt als kosmopolitisch und multikulturell. Sie lebt mit ihrem finnisch-schwedischen Ehemann in Brüssel und spricht neben Deutsch fließend Englisch, Französisch und Spanisch und hat Kenntnisse in Türkisch und Arabisch.

Ihre politische Karriere begann Ska Keller als Landesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen in Brandenburg: Sie war u.a. Sprecherin der Federation of Young European Greens (FYEG) sowie Mitglied im Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND. Mit 27 Jahren wurde sie 2009 ins Europaparlament gewählt, wo sie 2014 bereits als Spitzenkandidatin der Grünen aufgestellt wurde.

Ska Keller ist jung, gebildet und motiviert. Sie möchte Europa verändern und verjüngen. Ihr Wahlkampfmotto lautet: „Nicht nur Opa für Europa“. Sie gehört zur neuen Generation der Grünen.

In der Kombination Keller-Eickhout legt Ska Keller ihren Schwerpunkt auf die europäische Migrations-und Handelspolitik, die sie fairer und ökologischer gestalten möchte.

BAS EICKHOUT

ist der zweite Spitzenkandidat der Europäischen Grünen, Mitglied des Europäischen Parlaments und Leiter der Delegation der GroenLinks Partei.

Bas Eickhout wurde am 8. Oktober 1976 in Groesbeek in den Niederlanden geboren. Der studierte Chemie- und Umweltwissenschaftler hat sich seit Beginn seine Karriere mit den Themen Umwelt- und Klimaschutz beschäftigt. Erste Erfahrungen konnte er beim Rijksinstituut voor Volksgezondheid en Milieu (RIVM) sammeln. Seit den 1990er Jahren engagierte Eickhout sich auch politisch bei der GroenLinks Partei.

Seit 2009 sitzt Eickhout als Mitglied von Die Grünen/Europäische Freie Allianz im Europäischen Parlament. Dort ist er Mitglied des Ausschusses für Umwelt-äfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und in der Dele-gation für die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten.

Eickhout’s Mission ist der Kampf gegen den Klimawandel. Er hat langjährige Erfahrung in der Klimapolitik durch seine Arbeit im Europaparlament und bei diversen UN-Klimagipfeln und war am niederländischen Klimagesetz mitbeteilligt.

Bas Eickhout kann man nicht in eine Schublade stecken. Er sagt von sich selbst, dass sich nicht einem bestimmten politischen Schema zuordnen lassen will, sondern gegen den Strom schwimmen will. Er will Dinge anders machen, als andere.

„Die Ökologisierung der Wirtschaft und die Sozialisierung Europas“ stehen im Mittelpunkt seiner politischen Agenda. Er möchte das Pariser-Klimaabkommen umsetzen und mehr für die Bürger Europas tun.

Foto: Eickhout (cc) – European Parliament, Keller (cc) – Keller



16 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

Was denkst du?

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    Wulf

    EU verjüngen – sofort!! Bin selbst gerade 65 geworden und arbeite seit 12 Jahren in Brüssel im EU-Umfeld, und dort treffe ich täglich auf junge, gebildete Menschen aus ganz Europa, die mich alten Sack in Schwung halten – deswegen gefällt mir das hier auch. Kosmopolitismus auch – klar. Meine Frau kommt aus Nepal, habe selbst einige Jahre dort gelebt & gearbeitet und wir führen seit 20 Jahren eine interkulturelle (Liebes)beziehung. Nicht immer einfach, aber in jedem Fall nie langweilig. Aber, Frau Keller, wo bleiben die Inhalte? Bas Eickhout habe ich viele Male im EP erlebt. Man muss mit seinen Inhalten nicht immer einverstanden sein, aber er steht für hohe inhaltliche Kompetenz und konziliantes Auftreten. Dass er Komissionspräsident wird, sehe ich nicht, daher bin ich nicht auf die Frage, sondern nur auf die „Kandidaten“ eingegangen.

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    Ulrich

    Bei dem Anblick schmerzen die Augen.

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    Peter

    Können beide das gleiche und sind die besten oder habt ihr gegen eure Forderung verstoßen und eine frauenquote gesetzt.
    Nach eurer Ansage gibt es keine Frauen oder Männer. Alles das selbe.

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    Petr

    Ich würde lieber BAS EICKHOUT wählen, er scheint mir wissenschaftlich zum Klimaschutz Kompetent zu sein und auch vernünftige Ziele zu haben.
    Große Frage ist nun an beide Kandidaten: Für oder Gegen Artikel 11/13?

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    Wolfgang

    Die gefallen mir nicht. Zu wenig Lebenserfahrung, zu viel jugendlicher Maximalusmus.

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      Mara

      Aber wäre das nicht mal ein guter Kontrast zu der Verstaubten Mentalität der weißen Alten Opas?

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    Jörg

    Das entscheidet ja der Grün Wähler .

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    Micha

    Wer öffentlich mit der Antifa symphatisiert hat den Pfad der Demokratie verlassen. Geschweige von der nicht vorhandenen Intelligenz. Ein Grund mehr die EU in der heutigen Form abzuschaffen.

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    Wolfram

    Keller: Schmuddelakademiker (Islamwissenschaften, Turkologie, Judaistik)……….unbrauchbar!

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    Lothar

    Das sind die Retter des internationalen Proletariat !

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    Daniel

    Solche Kandidaten sind Wahlwerbung für die AfD

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    Frank

    Wir brauchen die Grünen nicht im EU Parlament

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    Volker

    Meine persönliche Meinung Die Grüne Partei sollte die Kandidatur zurück ziehen . Wer soviel fremd Kulturen in derEU( BRD) zu läßt, hat in der EU(Deutschen) Politik versagt(Messerkultur

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    Benedikt-Ludwig

    Die biogas kremationsanlage von bio kuhfistenden mutterkuhausbeutern….

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