Auf die Räder! Wir wissen alle, dass Autos Lärm machen, die Umwelt verschmutzen und die Straßen verstopfen. Dinge, auf die wir wirklich verzichten könnten. Dennoch lassen vor allem die Deutschen nichts über ihr Auto kommen. Manche verbindet ein geradezu romantisches Gefühl mit ihrem Kraftfahrzeug. Das eigene Auto steht für Freiheit und Individualismus. Werbeanzeigen verbinden das Autofahren immer mit weiten Prärien und Landschaften, aber nie mit der täglichen Realität vieler Autofahrer; Im Stau auf dem Weg zur Arbeit.

Was würde es brauchen, um dich von deinem Auto zu entlieben? Vielerorts gibt es keine wirklich guten Alternativen. Sei es, dass die öffentlichen Verkehrsmittel unzuverlässig und überlastet sind, die Entfernungen zu weit oder zu umständlich, um zu Fuß oder mit dem Rad zu fahren. Sind dies wirklich unüberwindbare Hindernisse? Die Weltbank schätzt, dass rund 20% der weltweiten CO2-Emissionen aus der Verbrennung von Kraftstoff aus dem Transport stammen, einschließlich Flugzeugen, Zügen und Autos. Sollten wir also weniger fahren und mehr laufen?

Was sagen unserer Leser? Cyril sieht einige Vorteile darin, weniger Autos zu nutzen: Geringere Energieverbrauch, weniger Umweltverschmutzung, Wiederbelebung der Wirtschaft der Städte usw. Hat er mit seiner Einschätzung Recht oder gibt es auch Nachteile, zum Beispiel für Menschen, die weniger mobil sind oder in weniger zugänglichen Gegenden?

Das haben wir Daniela Jacob gefragt, Direktorin des Climate Service Center Germany (GERICS), einem selbstständigen Wissenschaftszentrums, das von der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde. Stimmt sie zu, dass wir alle weniger Autos nutzen sollten?

Ein weiterer Kommentar kommt von unserem Leser Michael. Er findet, dass wir uns zu sehr auf den Verkehrssektor konzentrieren und nicht genug auf andere (umweltbelastende) Sektoren wie die Landwirtschaft. Sollten wir aufhören zu versuchen, Menschen aus ihren Autos zu holen, und uns stattdessen darauf konzentrieren, dass die Menschen weniger Fleisch essen? Können wir nicht beides gleichzeitig tun?

Was sagt Daniela Jacob dazu?

Könnten neue Technologien eine Lösung sein? Unser Leser Paul glaubt, dass die Zahl der Autobesitzer in den nächsten zehn Jahren aufgrund von Apps wie Uber und BlaBlaCar sowie künstlicher Intelligenz und autonomen Autos deutlich sinken wird. Hat er mit seiner Prognose Recht?

Das haben wir den Gründer und Präsidenten des Carsharing-tools BlaBlaCar Frédéric Mazzella gefragt. Was sagt er dazu?

Rational gesehen sollte die Anzahl der Autos im Verhältnis zur Bevölkerung niedriger sein, weil wir sie nicht richtig ausnutzen. Im Durchschnitt verbringen Autos 96% ihrer Lebensdauer geparkt. Wenn sie dann genutzt werden, ist bei 3 von 4 Fahrten nur ein Fahrer an Bord. Autos sind die einzigen Fahrzeuge, die so wenig ausgelastet werden. Betrachtet man zum Beispiel Busse, Züge und Flugzeuge, sind sie 50 bis 80% ihrer Lebensdauer „auf der Straße“, während Autos nur 4% ihrer Lebensdauer unterwegs sind und dabei viel Geld kosten.

Dank neuer Technologie können wir dieses Verhältnis also mehr und mehr reduzieren, womit wir keine eigenen Autos mehr besitzen müssen, sondern Carsharing-Dienste nutzen können. Ich denke, das hilft sehr dabei Staus und Umweltverschmutzung zu reduzieren sowie Energie einzusparen, womit Paul Recht hat.

Was sich ändern wird, ist das Besitzermodell. Es wird noch einige Unternehmen geben, die immer noch Autos besitzen, möglicherweise handelt es sich um Fahrzeugflotten, wie BlaBlaCar oder Uber. Autos werden dann nicht mehr von einzelnen Personen besessen, sondern gemeinschaftlich genutzt.

Mit neuen Technologien können wir unsere Fahrzeugflotte bei BlaBlarCar jetzt noch besser nutzen. Es werden mehr und mehr autonome Fahrzeuge genutzt werden. In vielen Städten werden wir schon im nächsten Jahr autonome Shuttles auf festgelegten Strecken sehen. Für die kompletten autonomen Autos der Stufe 5 werden wir meiner Meinung nach noch weitere zehn Jahre warten müssen.

Wofür würdest du dein Auto aufgeben? Sollten wir alle unsere Autos weniger nutzen? Fokussieren wir zu sehr auf die CO²-Reduzierung im Bereich Transport, anstatt auf anderer Bereiche wie die Landwirtschaft zu schauen? Schreib uns deine Meinung!

Foto: (c) BigStock – Wladimir.B
Diese Debatte ist Teil des H2020 SHAPE Energy Forschungsprogramms. Durch Teilnahme in der Kommentarfunktion bestätigst du, dass du über 18 Jahre alt bist. Beiträge zur Debatte können im SHAPE ENERGY Report (anonym) zitiert werden. Wenn du nicht willst, dass dein Kommentar verwendet wird, schreibe uns bis spätestens zwei Wochen nach dem Verfassen deines Beitrags eine E-Mail.
Dieses Projekt hat Mittel aus dem „European Union’s Horizon 2020 Research and Innovation Programme“ erhalten, unter der Zuschussvereinbarung No. 731264.eement No 731264.
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44 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

Was denkst du?

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    Kevin

    Ich bin leidenschaftlicher Radfahrer und benötige ein Auto im Alltag so gut wie nie. Ich würde daher gerne auf ein Auto verzichten, wenn ich meinen Arbeitsweg mit dem Fahrrad (bis 10 km) oder den öffentlichen Verkehrsmitteln erledigen kann. Voraussetzung ist dabei natürlich, dass ich mit dem ÖPNV nicht länger brauche und nicht mehr bezahle.

    Hinzu kommt, dass ich mir attraktive Mietstationen für das Wochenende wünsche. In dem Fall auch Mietwagen mit Fahrradträger-Option z. B.

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    Gloria Molak

    Weg mit Billigflügen. Einschränkung von Kreuzfahrten. Bessere Fahrradwege und Vernetzungen der Fahrradwege von Stadt zu Stadt. Parkboxen für Fahrräder. Sammelparkplätze ohne Gebühren für Fahrgemeinschaften. Billige öffentliche Verkehrsmittel.

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    Bernd Schneider

    Es gibt wichtigere Probleme, z.B. Wohnungsnot, innere Sicherheit, Immigration.

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    Michael

    Garnicht ich Liebe mein Auto“““““Ohne geht es nicht?

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      Norbert

      In Bochum Arbeit in Dortmund Kopf Schüttel.

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    Norbert

    Hääääääääää? Welches Auto?

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    Hartmut

    Für einen Traktor mit Anhänger.

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    Thomas

    In der Landwirtschaft werden zu viele Gifte eingesetzt , und dan wundert man sich warum immer mehr Leute erkranken ? Wo von wohl ?

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    Stefan

    Für ein neueres, schöneres, kostenfreies…

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    Thomas

    Wenn wir immer nur unkritisch den Ideologen hinterherlaufen, die sich an dem bösen CO2, dem bösen NOx, dem bösen Feinstaub, dem bösen Diesel und überhaupt dem bösen Autofahrer aufhängen, wird sich nichts ändern.
    Entweder wir ändern unser Verhalten und unsere Konsumgewohnheiten „an mehreren Fronten“, um Nachhaltigkeit zu erreichen, oder wir lassen den Quatsch.
    So wie beim „heilbringenden“ E-Auto … schonmal geschaut woher Lithium und Kobalt kommen? Tipp … wächst nicht auf Bäumen.

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    Silke

    Das Argument, dass Autos so lange ungenutzt rumstehen und von daher besser geteilt werden sollten klingt erstmal logisch. Allerdings steht meine Wohnung auch für 10-12 Stunden leer; manchmal sogar länger. Soll ich die dann auch teilen? Ich hab‘ hier auch eine grosse Couch, auf deren einen Hälfte ich abends alleine rumlümmel. Kommt da auch irgendwann jemand (man spart immerhin Heizung und Licht und Strom)? Ernsthaft, mein Auto nehme ich als Teil meines persönlichen Lebensbereichs wahr. Ich habe dafür gearbeitet, ich fütter es mit Sprit, bringe es zur Inspektion und wasche es so gut wie gar nicht (weil mir Waschstrassen Angst machen). Ich will in meinem Auto gar keinen neben mir sitzen haben, den ich kaum oder gar nicht kenne. Und jemand der meine blendende Laune morgens kennt verzichtet vermutlich auch liebend gerne darauf neben mir zu sitzen

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    Andreas

    Klar doch, kein Auto mehr fahren, kein Fleisch mehr essen. Zurück in die Steinzeit, das wollt ihr doch…

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    Patrick

    Für nix. Das ist mein Eigentum. Und ich nehme nur den mit den ich kenne und mitnehmen will. Was soll das??

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      Robert

      Hier sind auch mnal wieder einige egozentrische Kleingeist unterwegs, denen nicht bewußt ist, daß alles, was sie an Konsumartikeln, so auch ihre Dreckschleudern, erworben haben nur geliehen ist. Weder die Eigentumswohnung, das Haus noch das so tolles Auto nehmen Sie alle an Ihrem Lebensende mit in die Kiste! Daran sollten Sie alle mal denken, wenn Sie überhaupt dazu in der Lage sind, denn am Denkvermögen hapert es leider bei vielen FB-Nutzern.

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    Robert

    Ich hatte und habe weder Führerschein noch ein Auto, denn es geht auch ohne. Aber scheinbar brauchen viele zum Protzen Prestigeobjekte oder Pimmelverlängerungen, wenn sie in ihren überdimensionierten Dreckschleudern durch die Städte kutschieren.

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      Robert

      Nur Dumme und arme Säcke wollen kein Auto. Ihr Kommentar ist sowas von blöde, vollkommen abartig.

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      Heike

      Robert oder wenn sie allein erziehende sind auf dem Land wohnen und drei Schichten arbeiten müssen,zu Zeiten wenn kein Bus fährt und die Bahn vor Jahrzehnten still gelegt wurde. Sie reden Stuss

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      Heike

      In der Großstadt sicher. Aber kaum, dass man 3 Dörfer weit draußen wohnt, leider nicht mehr.

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    Marion

    Natürlich nur für ein Neues. Ein Auto ist ein Fortbewegungsmittel und jeder kann selbst bestimmen, was er fahren will, ich jedenfalls mit dem Auto. Es gibt schon zu viele bekloppte, rücksichtslose Radfahrer. Ich ändere nicht meine Meinung, egal, was ihr schreibt.

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    Christine

    Seit 2003 autofreier Haushalt – bekomm ich jetzt einen Fleißpunkt?

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    Ulli

    So ein Quatsch. Zug, Fahrrad, Auto sind Hilfsmittel, um von A nach B zu kommen, in dieser Reihenfolge. Leider ist die Infrastruktur im hochentwickelten Deutschland meist so schlecht, dass man viel zu oft auf das schlechteste Verkehrsmittel zurückgreifen muss.

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    Heike

    Es bräuchte wird gute öffentliche Verkehrsmittel, die häufig fahren, nie so voll sind, dass nicht mehr alle mitkommen und die wirklich nur in Ausnahmefällen mal ausfallen.

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    Uwe

    Ich bin52jahre alt u hab kein auto wofür auch?u wenn ich doch mal eins brauch wirds geliehen mitsamt fahrer ansonsten beweg ich mich seid jahr u tag mit bike bahn u bus es gibt gegenden wos ohne auto nicht geht aber in städten wie stuggi berlin hamburg münchen etc find ichs unnötig der öpnv ist so gut ausgebaut daß ich problemlos überall hin komm aber davon mal ab ich würd eher bei braunkohleverstromung der massentierhaltung u bei konsumgüterproduktion ansetzen anstatt alles auf die bösen autofahrer ab zu wälzen

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    Raziel

    Hahahaha! Leute!
    Solange Führerschein und Auto einen Vorteil bringen, wenn man auf Jobsuche ist, hat die Umwelt hinten an zu stehen!

    Ach ja und dann würde ich gerne mal erwähnen, dass man mit dem Auto weit besser dran ist als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln!

    -zu teuer,
    -extrem unflexibel!
    -auf dem Land wohnen ist weit billiger und sicherer, aber mit Bus und Bahn nicht zu erreichen,
    -Privatsphäre gibt es im öffentlichen nicht,
    -wo wir gerade dabei sind.. fahren am Wochenende (gerne Abends oder zur Zeit eines Fußballspieles),
    -die Bahn darf extrem zu spät dran sein, (ist ja normal) aber komm zu spät zur Arbeit und dein Einkommen ist gefährdet! (dafür gibt es gern Abmahnungen)
    -Mit dem Auto ist man oft weit schneller,
    -jetzt wo es kalt wird, was ist angenehmer? Warten bei Wind und Regen an der Haltestelle oder im Auto (zb. Stau)?

    Ich höre lieber auf, sonst schreibe ich versehentlich ein Buch. Aber ohne eine fette Spende der Autolobby habe ich da keine Lust!

    Denn die Hersteller sind in der Schuld und nicht die Bürger!
    Oder wer hat mit der Schummel Software angefangen? 😳
    Ach ja, und wer lässt diese das durchgehen

  20. avatar
    Quentin

    Werde mir bald ein neues Auto anschaffen, da oft nur ein Rollstuhl im Bus mitgenommen wird (mein Partner sitzt auch im Rollstuhl und einer von uns musste bereits mehrmals mit dem nächsten Bus nachkommen obwohl ausreichend Platz gewesen wäre) und da die faktische Zeit für den Arbeitsweg mehr als 2 Stunden für 30 km beträgt und ich keine Lust habe, mir ständig an zügigen Haltestellen die Beine abzufrieren. Wenn ich alleine in der Stadt unterwegs bin, werde ich weiter den Bus nehmen.

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    Anner

    Mein Auto würde ich nicht aufgeben.

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    Inga

    Mein Auto ist mein Heiligtum und ich würde es nicht aufgeben. Für mich bedeutet es Flexibilität und Mobilität. Ich kann irgendwohin fahren wann ich es will. Aufgewachsen bin ich auf dem Land. Keine Möglichkeit ohne Auto raus zu kommen. Mit 18 und Auto war man endlich frei. Und so ist es immer noch. Wohne jetzt in einer Kleinstadt. Fahre auch öfter Bus, aber auch nur weil ich eine kostenlose Busfahrtkarte von der Universität habe. Die Busse sind überfüllt, unpünkltlich, fallen oft aus und fahren nicht alle Orte an, sodass man sehr weit laufen muss. Für mich ein no go. Sobald ich Besuch habe ist es billiger Auto zu fahren, weil ein Ticket 2.50 kostet für einen Weg mit dem bus! Da ist der sprit meistens billiger (wenn man auf Parkplätzen parkt die nichts kosten). Und ich würde auch Bahn fahren, aber ich brauche für die Strecke in meine Heimat mehr als 1 h weniger mit dem Auto, spare um die 20 Euro und ich bin flexibel und kann Sonntag abends nach Hause fahren und muss nicht schon um 3 los. Und zum Bahnhof (30 min ein Weg) muss mich auch niemand bringen. Alles in allem muss die Bahn billiger werden, die Strecke Netze besser und die Öffis zuverlässiger. Dann bin ich bereit mal das Auto mal stehen zu lassen und auf alternative Verkehrsmittel umsteigen, aber momentan ist es noch keine Option!
    Und Vlt ist es auch an der Zeit mal Fluggäste stärker zu besteuern. Eine große Unweltsünde und warum Ryanair so billig anbieten kann ist auch klar, aber wenn es Flüge für teilweise 3 Euro gibt (unmittelbar teurer als eine Busfahrt in meiner Stadt für 10 min Fahrt!) braucht niemand über die Umweltbelastung zu meckern.

  23. avatar
    Jan

    Ich finde wir sollten diese Debatte nicht so emotional führen wie dies aktuell getan wird. Wenn man sich den Co2 Ausstoß pro kopf in Deutschland lt. Wikipedia ansieht, merkt man das Autos trotz inflationärer Nutzung kein signifikanter Faktor sind. Die Mischung macht es. Wohnen und die Fertigung von nonfood Artikeln benötigen viel Energie, hier kann jeder selbst sein Konsumverhalten hinterfragen. Auch alle Lebensmittel die intensiv gekühlt werden müssen sind problematisch. Ich denke, man sollte Kosten und Nutzen individuell abwägen. Damit können wir gesetzliche Zwänge abwenden. Ich persönlich bin passionierter Kraftfahrer nutze aber zum pendeln den Öpnv, weil mir das autofahren dort keinen Spaß macht. Dafür verwende ich nur gebraucht IT und heize automatisiert. Damit ist der Umwelt schon geholfen….

  24. avatar
    Gerlinde

    Wenn wir 5 keyboards, Pa systeme und lightsysteme auf dem Fahrrad transportieren könnten, gerne, oder wenn ihr alle auf Musik verzichten wollt gerne

  25. avatar
    Christian

    Mein Auto aufgeben?
    Nur wenn jemand in meiner Familie todkrank wäre und ich das Geld bräuchte zu Rettung. Oder ich in im Lotto Gewinn

  26. avatar
    Don Jose

    Für nichts auf der Welt und schon gar nicht wenn es diese Bananenrepublik verlang

  27. avatar
    Tanja

    Solange es keine brauchbare Alternative gibt, gebe ich mein Auto nicht her.

  28. avatar
    Marion

    Ich nutze im Alltag schon sooft es geht mein Fahrrad. Und es geht verdammt oft 😍 Was dabei hilft: Möglichkeiten das Rad sicher anzuschließen, Fahrradwege und Fahrradfreundliche Ampelschaltung, Fahrradmitnahmemöglichkeiten in den ÖPNV, unkomplizierte Leihräder (falls man mal mit dem Zug in einer anderen Stadt ist), Möglichkeit zum Duschen und Umziehen auf der Arbeit.

    Ich finde man sollte nicht eine Maßnahme gegen die andere aufwiegen und dann nur eine durchziehen. Wir müssen an allen Bereichen Arbeiten.

  29. avatar
    Daniel Fechner

    Durch Car-Sharing Ressourcen und Verbrauch senken … jört sich erstmal logisch an, und es stimmt, wenn der Por-Kopf Anteil Auto-Bürger sinkt gibt es weniger Autos auf der Straße, doch wrnn zur gleichen Zeit die Nutzungszeit der Fahrzeuge steigt sinkt weder der Treibhausgasausstoß noch die Anzahl der sich im Verkehr bewegenden Fahrzeuge.
    Eine Möglichkeit den Verkehr zu Reduzieren wären Fahrgemeinschaften (bspw. Miz Uber ohne gewerbliche Fahrer) oder der Umstieg auf alternative Fahrzeuge (bspw. Bus, Bahn, Fahrrad).
    Neue Technologien können sehr wohl einen Nutzen für die Zukunft bringen, doch wenn sie zu dem gleichen Verhalten führen, dass vorher stattgefunden hat.
    Das wichtige ist das Verhalten, weniger Fahrzeuge auf der Straße, bspw. indem weniger das Fahrzeug nutzen oder das Fahrzeug nicht nur für den Transport von einer Person benutzt wird.

  30. avatar
    Maria

    Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, weiterhin zu versuchen, mit aller Macht den Menschen die Autos wegzunehmen. Man sieht es hier in Deutschland. Je drastischer die Maßnahmen werden (Verengung der Fahrbahnen, Reduzierung von Parkplätzen, Fahrverbote) desto größer werden sie Probleme im Straßenverkehr… Staus, Abgase usw. Menschen geben ihre Autos nicht auf und damit sollte man sich abfinden. Ich finde wir sollten endlich anfangen, uns auf umweltfreundliche und zukunftsfähigen Technologien zu konzentrieren. Das ist eher eine vernünftige Lösung, wid ich finde.

    • avatar
      Nardo

      Wegnehmen ist nicht Verzichten. Die Frage war, wofür DU persönlich dein Auto aufgeben würdest. Pull, nicht push. BTW: Menschen geben vielleicht ihre Autos nicht auf, aber viele junge Menschen fangen gar nicht mit dem Autobesitz an. Es geht also vernünftig ohne.

    • avatar
      Maria

      Nardo Das geht wieder am Kern vorbei. Es zeigt sich eben nicht, dass Menschen aufs Auto verzichten. Im Gegenteil… und im Grunde sollte es gar nicht darum gehen, zwangsweise auf etwas zu verzichten – die Antwort in meinem persönlichen Fall ist „für gar nichts“ – sondern das, was wir nutzen, umweltfreundlich zu machen. Warum ist das Umdenken so schwer?

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