An den Finanzmärkten geht es wieder turbulent zu. Nach steigenden Kursen und Gewinnen, sehen wir zurzeit wieder dramatische Einbrüche. Viele Analysten bewerten sie als Kurskorrektur der überhitzten Märkte und nicht als Anzeichen für eine Finanzkrise. Vielmehr sollen die Zinsen so langsam wieder steigen und die Inflationsraten anziehen. Das sind Faktoren, die Investoren an der Börse etwas vorsichtiger lassen werden. Doch so leicht lassen sich zumindest nicht die Zweifel unserer Leser zerstreuen! Wir haben viele Fragen und Kommentare zum Zustand des internationalen Finanzwesens erhalten. Wer sollte diese Fragen besser beantworten können als EZB Präsident Mario Draghi? Laut dem Forbes Magazin ist Herr Draghi auf Platz 11 der weltweit mächtigsten Personen. Er soll durch sein Versprechen „alles“ für die Stabilisierung des Euros zu tun, den Euro gerettet haben. Zum ersten Mal will er nun Onlinefragen beantworten.

Wir haben daher gemeinsam mit der Europäischen Zentralbank eine weitere #Ask Runde organisiert. Seht in den Videos die Antworten auf eure Fragen, die wir unter #AskDraghi erhalten haben.

Unser Leser Christiaan fragte, ob Europa heute in besserer Verfassung wäre eine Finanzkrise zu überwinden als noch vor 10 Jahren. Sind genug Reformen umgesetzt worden?

Italo wollte via Twitter eine Beratung über eine risikoreiche Investition: „Wären Sie, so wie ich, ein junger Student würden Sie in Bitcoin investieren?“ Seht im Video, was Präsident Draghi zu Kryptowährungen zu sagen hat.

Wir haben noch sehr viel mehr Fragen zu Kryptowährungen wie Bitcoin von euch erhalten. Victoria wollte wissen, wie die Technologie der Blockchain hinter der digitalen Währung funktioniert.

Willst du mehr über Kryptowährungen wie Bitcoin erfahren? Wir haben für euch eine Infografik zusammengestellt.

Leser Ismail ist eher daran interessiert, wann die Ära des Sparens zu Ende geht. Wird Europa noch von der letzten Finanzkrise überschattet und ab wann kann man davon sprechen, dass die Krise endgültig überwunden ist?

Jan richtet seinen Blick in die Zukunft. Er will von Mario Draghi wissen, wie die EZB auf die zunehmende Konkurrenz von künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt reagieren wird. Wie würde die EZB zum Beispiel auf eine massive Zunahme von Jugendarbeitslosigkeit reagieren?

Wir stellen Europas Entscheidungsträgern eure Fragen! In unserer #Ask Reihe findest du auch EU Ombudsmann Emily O‘Reilly und Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.



15 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

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    Ingo

    die Verursacher werden wohl wieder einmal nicht zur Kasse gebeten. Da ja der dortige, derzeitige Präsident „Amerika first“ postuliert. Doch mit den Aktien ist es so wie mit jenem Farmer welche seine Farm in eine Hühnerfarm umwandelte. Es kam eine Überschwemmung und alle Hühner ertranken! Worauf ein Freund neun mal klug entgegnete: „Siehste Enten hättste kaufen müssen, die können schwimmen!“

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    Phillip

    Echt wahr jetzt da die Kryptowährungen an Verbreitung gewinnen und sich die Kurse so allmählich stabilisieren finde ich man könnte eine stabile Weltwirtschaft damit erschaffen. Im Endeffekt ist da nämlich nur das Transaktionsvolumen dafür verantwortlich wie die Inflation vorangeht, und das entscheidet nicht ein Mensch oder ein Gremium, sondern einfach nur der Blockchain Prozess

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      Tobias

      Aber die am bitcoin beteiligten Prozesse sind energieaufwändig und störanfällig! Ein EMP und das war’s…! 😨

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      Phillip

      Eben nicht ‚Ein EMP und das wars‘. Das ganze Konzept beruht auf dezentraler Verarbeitung. Wenn man Bitcoin auf Hardwareebene – also mit einer EMP o.ä. – angreifen wollte müsste man jeden PC/Server, der am Mining beteiligt ist, gleichzeitig angreifen, und einfach nur ausschalten würde es auch nicht tun weil man die Blockchain, die auf jedem beteiligten Rechner vorliegt, unwiederherstellbar löschen müsste. Ja es ist recht Energieaufwändig Bitcoins zu minen, aber gemessen an den Energieausgaben für das Internet selbst (wenn wir die DNS server des Clearnet hernehmen) ist das ein verschwindend geringer Energieaufwand. Vergleicht man es auch mit den Druck- und Prägeanstalten der staatlichen Geldproduzenten ist das auch sehr viel effizienter, denn es muss kein Papier und keine Tinte produziert werden, die Blockchain ist ein ausgezeichneter Schutz vor unauthorisierter Gelderschaffung sodass keine zusätzlichen Sicherheitsmerkmale dahingehend erschaffen werden müssen, das Geld muss nicht an die Banken ausgeliefert oder dort gelagert werden, heißt man braucht dafür keine gigantischen Tresore, und die ‚Bankarbeiter‘ sind allesamt Programmierer, die in ihrer Downtime (also beim Schlafen oder Feiern) oder auf einem spezialisierten Rig ihr Geld machen, indem sie Transaktionen bestätigen.

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    Franz

    sicher ist die nächste krise kein problem.dann druckt eben dieser herr draghi jede woche 1 billion neues papiergeld.

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    Kasra

    Naja das wichtigste Argument für Kryptowährungen war ja (so auch die Grundidee), dass es nicht staatlich reguliert wird, sodass es nicht vom Staat künstlich manipuliert werden kann oder zur Enteignung führen kann, der Markt soll diese Aufgabe übernehmen aber wenn Frau Legarde eine staatliche Krypto aufbaut, ist es genau dass, was man eigentlich nicht haben will und somit Ziel vollkommen verfehlt. Zudem bietet das digitale Krypto eine sehr einfache Methode, durch Hacker oder Geheimdienste, den Geldhahn per Knopfdruck zu unterbinden. Wenn man ganz böse ist, könnte man so Journalisten dazu bewegen genau das zu schreiben oder zu tun was man möchte, einen Assange z. B. wird es nie mehr geben können -> eine Schattendiktatur durch denjenigen, der über die Konten bestimmen kann. Zudem kommt der Quantencomputer, der sämtliche Rechenaufgaben um einen Bitcoin zb zu decodieren in Sekunden ermöglichen wird.
    Fazit: Es ist eine schlechte aber leider unvermeidliche Idee.

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      Daniel

      Allerdings könnte ein Quantencomputer ebenfalls den eigenen Computer oder sogar die Bank hacken.
      Dieses Problem besteht also für beide Währungen.
      P.s.: Zumindest die Geheimdienste könnten recht einfach das normale Konto sperren, somit ist dies auch kein Grund Cryptowährungen als schlecht zu befinden.

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      Kasra

      nö! Wenn ich Bargeld im schliessfach habe, habe ich Geld, wenn es kein Bargeld mehr gibt dann kann ich nichts für mich zur Seite legen. Wenn die Geheimdienste das Konto von assange sperren würden zb würde man uber die Kriegsverbrechen der Nato nie was erfahren, da ihnen alle Mittel auf Knopf drück gestrichen wären. Weiterhin wäre man noch gläserner und jedes meiner Bewegungen würde durch meine Zahlung bekannt. Kann sein dass viele das gut finden ich aber nicht. Aber ich Weiss dass legard genau deswegen gekommen ist um genau diese letzte Freiheit zu nehmen jedoch liegt ihr Ziel hauptsächlich in Enteignung der geldbesitzer dessen Geld sinnlos herum liegt statt dass es in der Wirtschaft fließt. Dies hat jedoch auch seine nach und Vorteile

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    Alex

    Kein online Zahlungen und alle Banken abschaffen, das ist heutzutage das sicherste,

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    Daniel

    Seitdem bspw. der Bitcoin an der Börse gehandelt wird, ist es zwar einfacher diese Währung zu verwenden, leider variiert der Wert wegen Spekulationen zu stark, somit ist diese Währung, meiner Meinung, ebenfalls nicht mehr Crash sicher.

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    Florian

    Nein.
    Für mich sind digitale „Werte“ ein Scam.

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