Wie viel Zeit verbringst du jeden Tag im Stau? Minuten? Stunden? Vielleicht hast du das Glück, zu Fuß zur Arbeit oder zur Schule oder Kinderkrippe deines Kindes gehen zu können. Und vielleicht hat deine Stadt auch eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und Infrastruktur. Aber die Mehrheit der Europäer vergeudet Tag täglich wertvolle Stunden in Verkehrsstaus.

Nach Angaben der Europäischen Kommission verbringen die Autofahrer in Großbritannien offenbar die meiste Zeit im Stau. Im Jahr 2016 schafften sie es durchschnittlich auf 45 Stunden. Auch Belgier, Italiener, Griechen und Luxemburger verbringen mehr als 35 Stunden im Stau. Besser schneiden hingegen die Finnen ab, die im Durchschnitt nur 17 Stunden im Stau stehen. Die baltischen Staaten Estland, Litauen und Lettland haben ebenfalls relativ stressfreie Pendler. Was machen diese Länder besser?

Was sagen unsere Leser? Edita ist überzeugt, dass „eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens und die Förderung alternativer Transportmittel durchaus möglich ist. Wie das geschehen sollte, weiß sie allerdings auch nicht. Was können wir also gegen Verkehrsstaus tun? Wie können wir alle weniger wie London und mehr wie Helsinki sein?

Das haben wir Chiara Garau, Assistenzprofessorin für Stadt- und Regionalplanung an der Universität von Cagliari in Italien gefragt. Was ist ihre Lösung?

Es ist sicherlich möglich, die Verkehrsstaus in den Städten zu verringern, indem Flächen mit geringerer Verkehrszulassung erweitert werden, Carsharing-Dienste gefördert werden und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gefördert wird.

Fasziniert von der Idee der „Carsharing-Dienste“ sprachen wir mit dem Gründer von einem: Frédéric Mazzella, Gründer und Präsident von BlaBlaCar und einer unserer Schwester-Denkfabrik Friends of Europe’s  European Young Leaders. Was sagt er dazu?

Da du den Gründer von BlaBlaCar fragst, liegt die Antwort wohl auf der Hand! Spaß beiseite. Fahrgemeinschaften sind sicherlich eine großartige Lösung, um den Verkehr zu reduzieren, denn es ist keine Überraschung, dass es besser ist, zwei Personen in ein Auto zu setzen, als zwei Autos pro Person zu haben. Und genau das machen wir. Wir reduzieren die Anzahl der Autos auf der Straße, indem wir ihre Auslastung verbessern.

Was wir bei Fernfahrgemeinschaften mit BlaBlaCar tun, ist, dass wir Fahrer mit leeren Sitzen mit Passagieren zusammenbringen. Also schaffen wir keine zusätzlichen Autos, sondern nutzen die bestehenden Autos für Passagiere, die das gleiche Ziel haben. Manchmal ist es auch für Fahrer, die sich entscheiden, ihr eigenes Auto nicht zu nehmen, aber das Auto von jemand anderem nehmen. Wir haben eine Auslastung von 2,8 Personen pro Auto im BlaBlaCar-Netzwerk im Vergleich zu 1,6 im Durchschnitt in der Stadt reisen. 1,6 bedeutet 1 Fahrer und 0,6 Passagiere und 2,8 ist offensichtlich 1 Fahrer und 1,8 Passagiere, die viel besser ist. So können Kosten, Staus und die Anzahl der Autos reduziert werden.

Andere Lösungen sind zum Beispiel Leihfahrräder oder Motorroller. Meine Sorge hierbei ist aber die Sicherheit, weil es offensichtlich durchaus gefährlich sein kann sie in Städten zu benutzen. Aber sie sind sehr bequem und einfach und reduzieren Verkehrsstaus, wenn Menschen sie anstelle von Autos benutzen. Dann sind öffentliche Verkehrsmittel eine gute Sache, aber es kostet viel. Unser Ansatz mit BlaBlaCar ist es, bereits existierende Strukturen zu verwenden und keine zusätzlichen Infrastrukturen zu schaffen. Wir haben alles, was wir brauchen: wir haben die Straßen, wir haben die Autos, wir haben die Leute, die die leeren Autos fahren. Wir haben also alles, um ein Netzwerk zu schaffen, das Staus optimieren kann.

Für eine weitere Perspektive haben wir einen anderen Jungunternehmer befragt, der das Stauproblem lösen will: Richard Cartwright, Gründer von FlowX, ein Technologie-Start-up, das mit den städtischen Behörden zusammenarbeitet, um Verkehrsdaten von CCTV-Kameras zu extrahieren. Wie konnten diese Daten dazu genutzt werden, Verkehrsstaus der Vergangenheit auszuwerten?

Die goldene Frage! Ich unterteile dies in zwei Methoden: Erhöhung der Effizienz der vorhandenen Kapazität und Änderung des Transportmittels. Zunächst muss man die vorhandenen Strukturen bestmöglich nutzen, das ist existierenden Möglichkeiten ausweiten. Dies erfordert ein differenzierteres Verständnis des Verkehrs in einer Stadt und die anschließende Planung des Verkehrs, um reibungslos durch die Stadt zu kommen. Dies bedeutet optimierte Ampelzeiten und ein verbessertes Straßendesign. Hier ist es wichtig zu verstehen, wie verschiedene Reisemodi interagieren (zum Beispiel Fahrzeuge, Autos, Fußgänger) und sicherzustellen, dass das Netzwerk krisenfest ist.

Das zweite, sich verändernde Reisemodell ist mittelfristig der einflussreichste Faktor. Wir wissen, dass die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs im Zusammenhang mit dem Anstieg des Mikroverkehrs eindrucksvolle Auswirkungen hat: Die Bürger lassen ihr Auto zu Hause und fahren stattdessen mit einem Leihfahrrad von Haus zu U-Bahn-Station, steigen in die Innenstadt und gehen dann vom Bahnhof ins Büro. Wir fangen an, radikalere Fahrzeugbeschränkungen in globalen Städten zu sehen, aber das bringt seine eigenen Probleme mit sich: Wie gelangen Warenlieferwagen in die Straßenmärkte, wenn Fahrzeuge verboten werden?

Eine radikale Politik ist notwendig, um Transportmittel zu verändern, und die politischen Entscheidungsträger müssen mutig sein, sich etablierten Interessen zu stellen.

Wie würdest du Verkehrsstaus in deiner Stadt reduzieren? Welche Vorschläge hast du, um den Stillstand zu überwinden? Schreib uns deine Meinung!

Foto: (c) BigStock – Andrey Khokhlov
Dieser redaktionell unabhängige Beitrag wurde finanziell von der Fondazione Cariplo unterstützt. Mehr Info unter unserem FAQ.
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35 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

Was denkst du?

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    Hans

    Es gibt zu viele Autos. Deshalb, Innenstädte für den Verkehr sperren, gleichzeitig den ÖPNV massiv stärken.
    .
    Das wird für viele Autobesitzer schmerzhaft sein, wohl aber unumgänglich.

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      Markus

      Es gibt zu viele, die den Leuten vorschreiben wie sie zu leben haben.

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      Raziel

      Markus Hat Recht.
      Es sollten regulierende Vorschläge sein und nicht einem diktatorischem Regime gleichen.

      Kurz gedachte Ideen können Katastrophen verursachen.

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    Marcel

    es ist unmöglich diese frage solange autos auf dem band produziert werden und gleichermasen jeder mensch gern selbst fahren möchte obwohl er 4 bis 5 sitzplätze zur verfügung hat ! jeder hat woanders seine arbeitstelle daher brachen die menschen mehr autos da auch der arbeiter flexzibel in seinen beruhfen sein muss ! die arbeitszeiten der wertätigen sind unterschiedlich und es fördert missmut im kolegialen gefüge wenn durch interne wartezeiten freizeit bei sowiso schon überstunden und unterschiedlich feierabend zeiten viel freizeit des einzelnen verloren geht! verkehrsstaus können nur vermieden werden wenn arbeits beginn und feierabende unterschiedlich ausfallen was wiederum auch von den öffnungszeiten der gewerbetreibenden abhängig ist ! strassen reperaturen und neubau nachts ausführen ist eine idee jedoch wiederum auch grosser und zusätzlicher energieaufwand wegen der künstlichen beleuchtung ! vieleicht sollte man auch für jedes neu zugelassene fahrzeug auf der straße zwei eine zeitlang bis sich die situation gelöst hat von alten autos von der straße nemen ! dann würde sich wenn auch nur allmehlich die situation sich sicherlich erleichtern ! die wieder verwertungs branche würd boumen jedoch scrot ist auch nicht alles top wenn man irgend wann nicht mehr weis wohin damit ! die abwrackprämie war schon ein anfang jedoch nicht jeder ist in der lage etwas funtionierendes zum verlust dem einen niemand ersetzen kann geschweige denn zum neukauf überreden kann zu überzeugen ! letzendlich wahr dadurch ein altes auto irgendwo und ein neues auf der strassen ! verkehrs staus können nur eingeschrenkt werden wenn der verkehrsfluss abnimmt ! last die menschen mehr von zu hause aus arbeiten dann brauchen sie keinen arbeitsweg mehr jeoch müsste dann wiederum der staat dafür sorgen das der mensch gut vom kugelschreiber zusammen bauen leben kann ! zurück in die zukunft oder das 5 element sind zukunftsweisend jedoch ist nicht jeder mensch als pilot geeignet und das kerosin ist ebenfalls schädlicher co2 ausstoss und gelangt in die atmospähre ! bei meiner stadt wäre eine umgehungstrasse angebracht jedoch werden dann auxch viele diesen weiträumigen umweg auch logistisch in anspruch nehmen ! ! einen ganzen ortsteil wegnehmen oder umsiedeln ist blödsinn ! und den kraftfahren ist es und kann es gleich sein obs einen umweg gibt wenn sie eh schon 6 stunden oder länger auf der strasse sind ! zudem bezeifle ich persöhnlich das sich nur kurze zeit etwas ändert da das verkehrs aufkommmen weiterhin durch die überbevölkerung zwangsweise steigen würd !die nacht ist zum schlafen da und nachts ist es doch verhälzniss mässig ruhig bei uns auf den strassen ! für einen kurort allerdings wäre eine weiträumig angelegte umgehungsstrasse angebracht ! jedoch ist diese für eine klewinstadt nur schwehr zu finanzieren ! zudem wollen sie jah eh alles motorisierte von der strasse bekommen wegen der umweltschäden der letzten 50 jare und dem atto boom zum schaden durch die luftverschmutzung !

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      Erica

      Marcel Sitzbänke ausbauen gut ist. Jeden Tag in überfüllten Öffentlichen Verkehrsmitteln ist auch total schrecklich daher würde ich mein Auto nicht abstellen.

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    Korbinian

    Wieviele Leute sitzen im Schnitt in einem 5Sitzer? 1,4 – 2? Da ist am meisten rauszuholen. Jeder hat ein Smartphone und es mangelt nur an einer akzeptierten App um sich zum Mitfahren zusammenzutun. Beispielsweise München, sollte eine gute Mitfahrapp bauen lassen, massiv dafür werben und in irgendeiner Form Boni geben, wenn Leute zusammen fahren. Easy win imo

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      Raziel

      Korbinian Gab es mal im Fernverkehr.
      Es auch keine 100% Lösung.
      Timing ist für den Nahverkehr fast unmöglich an zu passen.

      Das gäbe viel Ärger und böses Blut.

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      Heike

      Wenn wir im Stau stehen, dann meistens tatsächlich zu 5 im 5-Sitzer.

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    Tilo

    Die Straßen mit betonfertigteilen versenken und mit Fuß und radwegen überdachen. Dann gibt es a) weniger Schäden durch nasse, verschneite, überhitzte Fahrbahnen und es wird attraktiver zu Fuß oder per Rad unterwegs zu sein.

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      Daniel

      Tilo
      Problem an der Sache … Brand, Kosten und Einsturz des Konstrukts.
      Aber es wäre eine Idee wert.

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      Tilo

      Daniel, ja, bei bestehenden Straßen wäre das eine recht große Investition. Andererseits spart man enorm Wartungskosten. In neuen Quatieren könnte man das eigentlich auch ohne aushub machen. Haben je eh alle Tiefgaragen, die könnte genauso mit fertigteilen gleich angebaut werden.

      Da man ohne Probleme nach oben Öffnungen lassen kann, sollte das mit dem brandschutz auch hinhauen.

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    Gabi

    Öffentlichen Nahverkehr zur akzeptablen Alternative umgestalten: bisher ohne Job-Ticket zu teuer, plus im Winter sehr kalte Haltestellen (sehr oft nicht ausreichender Wind- und Regenschutz). Für die Bahnhöfe fehlen oft Toiletten. Bei den langen Wartezeiten wegen Verspätungen/Ausfällen/Taktung sehr ungünstig.

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      Raziel

      Gabi trifft es genau.
      Es ist das reale Problem!
      Man spart nicht wirklich am Geld.
      (oft genau so teuer)
      Aber damit zu fahren ist extrem umständlich!

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    Inge

    In Mönchengladbach ist die Bahnhofsgegend die gefährlichste, Drogen etc, ausserdem hat der HBF keine Türen, der Rheydter HBF ist totalnvernachlässigt. Solange diese für Frauen gefählicgen Bahnhöfe njcht saniert sind, können Frauen sie nicht benutzen! Siehe Tunnel in Rheydt . Frauensicherheit abends!

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    Markus

    Man braucht nur als Deutscher mal nach Frankreich zuschauen. Dort hat in den letzten 18 Jahren ein Straßenbahnboom eingesetzt den man Hierzulande um 1900 zuletzt hatte. Die französischen Verkehrsunternehmen zeigen, wie attraktiv ÖPNV sein kann und wie effektiv der Autoverkehr vermindert wird. Zudem werden die Unternehmen vor Ort mit in die Kosten der Infrastruktur eingebunden durch entsprechende Abgaben. Und daran ist in Frankreich noch kein Unternehmen pleite gegangen. Auch Schichtzeiten wurden dem ÖPNV angepasst um möglichst vielen Arbeitern eine umweltfreundliche An- und Abreise zur Arbeitsstelle zu ermöglichen. Große P+R Anlagen am Stadtrand tun ihr übriges.

    Deutschland muss seine Autofreundliche und zugleich seine Straßenbahnfeindliche Verkehrspolitik beenden.

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    Claudia

    In Deutschland sind die Kosten der öffentlichen Verkermittel einfach viel zu hoch. Mehr Radwege in den Städten und weniger Geld für öffentliche Verkehrsmittel.

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    Tanja

    Nachtbaustellen einrichten und die Bauzeiten drastisch verringern.

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    Hermann

    Intelligente Verkehrssteuerung, vollständig vom Autoverkehr abgetrennte Rad- und Fußwege (z.B. über Hochstraßen und/oder Tunnelsysteme). Macht nur keiner, weil es Geld kostet und die Kohle bei den falschen Leuten in der Tasche feststeckt.

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    Marcel

    Ausbau des Straßennetzes und schnelleres Abhandeln von Baustellen auf Autobahnen wie z.B. A3, A46…

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    Markus

    Kreisverkehr hat sich bewährt.

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    Raziel

    Wenn ihr weniger Autos auf den Straßen wollt, dann muss Bus, Bahn usw. weit zuverlässiger und attraktiver sein!
    Warum sollte ich mir ein teures Ticket kaufen, welches fast gleich oder mehr kostet als das Benzin? 😳
    Als Dankeschön:
    -kommt man vom Land nicht weg,
    -Privatsphäre ist für den Arsch,
    -Sicherheit ist auch nur ein Gerücht,
    -Transport von vielen Dingen nicht möglich,
    – Man ist extrem unflexibel,
    – Beruflich sind die Chancen auch extrem gering, wenn man kein Führerschein bzw. Auto hat,
    -Ach ja, wer von euch Arbeitet auch Samstag und freut sich Abends mit so mancher Horde besoffener Spacken am Bahnhof oder im Zug zu sein?

    Eigentlich bin ich ein Verfechter für Umweltschutz!
    Aber diese Diskussion ist absolut unrealistisch und ein wenig bigot.

    Private Personen sollen sich in fahrende Container sperren.
    Aber wenn ich daran denke, wie viel über den Scheiß Erdball verschleppt wird, dann ist es absolut nicht der Rede wert!

    Echt genial!
    Wenn die Horden an Paketwagen zu jedem Deppen in der Stadt (mit Hungerlöhnen) kutschen dürfen.
    Mit Plunder der frisch aus China, Indien und Bangladesch gekarrt wird, dann diskutieren wir darüber, ob wir nicht unsere eigenen Leute dazu zwingen wollen sich in fahrende Schuhkartons zu quetschen!
    Im Namen der Natur!

  14. avatar
    Elke

    Zuverlässige Bahn nur so gehts. U. Bahnbeamte müssen wieder her.wegen Randalismus, 3 Fahrkartenautomaten in die Luft gesprengt in unserem kleinen Dorf. Gestern gelesen , beim Lösen eine unschuldige Person in Luft gesprengt…….. kann doch nicht sein, dass ein Bahnbeamter teurer ist.

  15. avatar
    Elke

    Bahn fahren muss günstiger werden und Garantie für Einhaltung des Fahrplans

  16. avatar
    Monika

    Güter auf die Schiene bringen muss gefördert werden.

  17. avatar
    Monika

    Wir haben jede Menge Wasserwege. Auch hier können mehr Güter per Schiff transportiert werden. Steuerlich fördern.

  18. avatar
    Andreas

    Den bisherigen Individualverkehr kann und wird es, in der bestehenden Form, in naher Zukunft nicht mehr geben.
    Die einzige Voraussetzung ist die Regierung der bestehenden Politischen und Wirtschaftlichen Systeme.

  19. avatar
    Jochen

    Hochfrequenter, preiswerter ÖPNV

  20. avatar
    Michael

    Wann sollen sich EU Politiker damit beschäftigen, bei Debatten sieht man diese doch nicht außer beim anmelden um Sitzungs- und Tagegeld zu kassieren. Der Saal ist doch bei Debatten immer leer.

  21. avatar
    Franz

    Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs,
    Besonders die Erweiterung des Schienennetzes, 2 tes oder 3 tes Gleis.
    Zurückgebaut Schienennetze erneuern

  22. avatar
    Björn

    LKW- Fahrzeiten regulieren, Lohnmaschinen nur nachts fahren lassen, Straßenbau voranschreiten, Ampeln intelligent machen usw.

  23. avatar
    Lucy

    Mehr Frequenz und Sicherheit in der ÖPNV, vor allem auf dem Land. LKWs ab 12t in den Innenstädte regulieren, Fahrverbote (siehe Madrid) am Tage mit höhe Luftverschmutzung, günstigere Jobtickets… Nur ist es alles für die Regierung zu teuer

  24. avatar
    Lucy

    Achso, und sich ein Beispiel an Kopenhagen und seinen Fahrradwege nehmen

  25. avatar
    Thorsten

    günstige elektroräder und Lastenräder zum leihen.

  26. avatar
    petrolhead

    Viele wichtige und notwendige Dinge wurden schon geschrieben, ÖPNV verbessern (in jeder Hinsischt), Flexibilisieren der Arbeit etc. Was mir komplett fehlt bis jetzt: es gibt nicht nur Auto und Fahrrad für den Individualverkehr. Was ist mit dem motorisiertem Zweirad? Würde jeder PKW, in dem momentan nur eine oder zwei Personen sitzen, durch ein Moped, einen Roller oder ein Mororrad ersetzt – es gäbe keinen Stau mehr. Jeder Führerscheininhaber der Klasse 3 (kA, wie das heute heisst) darf Mopeds bis 50ccm und einer Vmax von 45km/h fahren. Diese erlaubte Vmax auf praxisgerechte 60km/h erhöhen und aufhören, den Leuten einzureden, mopedfahren ist Selbstmord wäre sehr hilfreich. Argumente wie „meine Frisur“ (von einer Kollegin gehört) oder „ich muss im Anzug kommen“ (in Rom sieht man unzählige Anzugträger auf dem Roller) zählen nicht. Ich selbst fahre ganzjährig mit dem Roller zur Arbeit, geht also. Der Grund ist einfach: ÖPNV rund eine Stunde, PKW ca. 35Min (+10 Min Fussweg vom Park- zum Arbeitsplatz), Roller knapp 20Min und Parkmöglichkeit vor dem Gebäude.

  27. avatar
    Daniel Fechner

    Egal welche Angebote angeboten werden, solange immer mehr Menschen in die Stadt ziehen und für eine Person ein Fahrzeug benutzen (bspw. Carsharing ist schön und gut, reduziert aber nur die Anzahl der benötigten Parkplätze … solange immer nur eine Person befördert wird, bleibt die Menge der Fahrzeuge auf der Straße erhalten).
    Es gibt Umfahrungen, Alternativstrecken und öffentlichen Nahverkehr, aber diese werden zum Teil nicht genutzt … es liegt an hedem einzeln, etwas zu ändern.
    Ansonsten bleibt die Möglichkeit den Verkehr durch Fahrverbote zu beschränken (bspw. Mindestens 2 Personen, Komplettsperrung für den Privatverkehr usw.) oder die Straßen zu erweitern, wenn möglich.

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