Immer mehr Deutsche zieht es in die Städte. Fast 60 Prozent der deutschen Bevölkerung lebt in Städten oder Großstädten. In ländlichen Gebieten und Dörfern leben nur noch 15 Prozent. Das Phänomen Landflucht ist nicht neu. Seit Jahren kündigen Experten erschreckende Prognosen an: Die Vereinten Nationen sprechen davon, dass bis 2050 80 Prozent der Europäer in Städten leben werden. Was bedeutet das für unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft? Wenn alle Menschen in die Stadt ziehen, wer ist dann noch auf dem Land? Wer sorgt für unsere Ernährung und unsere Versorgung?

Die Gründe, warum so viele Menschen in Städte ziehen, scheinen auf der Hand zu liegen: Die Stadt lockt mit Jobangeboten, besserer Infrastruktur, besseren Kulturangeboten und vor allem einer besseren Gesundheitsversorgung. So sagen 82 Prozent der Stadtmenschen, dass sie mit dem Angebot an Fachärzten zufrieden sind. Auf dem Land sind es nur 47 Prozent. Und während nur 7 Prozent der Menschen, die in Städten leben, sagen, das nächste Krankenhaus wäre für sie schwer zu erreichen, sind es bei den Landmenschen 30 Prozent.

Aber es gibt auch gute Gründe, um auf dem Land zu leben. Dort sind die Lebenshaltungskosten für gewöhnlich niedriger, es gibt genügend Wohnraum, Natur und Freizeitaktivitäten sind in direkter Umgebung. Zudem zeigen Studien, dass Menschen in Städten häufiger von Armut betroffen sind als Menschen auf dem Land.

Ist der Trend der Landflucht noch umkehrbar? Und ist das überhaupt wünschenswert? Welche Maßnahmen gibt es, um Menschen Anreize zu bieten, zurück aufs Land zu ziehen? Wie können Stadt-Land-Partnerschaften helfen?

Wollt ihr mehr über die Unterschiede zwischen Stadt- und Landleben erfahren? Wir haben eine Infografik zusammengestellt.

Was sagen unsere Leser?

Joseph sieht, dass die EU sehr viel Geld in die Länder steckt, aber von dem Geld am meisten die Städte profitieren und nicht die ländlichen Gebiete. Das haben wir Dr. Nicola Schelling gefragt, Generaldirektorin des Verbands Region Stuttgart. Profitieren Städte und nicht die ländlichen Gebiete am meisten von EU Fördergeldern?

38 Prozent des gegenwärtigen mehrjährigen Finanzrahmens der Europäischen Union werden für die Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik ausgegeben. Das ist der größte Ausgabenblock im EU-Haushalt. Mit der Gemeinsamen Agrarpolitik soll die Landwirtschaft und auf diese Weise auch die landwirtschaftliche Bevölkerung unterstützt werden, was ihnen eine angemessene Lebensweise ermöglicht. Im Vergleich dazu gibt es kaum spezifische Fördergelder für städtische Gebiete. Gegenwärtig sind etwa lediglich 5 Prozent des Budgets des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung für die nachhaltige Stadtentwicklung vorgesehen. Daher kann ich Josephs Aussage nicht zustimmen. Meiner Meinung nach hängt Europas Zukunft fundamental von seinen Ballungsräumen ab, die die Motoren hinter Europas globaler Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit sind. Diese bedürfen einer stärkeren Unterstützung durch die EU. Insbesondere auch, da drängende Herausforderungen wie etwa Siedlungsdruck, Umwelt- und Verkehrsbelastungen sowie sozialer Zusammenhalt in Ballungsräumen kulminieren.

Für eine weitere Perspektive haben wir Martina Michels, Sprecherin für Regionalpolitik für Die LINKE im Europaparlament, gefragt. Was sagt sie zu Josef?

Unser Leser Alex findet, Investitionen und Fördermittel sollten dafür eingesetzt werden, Menschen dazu zu bewegen aufs Land bzw. in kleinere Städte zu ziehen. Was sagt die Europabgeordnete Martina Michels dazu? Sollte es finanzielle Anreize für Menschen geben, damit sie von den Städten aufs Land ziehen?

Ein weiterer Kommentar kommt von Friedger. Er argumentiert, dass große moderne Unternehmen, die nicht industriell- sondern technologiebasiert arbeiten, sich nicht in ländlichen Gebieten ansiedeln, sondern dorthin gehen, wo sie die besten  Konditionen vorfinden (nämlich in Städten?).

Was sagt die Generaldirektorin des Verbands Region Stuttgart, Dr. Nicola Schelling, dazu? Präferieren Unternehmen Städte vor dem Land?

Innovative Unternehmen benötigen die passenden Rahmenbedingungen. Metropolregionen sind Zentren der Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Innovation und des Fortschritts in ihren jeweiligen Mitgliedstaaten sowie in der EU. Durch ihre Gateway-Infrastrukturen gewährleisten sie zudem inner- sowie außereuropäische Verbindungen. Diese Konditionen machen Ballungsräume attraktiv für Unternehmensansiedlungen. Gleichzeitig stehen Ballungsräume vor der Herausforderung, genügend Flächen hierfür bereitzustellen. Denn die enorme Nachfrage nach Wohnraum sowie das Ziel möglichst wenig Flächen zu versiegeln und somit Natur- und Freiräume zu sichern, setzen der Ausweisung von neuen Gewerbegebieten Grenzen.

Und was sagt die Regionalsprecherin aus dem Europaparlament Martina Michels dazu?

Wo lebt es sich besser, in der Stadt oder auf dem Land? Wie können wir die Landflucht noch umkehren? Und ist das überhaupt wünschenswert? Schreibt uns eure Meinung!

 

Foto: cc Wiki / Eweht 
Portrait: (c) Schelling / Frank Eppler 4c mod

 



18 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

Was denkst du?

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    Conny

    Bei der Kriminalität und dieser ach so bunten Vielfalt lehne ich das Leben in der Stadt ab. Nachteile wie Ärztemangel und kaum Einkaufs Möglichkeit nehme ich Kauf.

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      Erica

      Conny leider der Ärzte mangel hält mich ab leider, weil zur Zeit alles schief läuft.

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    Oma Inge

    Auf dem Land lebt man gesünder

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    Alexandra

    Wir leben super gerne auf dem Land und sind keine Rentner

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    Martina

    Das Ziel der GRÜNEN ist die „große Transformation“. Die Landbevölkerung soll in die Städte umgesiedelt werden, um den ländlichen Raum in Energielandschaften mit Hunderttausenden von Windenergieanlagen und Photovoltaikfeldern umzuwandeln. Wer vom Windwahn betroffen ist, kennt den KRIEG GEGEN DIE LANDBEVÖLKERUNG. Nachzulesen in den Berliner Papieren.

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    Tanja

    Was ist besser? Das kann man so pauschal nicht sagen. Bin auf dem Dorf aufgewachsen, war super. Als junge Erwachsene fand ich’s toll in der Stadt zu wohnen. Als es Zeit wurde so langsam eine Familie zu gründen zog ich wieder aufs Land. Könnte mir aber vorstellen als Rentnerin, wenn es mit dem Auto fahren nicht mehr so gut geht, wieder in die Stadt zu ziehen. So schön zwischen Arzt und Supermarkt, ein Park wäre dann auch schön.

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    Sissi

    Auf dem Land mit einer guten Verbindung in die Stadt. Leider werden von Bund und Bahn Milliarden in Stuttgart21 vergraben die jetzt für einen guten Ausbau des Verkehrsnetzes fehlen.

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    Hermann

    Na ja, ich bin nach 57 Jahren aus der Stadt fortgezogen, aufs Land. Dort lebe ich seit 10 Jahren. Also ich möchte sagen, ich kann das direkt vergleichen. Selbst wenn ich keine große Anbindung an die Dorfbevölkerung gefunden habe, zurück in die Stadt – niemals.
    Allerdings gibt da nun ein Problem. Mit den Subventionen aus dem EEG, ist bei der Landbevölkerung die Gier nach dem schnellen Euro erwacht. Wo hin führt kann man schön auf diesem Bildchen sehen.
    Wenn’s noch mehr wird, hilft nur die Flucht ins Ausland

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    Pius

    alles hat vor und Nachteile , wenig Doktor und ( oder weite anfahrt ) = günstige Mieten , braucht man ned Studiert haben um des zu kapiern , oder ?

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    Herrmann

    Zitat: „Füttern reiche Städte ärmliche Gebiete mit durch? “
    Diesen Satz muss man sich einmal so richtig durch den Kopf gehen lassen. Wo sind diese ärmlichen Gebiete?
    Oder meint ihr damit verweiste Innenstädte im Ruhrgebiet, leer stehende Kaufhäuser, verfallene Freibäder, geschlossene Theater?
    Klar gibt es alte kleine Bauernhäuser auf dem Land die leer stehen und die ehemaligen Bewohner verstorben sind und Niemand will in solch einer kleine Hucke wohnen. Die Kinder haben meist am Dorfrand neu gebaut.

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    Marlies

    Das Landleben ist freier und großzügiger , aber ausgehen am Abend ist weniger

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    Michele

    Das muss jeder für sich selbst entscheiden . Beides hat vor und Nachteile.

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    Werner

    Bin auf den land geboren. Aufgewachsen. Und wird er hoffentlich noch alt wurden auch… a Bauer kriegst nicht so schnell in die Stadt rein.

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    Simone L.

    Kann gut verstehen, dass die künstlich erzeugte Goldgräberstimmung in den Großstädten abebbt. Deutschland hat aber mehr als nur Großstädte und Dörfer. Wir (gebürtige Großstädter Düsseldorf und München) sind zwar jetzt nicht direkt auf dem Land, aber aus Großstadtsicht, dennoch sehr ländlich. Es muss ja nicht immer nur die Wahl zwischen einer Millionenstadt, oder einem abgelegenen Kleinstdorf sein, viele kleinere Städte vereinen die Vorzüge von beiden Seiten und wir wollten dann auch noch eine internationalere, traditionsreiche, saubere und wachsende kleinere Stadt mit viel Wasser und sehr zentraler gut angebundener Lage für jede Altersklasse. Gefunden haben wir dies am zentralsten Ort in Niederbayern, direkt in der Metropolregion Donau-Moldau und angrenzend an die Metropolregion München, fast mittig zwischen Oberbayern, Oberpfalz, Tschechien und Österreich, genau an der Schnittstelle zwischen Gäuboden, Rottal (Golf und Thermenland) und Bayerischer Wald. Wir sind vor 5 Jahren von München nach Deggendorf (Kreisstadt mit ca. 37’000 Ewr.) gezogen und haben es NIE bereut, aber dafür durch unsere Bekannten aus München bei Besuchen oft erlebt, dass einige doch etwas neidisch waren und an einigen Tagen gerne länger bei uns geblieben wären. Internetgeschwindigkeit ist wie in einer Großstadt und Rettungsdienste brauchen nur wenige Minuten. Wir haben einen Bahnhof, Fernbusanbindung, Bahnknoten Plattling (mit ICE-Halt), 2 Autobahnen, Schifffahrt, Fernradwege, 3 größere und 2 kleinere Kliniken, Ärztehäuser, gute Schulen aller Art, Fachschulen, ausreichend Ärzte und Geschäfte, sowie ein gesundes wirtschaftliches Wachstum in einem sehr innovativen Oberzentrum. Die Technische Hochschule ist herausragend und die am schnellsten wachsende in Bayern. Deggendorf ist an zwei Stellen mit der Nachbarstadt Plattling (14’000 Ewr.) verwachsen und hat ein sehr schönes Ganzjahresbad, eine echte Donau-Strandbar, Promenade mit Lokalen, ein schönes besuchbares Gut Aiderbichl (Gnadenhof), Sportboothafen, Binnenhafen, Sportflugplatz, Skigebiet, Golfplatz, die Isar, die Donau, viele verschiedene Märkte, Feste und Veranstaltungen und wenige Minuten außerhalb des Stadtgebiets, einen Luftkurort mit Feng Shui Park, Alpakahof, Wildgehege, 2 Schlösser, 2 Klöster mit Basilika, Skigebiete und und und. Was es vor Ort nicht gibt, gibt es mit Sicherheit in der Nähe. Nach München fahren wir ca. 1 Std., nach Nürnberg ca. 1,5 Std. Innerhalb ca. 45 Min. (am Wochenende 1x quer durch München sind ebenfalls ca. 45 Min) fährt man mit dem Auto ab Deggendorf zum Flughafen München, zu 8 Thermen inkl. 4 Thermalkurorten im Golf. -und Thermenland, sowie nach Tschechien, dem Nationalpark, einem Tierpark, einem Vergnügungspark, diversen Freizeitparks und Luftkurorten, einem Bärengnadenhof, sowie zum drittgrößte Volksfest Bayerns und wirklich sehr vielen weiteren schönen Ausflugsorten. Innerhalb 30-35 Min. Fahrzeit kommt man nach Regensburg (Domstadt), Landshut, sowie nach Österreich und einiges mehr. In einer Fahrzeit unter 30 Min. hat man die Städte Passau (Dom. -und Festungsstadt), Straubing, Dingolfing, Vilshofen, Plattling, Osterhofen, Regen, Viechtach, Zwiesel, sowie einige weitere Städte und auch 2 weitere Tierparks, 2 weitere Vergnügungsparks, einen großen Buddh. Himalayagarten, diverse Freizeitparks, Wildgehege, das zweitgrößte Volksfest Bayerns, alte Burgen und Schlösser, Museen, Berge, Wald, große Skigebiete, die Vils, den Inn, die Ilz, den Regen, die Rott, diverse Kliniken und Fachkliniken, 2 Verkehrslandeplätze, kleinere Seen, Luftkurorte, Erholungsorte, Touristenorte, 3 der schönsten Weihnachtsmärkte Bayerns und vieles vieles mehr. (alles bei moderater Fahrweise). Einfach an einem schönen Sommerwochenende als Ausflug selbst ein Bild davon machen. Wir sind immer noch gerne und auch oft in München, aber auch jedes mal wieder froh, wenn wir dann aus der sinnlosen Großstadthektik wieder raus sind. Aus Freude über unsere wohl beste Entscheidung (auch für unsere Kinder) wollen wir lediglich unsere Gründe und Erfahrungen hier verdeutlichen und vielleicht sagen diesen Satz dann bald auch andere. Nach Feierabend einem Schiff im Sonnenuntergang Richtung schwarzem Meer oder Nordsee hinterher zu sehen, ist doch etwas anderes, als einige hundert Lkw auf der A99 im Stau vor sich zu haben. Ca. 2,5 Std. pro Tag mit dem Auto im Berufsverkehr im Stadtgebiet pendeln (eigene Erfahrung), macht bei (52×5-30) ca. 230 Arbeitstagen, dann 575 Stunden pro Jahr und bei ca. 40 Arbeitsjahren wären dies 23’000 Stunden gewesen = 958 Tage, oder 2,6 Jahre meines Lebens. Würde man die Schlafenszeit (z.B. 8 Std./Tag) die man überall braucht mit einkalkulieren und den Tag mit 16 Std. berechnen, dann käme man sogar auf 4 verschwendete Jahre wertvoller Lebenszeit nur durch das Arbeitsplatzpendeln in der eigenen Stadt, vom gesundheitsschädlichen Stress, der Hektik, dem Lärm und der schlechten Luft ganz zu Schweigen. Diese 2,6 – 4 Jahre mit seiner eigenen Familie etwas zu erleben, ist viel wertvoller als jeder vielleicht etwas besser bezahlter Großstadtjob mit ein paar Euro mehr, was man ohnehin dort zum Leben auch sofort wieder ausgeben muss. Uns bleibt jetzt etwa das gleiche Geld übrig und dies bei deutlich mehr Lebensqualität, frischem Gemüse aus dem Gäuboden, direkt vom Bauer, oder wie Obst vom Feld, besserer Luft, vielfältige Natur, Pilze und Beeren direkt aus dem Wald und sehr abwechslungsreiche Ausflugs. -und Entdeckungsmöglichkeiten, mehr Zeit für die Familie und alles ohne dass wir auf etwas wesentliches von früher verzichten, oder uns einschränken müssten. Klingt vieles vielleicht nach Werbung, ist aber wirklich nur Begeisterung die wir gerne teilen möchten und die Region vor allem mit Kindern, aber auch älteren Menschen sehr empfehlen können, wo Häuser auch für Normalverdiener noch erschwinglich oder zu Berufslebenszeiten noch abzahlbar sind. Für uns mit 3 Kindern + Hund, ist es eine der wenigen fast perfekten Kleinstädte in einem sehr abwechslungsreichen ländlichen Raum, unweit größerer Metropolen und deshalb können wir durchaus auch kleinere Städte in Deutschland als attraktiv empfehlen und einen Großstadtbesuch, z.B. zum Shoppen (macht man auch in der Großstadt nicht täglich) kann man ja trotzdem wenn man Lust hat immer wieder mal machen. Man sollte nie da leben wo der Trend hin geht, sondern da wo man sich wohl fühlt und wer das möchte, wird auch Wege finden.

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    Viola

    Genau, ein Teil von Rewilding Europe, welches die Entsiedelung des ländlichen Raumes zum Ziel hat. Die Menschen sollen in Ballungszentren gesteckt werden um so die absolute Kontrolle zu gewährleisten. Deshalb wird zum Beispiel auch die Abschaffung des Bargeldes so voran getrieben. Und dies ist nur eine kleine Auswahl des Ganzen. Aber leider ist der Großteil der Bevölkerung schon so geblendet, dass sie es nicht wahr nehmen, weil sie schon alle ein Teil in diesem „Projekt“ sind und es noch nicht einmal bemerken.

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