2019 ist ein Jahr großer Veränderungen in Europa. Neben dem geplanten Brexit im März, findet im Frühjahr 2019 auch die Europaparlamentswahl statt. Ein neuer EU-Kommissionspräsident wird gewählt sowie die Präsidenten des Europarats und der Europäischen Zentralbank. Zudem wird das Budget der Europäischen Union der nächsten fünf Jahre verhandelt.

Welchen Weg die EU in Zukunft einschlägt, entscheidet sich in 2019. Es steht viel auf dem Spiel. Was in Europa passiert, wirkt auch auf den Rest der Welt. Die Trump-Regierung in den Vereinigten Staaten hat Tabus gebrochen, wenn es um die internationale Ordnung der Nachkriegszeit geht. Angst und Unsicherheit über die Zukunft, mehr und mehr Automatisierung und neue Technologien sowie die Sorge um Migration und Arbeitsplätze schaffen eine gefährliche Mischung. Populisten überall in Europa nutzen diese Situation, um einen Keil zwischen die Menschen und zwischen die EU und ihre Bürger zu treiben.

Was hält 2019 für Europa bereit? Wird die Hoffnung über Angst und Sorgen siegen? Schreibt uns eure Meinung!

Foto: (c) BigStock – extravagantni


8 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

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      Christoph

      Christine Aber demokratisch entschieden! Die Mehrheit entscheidet, ob es mir passt oder nicht!

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    Bert

    Z.B. die Genehmigung des Migrationspaktes durch die UN und somit die Flutung Millionen (il)legaler „Flüchtlinge“ aus Afrika nach Europa und somit wohl auch den wirtschaftlichen Kollaps? Ist jetzt nur mal eine Annahme, bereitet mir aber doch schon mal starke Bedenken. Oder sind die Bedenken unbegründet? Meinungen hierzu inkl. realistischer Begründungen würden mich mal interessieren.

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      Florian

      Bert vielleicht spielt man von Oben nur mit der Angst und erhofft sich dadurch Autoritätsgewinne!

      Mir kommt es so Vor. Beweisen kann man das schlecht.
      Das Verhalten und übertriebene Selbstbewusstsein mancher deutet aber in diese Richtung.
      Wir haben sehr viele Leute die sich derzeit als Autoritäten aufspielen ohne es auch nur annähernd zu sein.

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      Daniel

      Bert
      Die Frage wäre, welche Geschichten werden mit dem Migrationspakt in Verbindung gebracht, sollte dies in den Fluchtstaaten als Erlaubnis für die Flucht/Einwanderung angesehen werden, könnte dies sehr wohl eine neue Welle auslösen, wohl nicht so groß wie 2015/2016, doch mehr als zur Zeit.
      Aber abgesehen davon, könnten sich dadurch auch die Bedingungen in den Regionen um den Kriesenregionen verbessern, weswegen die Flucht/Migration allgemein abnimmt, aber dies liegt an der Umsetzung der beiden Pakte.
      Mit anderen Worten, wenn Europa sich weiterhin weigert, den ersten Aufnahmeregionen zu helfen und diese die Hilfen auch tatsächlich für die Flüchtlinge einsetzen, werden die Pakte Früchte tragen.
      Eine weiterer Punkt, der die Entwicklung der nächsten Jahre beeinflussen könnte, wäre die weitere wirtschaftliche und politische Entwicklung in Afrika, wird mit Weitsicht gehandelt oder liegen die Prioritäten beim schnellen Profit, profitieren von den politischen Ambitionen die Länder oder nur Teile der Bevölkerung, wird zum Wohle der Länder oder nur für Einzelne gewirtschaftet?

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    Gerhard Wagne

    Wenn die etablierten Parteien statt auf Populismus im Wahlkampf auf Fakten setzen, können sie mit Hilfe von Unterstützern durch die Bürger gegenüber den nationalen und rechten Kräften bestehen. Wenn sie fortfahren mit den selben Methoden wie bisher zu punkten, werden sie unterliegen. Sie müssen die Menschen abholen, wo sie stehen und Veränderungen transparent umsetzen.

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    Daniel Fechner

    Die Migration wird uns noch weiter fesseln, auch wenn ich nicht denke, dass sich die Zahlen ändern werden.
    Die Sprache wird weiter verrohen, die Gräben werden tiefer werden.
    England muss sich entscheiden, aber ich denke sie werden die EU verlassen, auch wenn es keine großen Änderungen geben sollte, zu unserer aller Vorteil.
    Die Schere zwischen arm und reich wird größer werden, und die Probleme bei Demonstrationen werden sich ausweiten, unabhängig ob es grad gegen die Wirtschaft oder um politische Lager geht.
    Der Klimawandel wird weiter fortschreiten, aber ein langsames Überdenken der ehemaligen Positionen werden wieder in Frage gestellt, die Frage die sich also stellt … schaffen wir es die Vergangenheit sort zu lassen und endlich einen neuen gemeinsamen Weg zu finden?
    Ich sah mir die derzeitigen Probleme der deutschen Regierung wegen des „Hacks“ an, und es sind immer noch Welten zwischen denen da Oben und dem Rest.
    Aber die Wirtschaft wird weiter wachsen, China wird ein noch stärkerer global Player, aber ob wir es schaffen uns endlich mal zu entscheiden wo wir leben wollen, im Gestern?, im Heute? … oder für Morgen?
    Wir werden sehen … vielleicht ändert es sich dieses Jahr, die Hoffnung blüht immer noch.

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