Es wird besser in Europa! Nach Jahren der Sparmaßnahmen, hohen Arbeitslosigkeit und einer schwächelnden Wirtschaft, verbreiten die neuesten Zahlen Optimismus. Laut der letzten Eurobarometerumfrage, ist die Mehrheit der Europäer mit 58 Prozent optimistisch und haben auch ein gutes Gefühl, was die Wirtschaft angeht.
Die einzigen Länder mit überwiegend pessimistischen Bürgern sind Großbritannien und Griechenland, was sich wahrscheinlich mit dem Brexit beim ersten und EU-Sparmaßnahmen beim zweiten Land erklärt. Am optimistischsten sind die Iren mit 84 Prozent, gefolgt von Portugal, Malta, Litauen und Dänemark. Seit dem Jahr 2007 war auch die Einschätzung der Wirtschaft nicht besser als heute. Der Schock der Finanzkrise scheint in den meisten Ländern überwunden.
Trotz des Optimismus gibt es natürlich auch Sorgen. Europaweit sind die Bürger der Meinung, dass Einwanderung und Terrorismus die größten Herausforderungen der EU sind. Hier fordern die Befragten Verbesserungen. Auf nationaler Ebene werden im EU Schnitt vor allem Arbeitslosigkeit sowie Gesundheit und die soziale Sicherheit problematisch gesehen. Das sehen die deutschen Befragten anders, die letzten zwei Problemfelder werden in Deutschland von der Immigration auf Platz 2 und 3 verdrängt. Dennoch wollen die Deutschen mit überwältigender Mehrheit die offenen Binnengrenzen der EU erhalten und stimmen mit 92 Prozent für die Freizügigkeit.
Bist du optimistisch über die Zukunft der EU? Überwiegen bei dir Sorgen, wenn es um Europa geht, oder glaubst du auch an eine positive Entwicklung?
Foto: (c) BigStock – Kasia Bialasiewicz
2 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare
Wir brauchen keine EU der Reichen, der Lobbyisten und der Konzerne…. dieser Neoliberale Konstrukt macht uns kaputt…
Wir brauchen ein humanistisches Europa der Menschen und der Kulturen…
Europa erlebt den inneren Schock des Brexit, die proaktive Einmischung und die Unterstützung der Anti-EU Mächte durch Putin’s Regime und den äußeren Ruck gegen die globale Ordnung des neofaschistischen Donald J. TRump in den USA, der Zweifel an dem Europäischen Sozialkonstrukt aufkommen lässt. Die europäische sozioökonomische Ordnung und die Zukunft eines Sicherheitsrahmens unter amerikanischer Führung sind ebenfalls nicht in Stein gemeißelt. Wir haben immer noch 27 Nationalstaatenmilitaristen statt einer vereinten Verteidigungskraft.
Trotz aller Unstimmigkeiten und realen Bedrohungen, sowohl nach außen als auch nach innen, bin ich für unsere Union und ihre Bürger optimistisch und hoffnungsvoll.
#OneEurope #OnePeople #ManyCultures #OneLove