Was wollen die Leute? Wir hören ständig davon, dass das Vertrauen der Bürger in die Politik nachlasse und Politiker wiederum den Draht zu ihrer Wählerschaft verlieren. Wie lässt sich dieser Zustand reparieren? Warum glauben die Menschen nicht mehr an Demokratie, Engagement und Teilhabe? Brauchen wir mehr direkten Einfluss der Bürger auf die Politik, damit sie sich darin wiederfinden? Kann und will denn aber auch jeder an den ganzen kleinen Entscheidungen, die Politik ausmachen, teilhaben?

Misstrauen in die Elite ist nicht immer schlecht, Wähler sollten ihre politischen Vertreter auch zur Verantwortung ziehen können, sollten sie sich falsch verhalten haben. Aber ein generelles Misstrauen kann nicht gesund für das politische System sein, ein gewisser Vertrauensvorschuss muss gerade bei langfristigen Projekten gewährt werden. Reichen vielleicht ein paar kleine Veränderungen im System?

Im März hat unser Partner Friends of Europe die zukünftige europäische Elite zum Seminar nach Warschau eingeladen. Sie werden auch Lösungsstrategien entwerfen, wie sich die europäische Demokratie heilen lassen soll. Wir werden euch ihre Ideen vorstellen, aber zuerst seid ihr dran! Schreibt uns eure Ideen als Kommentar und nehmt an der Abstimmung teil, wir werden eure Meinung weitergeben.

Was soll Demokratie erreichen? Glaubst du, dass deine Stimme zählt? Lass es uns wissen und wir geben es weiter!

Foto: (c) / BigStockPhoto – hadrian



4 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare


  1. Patrik

    Patentämter in demokratische Lerninhalte für Schulstoff wandeln.

  2. Elajah

    Nein, meine Stimme zählt nicht in Deutschland.

    „Wenn wählen etwas bewirken würde, wäre es verboten“ – Mark Twain

  3. Daniel Fechner

    Meiner Meinung sind überzogene Erwartungen an die Volksvertretung und Populismus, insbesondere in den Wahlkampfperioden Schuld an der Entfremdung.
    Ich persönlich finde, dass sich die Wählerschaft vor ihren Wahlentscheidungen schlecht bis gar nicht über die Parteien informieren, sondern eher an der Gruppenzugehörigkeit die den unterschiedlichen Parteien zugeschrieben werden, anstatt an den bisherigen Entscheidungen und zukünftigen Plänen der Parteien orientieren.
    Als letzten Punkt würde ich noch anmerken, dass sich viele Parteien inhaltlich nicht mehr sonderlich unterscheiden, deshalb fällt es besonders den Randgruppen schwer geeignete Parteien zu finden, denen man seine Stimme geben könnte, um anschließend festzustellen, dass die eigene Stimme keine entscheidende Änderung der Politik bewirken kann, da der größte Teil den etablierten (Staats-)parteien die vollständige Kontrolle überantwortet.

  4. Josef

    Demokratie ist in erster Linie eine Richtschnur für das friedliche Zusammenleben vieler Menschen in einem Land und keine Ideologie Vermarktung !

Pflichtfeld
Pflichtfeld Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Notify me of new comments. You can also subscribe without commenting.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .

By continuing to use this website, you consent to the use of cookies on your device as described in our Privacy Policy unless you have disabled them. You can change your cookie settings at any time but parts of our site will not function correctly without them.