In Zeiten von E-Readern und Tablets, sind Bücher ein Luxus? Die Akkulaufzeit ist unschlagbar, aber ist das der einzige Vorteil, den Bücher gegenüber ihren elektronischen Verwandten haben? Bücher kann man nicht im Dunkeln lesen, sie haben keinen Speicherplatz und sind im Vergleich zu einem schlanken Tablet eher sperrig.

Ist dies zu kurz und spöttisch gedacht? Immerhin sprechen wir hier über eine ernste Sache, nämlich, dass das traditionelle Modell der öffentlichen Bibliotheken, die Zugang zu Informationen in Form von Reihen von Büchern bieten, ausläuft. Das Internet hat diese Rolle übernommen. Wozu also brauchen wir öffentliche Bibliotheken noch? Welche Rolle können sie in einer digitalisierten Welt spielen?

Wollt ihr mehr über die Rolle von Bibliotheken im digitalen Zeitalter erfahren? Wir haben eine Infografik zusammengestellt. 

 

Was sagen unsere Leser? Victor ist wütend, dass öffentliche Bibliotheken schließen. Warum ist das so? Liegt es daran, dass der technologische Fortschritt traditionelle Bücher überflüssig macht? Oder ist es nur eine Entschuldigung, um die öffentlichen Haushalte zu kürzen und die Dienstleistungen einzustellen? Warum werden Bibliotheken geschlossen?

Das haben wir Ilona Kish gefragt, Direktorin der Reading and Writing Foundation. Was sagt sie zu Victor?

Für eine weitere Perspektive haben wir Victors Frage zudem der niederländischen Europaparlamentsabgeordneten Esther de Lange gestellt. Warum glaubt sie, dass Bibliotheken schließen?

Welche Rolle spielen Bibliotheken also im digitalen Zeitalter? Können sie als Gemeinschaftsort dienen? Können sie einen Ort bieten, an dem Menschen ihre digitalen Fähigkeiten schulen können, oder Menschen Zugang zum Internet haben, die ansonsten vom Internet ausgeschlossen wären?

Das haben wir die Marketing Direktorin des Grow with Google Digital Skills Programme, Katerina Havrlant, gefragt.

Ein weiterer Kommentar kommt von unserem Leser Chalks.  Er glaubt, dass Bibliotheken als öffentlicher Ort eine wichtige Rolle für Obdachlose spielen. Hier können sie Informationen erhalten. Könnte das eine Rolle für Bibliotheken im digitalen Zeitalter sein? Als Ort für gesellschaftlich schwächere Gruppen wie Obdachlose?

Was sagt die Europaabgeordnete Esther de Lange dazu?

Unser Leser Ferenc ist besorgt über die wachsende „digitale Kluft“ zwischen verschiedenen Gruppen, vor allem bei älteren Menschen, die nicht mit dem Internet umgehen können. Können Bibliotheken Menschen dabei helfen, neue Fähigkeiten zu erlernen und die digitale Kluft zu schließen?

Was sagt Katerina Havrlant von Google zu Ferenc?

Welche Rolle spielen Bibliotheken im digitalen Zeitalter? Können sie als Gemeinschaftszentren fungieren, um schwächeren Gruppen den Zugang zum Internet und Informationen zu ermöglichen? Können sie helfen, Menschen in digitalen Fähigkeiten zu unterrichten und zu schulen? Was ist eure Meinung?

Foto: (c) BigStock – Chinnapong
Dieser redaktionell unabhängige Beitrag wurde finanziell von Google unterstützt. Mehr dazu in unserem FAQ.

 

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5 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

Was denkst du?

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    Daniel Fechner

    Als Zugang zum Internet definitiv, solange die notwendige Infrastruktur in genügender Größe vorhanden ist.
    Zu den Möglichkeiten, die eine Bibliothek im Gegenzug zum Internet bietet, fundierteres und solideres Wissen.
    Allerdings wird dies in vielen Fällen nicht benötigt, außerdem wird Wissen, dass man sich durch das Selbststudium angeeignet hat, nicht anerkannt, es handelt sich also nur um ein Hobby oder um sogenannte Softskills, die dadurch angeeignet werden könnten.
    Bei den Lehranstalten (bspw. Schule, Fachhochschule oder Universität)ist es zwingend erforderlich, dass es eine Möglichkeit gibt sich gesichertes Wissen anzueignen, dafür bieten sich Bibliotheken definitv an, da das dort vermittelte Wissen auch als Beweise verwendet werden können. (Ansonsten wird sich dies alles auf Wikipedia verschieben, zugegeben eine wunderbare Quelle für Sachbücher, leider nicht mehr).

  2. avatar
    Juri

    Der Mensch NUTZT Technik BRAUCHT aber Gemeinschaft.

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    Daniel

    Die gleiche Rolle wie auch früher, sie bieten die Möglichkeit sich Wissen anzueignen, dass nicht „frei“ verfügbar ist, bestimmte Sachbücher müssen bezahlt werden, dies übernimmt die Bibliothek, allerdings bietet sich auch eine Alternative im Internet an (nur für einen Kopierschutz müsste dort gesorgt werden, also eher nicht)

  4. avatar
    Phillip

    Bibliotheken aind immerhin noch ein ruhiger Rückzugsort, an dem man konzentriert seiner Arbeit nachgehen kann.

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    Florian

    Die Wertschätzung für gute Bücher wird steigen. Qualität wird sich durchsetzen. Es wird mehr zur Luxus und Exklusiven Sache für die wahren Liebhaber.
    Büchereien die sich keine Mühe machen oder ohne Verstand geführt werden , werden möglicherweise Wegfallen!

    Man brauch sich bei sowas nicht an Leuten orientieren die mit Büchern nichts anfangen können, man brauch auch nicht nach deren Meinung fragen!

    Das ist ein Fehler heute, dass man zu oft Stimmen gewichtet denen die Sache egal ist!

    Man lässt Proleten die DSdS gucken, ja auch nicht darüber abstimmen was im Theater gespielt wird.

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