In diesem Jahr können wir zum 100. Mal dem Ende des Ersten Weltkriegs gedenken. Während Syrien, Irak, Afghanistan und viele andere Orte weiterhin von Krieg gebeutelt werden und internationale Politiker mit der Größe ihrer Nukleararsenale prahlen, scheint der Frieden zerbrechlich. Sind Krieg und Konflikt einfach Teil der menschlichen Natur? Oder gibt es auch Hoffnung?

Hundert Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs veröffentlicht Debating Europe eine Serie von Debatten zum Thema. Wir werden mit euch die Ursachen und Folgen des Krieges diskutieren. Was haben wir hundert Jahre später daraus gelernt?

Was sagen unsere Leser? Zogu vertritt die (klassische) Meinung, dass alles mit dem Anschlag auf den Kronprinzen Franz Ferdinand von Österreich-Ungarn begann. Stimmt das oder war der Anschlag vielleicht doch nur eine Ausrede für die folgende Kriegserklärung?

Aus dieser Was-wäre-wenn-Frage folgen noch viele andere: Wäre der Krieg ohne den Anschlag vermieden worden? Hätte das auch die Beschlüsse von Versailles, Hitlers Wahl und damit den Zweiten Weltkrieg verhindert? Das ist jetzt alles Spekulation! Daher haben wir zwei bedeutende Historiker gefragt, wie sie den Anschlag heute einordnen.

Wir fragten die mehrfach ausgezeichnete kanadische Professorin Margaret MacMillan, ob der Erste Weltkrieg unvermeidbar war.

Das ist eine gute Frage. Ich kann es nicht leiden, wenn Sachen unvermeidbar sein sollen. Man könnte auch sagen, dass dem Kalten Krieg ein wirklicher Krieg unvermeidlich hätte folgen müssen, das ist aber nicht passiert.

Ich denke, der Erste Weltkrieg hätte nicht passieren müssen, manchmal resultieren Katastrophen aus Unfällen. Ich glaube, die Entscheidung des Thronfolgers nach Sarajevo zu reisen, war schicksalshaft. Was dann folgte, war aber auch Zufall. Ohne seinen Tod hätte alles anders kommen können. Ironischerweise war er eine der starken Stimmen gegen einen Krieg mit Serbien. Sie hat nach seinem Tod gefehlt, um den Krieg zu verhindern. Der Anschlag spielte mit Sicherheit eine große Rolle für den Kriegsbeginn 1914.

Ich denke aber nicht, dass der Erste Weltkrieg unvermeidbar war. Es ist immer möglich, Krieg zu verhindern, so sollten wir alle immer denken. Andernfalls ergeben wir uns und tun einfach nichts.

Für eine weitere Meinung fragten wir den renommierten Historiker Professor Norman Davies aus Großbritannien, der durch seine umfangreichen Gesamtdarstellungen zur Geschichte Europas bekannt ist.

Vorsicht, Historiker mögen das Wort “unvermeidbar” nicht. Ohne den Anschlag auf den Thronfolger wäre die Geschichte anders verlaufen. Nichtsdestotrotz gab einen riesigen Konflikt zwischen den damaligen Supermächten, militärische Aufrüstung und diplomatische Spannungen. Ein anderer Funken hätte das Feuer auch entfachen können. Aber bei Geschichte geht es nicht darum, was nicht passiert ist, sondern was passiert ist.

Wie lässt sich der Erste Weltkrieg bewerten? Unsere Leserin Aubrey ist der Meinung, dass wir aus dem Ersten Weltkrieg lernen sollten, damit so etwas Tragisches nie wieder passiert. Wie reagiert Professor Davies?

Der Erste Weltkrieg war mit Sicherheit eine Katastrophe. Es wurden zehntausende Menschen getötet, darunter auch viele Zivilisten. Das konnte zu Kriegsbeginn so noch nicht abgesehen werden. War der Krieg aber notwendig? Notwendig für wen? Ich denke, Deutschland hat sich von Russland und Frankreich sehr bedroht gefühlt. Großbritannien ist dem Krieg aber beispielsweise freiwillig beigetreten, das war sicher nicht notwendig und falsch kalkuliert. Aber egal welche Ziele zu Beginn verfolgt wurden, sie sind in den Kriegswirren verloren gegangen.

Hätte der 1.Weltkrieg verhindert werden können? Oder war er unvermeidbar? Mach mit bei unseren Diskussionen zum Thema 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs.

Foto: Public Domain – H. D. Girdwood



67 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

Was denkst du?

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    Cemil Efek

    Die Frage ist : Wie kann ein Kaiser ein Weltkrieg ausrufen ? Warum haben die Generäle nix gemacht? Warum haben bestimmte Offiziere , geheiminformationen an die Engländer weitergegeben ? Da sind noch soviel fragen, die unbeantwortet sind ? Warum hält Deutschland noch einiges geheim ?

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      Ben Do

      Nun, es hat kein Kaiser einfach einen Weltkrieg ausgerufen, die Kriegshandlungen sind nacheinander sowohl durch extreme Interessenskonflikte der Staaten, als auch eine sehr ungünstige Bündnissituation eskaliert. Der Krieg begann klein mit einer Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien. Das wiederum hat Russland (das sich selbst als Schutzmacht der slawischen Staaten ansah) in den Krieg gebracht, welches wiederum mit Frankreich verbündet war, während das Deutsche Reich mit Österreich-Ungarn verbündet war. Das Vereinigte Königreich ist dann offiziell wegen der Verletzung der belgischen Neutralität durch das Deutsche Reich (Schlieffen-Plan) dem Krieg beigetreten und die Vereinigten Staaten offiziell wegen des U-Boot Kriegs des Deutschen Reiches und deutschen Verhandlungen mit Mexiko. Abgesehen davon war der Kriegswille allgemein zu dieser Zeit sehr hoch, auch, vielleicht sogar vor allem, unter den Generälen. Hier eine kleine Übersicht zu den Kriegserklärungen: http://www.lexikon-erster-weltkrieg.de/Kriegserkl%C3%A4rungen

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      Cemil Efek

      Du brauchst nicht alles wiedererzählen

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      Tobias Rykowski

      Das hat nicht nur was mit dem deutschen kaiser zu tun die sache hat sich einfach verselbstständigt. Manchmal können auch mächtige männer wie der kaiser (der den krieg nicht wollte) das rad einfach nicht anhalten.

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      Cemil Efek

      Ich seh das ganz anders? Wie kann ein Kaiser eigenmächtig ein Krieg erklären ?

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      Tobias Rykowski

      Hinter dem kaiser standen noch politiker und militärs die ihn beraten haben. Im anschluss musste er nur sein otto druntersetzen. Eine parlamentsarmee gab es damals noch nicht.

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      Cemil Efek

      Gut rausgeredet? Der Kaiser hat nicht auf diese Leute Gehör geschafft ?

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      Andy Hartung

      Der Kaiser wollte den Krieg mit Russland nicht. Dieser war ja der Cousin der Zars und Telegramm aus der vorkiegszeit bestätigen das auch. Das deutsche Kaiserreich aber eine Bündnispflicht mit Österreich weshalb man in den Krieg zog. Hinzu kommen die internationalen Konflikte (gerade zwischen England und Deutschland). Der Kaiser hat den Krieg außerdem nicht ausgerufen, sondern es war eigentlich der Östereicher Kaiser, der hoffte so seine Nation zu retten, die auf dem Weg in den Untergang und Teilung war. So gesehen ist Deutschland da mehr reingerutscht. Der Kaiser erklärt deshalb ein Krieg weil er das Staatsoberhaupt war und nur er es dem Volk als Repräsentant öffentlich bekannt geben kann

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      Cemil Efek

      Dann lies dir die Geschichte nochmals durch? Diesmal bitte richtig erzählen ?

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      Jens Knapp

      Gelernt daraus haben wir offensichtlich nicht’s. Und die Frage wer schuld hatte für mich ganz klar die herrschenden Eliten auf allen Seiten. Hier ging es wie immer darum wer die Macht hat bzw wer das große Geld schöpft. Der kleine Soldat und die involvierten Völker waren die Bauern in diesem globalen Schachspiel um die Macht. Ähnliches ist derzeit wieder zu beobachten bisher nur als informations Krieg doch wohl bald werden die Bauern wieder zu Hauf geopfert im Spiel um die Macht. Über den Dritten Weltkrieg werden wir dann wohl nicht mehr sprechen da es niemanden mehr gibt der dazu in der Lage wäre.

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      Micha Gonzo Habi

      Und du weißt es ganz genau was Cemil ? Da bin ich mal gespannt 😂😂

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      Cemil Efek

      Ich sag nicht , das ich besser weis , aber du gehts nicht gerne in die Wahrheit?

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      Karl-Heinz Badior

      Lest bitte richtig. Der Kaiser erklärte den Krieg der von dem Reichstag beschlossen wurde. Auch heute würde Frau Merkel keinen Krieg erklären sonder der Bundespräsident! Nur Hitler hatte beide Jobs und konnte daher relativ eigenständig Krieg erklären.

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      Cemil Efek

      Reichstag hat’s beschlossen , weil der Kaiser unbedingt diesen Krieg haben wollte?

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      Cemil Efek

      Ihr liest von Büchern ab , aber Wirklichkeit sieht ganz anders aus?

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      Tobias

      Nun, der große Medienrummel zum hundertjährigen Kriegsende ist inzwischen verflogen. Mit zeitlichem Abstand und nach Betrachtung des zum Jubiläum Geschriebenen zeigt sich mir vor allem eines: Der Kaiser [Wilhelm II.) hatte keinen „Weltkrieg ausgerufen“. Vielmehr rechnete er mit etwas Kleinerem und unterschätze gleichzeitig die Folgen der Vielzahl von Bündnisabhängigkeiten bei der Achse wie der Entente. Ob das Geheimhalten von Information damals wie heute den Verlauf, die Dauer oder territoriale Ausdehnung des Kriegsschauplatzes maßgeblich beeinflusst hat, halte ich Spekulation.

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    Christina Renno

    Nein…weil immer einige „Grosshansel“ auf Kosten der Menschen ohne Macht handelnEtwas daraus gelernt? Niemand……und schon garnicht die, die am
    ROTEN DRÜCKER sitzen…..sehr bedenklich.

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    Holger Wnuck

    Man sollte viel mehr aus den damaligen Fehlern lernen, da es müßig ist darüber zu diskutieren ob es vermeidbar gewesen wäre! Denn realistisch gesehen war der Anschlag in Sarajevo war nur ein Vorwand für die Eskalation, welche von allen europäischen Mächten gewollt war.

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    Andreas Hofmann

    Egoismus, religiöser Fanatismus und Einzelinteressen von Machthabern sind meist Auslöser von Kriegen. Die Macht von Politikern sollte eingeschränkt und deren Handeln von der Bevölkerung besser überwacht werden können – und nicht umgekehrt, so wie das jetzt der Fall ist.

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    Thomas Schmidt

    Ich glaube nicht, dass der Erste Weltkrieg verhindert worden wäre, denn zu groß waren die ökonomischen, nationalistischen und imperialistischen Widersprüche. Die damaligen wichtigsten Nationen hatten sich gegenseitig provoziert bis eine der Seiten ausgetickt ist: Frankreich wollte um jeden Preis Rache für den verlorenen Krieg 1870/1871 an Deutschland nehmen. Der deutsche Kaiser fühlte sich von den Engländern herablassen behandelt (seine Mutter war Engländerin). Österreich fühlte sich von der panslawische Ideologie, die besonders von Russland betrieben wurde, bedroht. Die USA wollten die Vormachtstellung Deutschland in der Welt ausschalten (Das deutsche Kaiserreich war die 2.-stärkste Wirtschaftsmacht der Welt). Russland sah wiederum ihre Interessen besonders bei den Österreicher und Deutsche gefährdet. Großbritannien fühlte sich von der deutschen Flottenpolitik akut bedroht. Italien wollte ein neues römisches Reich gründen und Japan strebte schon damals eine „großasiatische Wohlstandssphäre“ an. Das osmanisches Reich sah sich durch die Einmischung vieler Großmächte in die innere Angelegenheit, besonders in der Frage der Ethnien, bedroht. Die Liste könnte man unendlich fortführen. Die Welt war noch nicht bereit für eine nachhaltige Friedenspolitik. In den Köpfen der Menschen, besonders bei den Politiker und Militärs, gingen anders vor als heute. Der Krieg war meiner Meinung unvermeidlich.

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    Kevin Gabbe

    Es spielt keine Rolle ob wie was aus dem Weltkriegen gelernt haben oder nicht. Natürlich hat keiner von uns einfachen Bürger Lust auf Krieg. Doch wenn die Bundesregierung entscheidet einen Krieg zu im Gang zu setzen werden die meisten wieder mitmachen müssen. Es sei wir wahren uns dagegen gemeinsam. Wenn Bevölkerung weiter alles akzeptieren tut, was die Bundesregierung entscheidet, und auch verteidigen tut sehe ich schwarz. Dann werden auch die Verweigerer gezwungen.

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    Bjoern Zander

    Also die Österreicher haben angefangen u wir am Schluss die schuld gekriegt.wir waren Verbündete u sind beigestanden. Aber sei’s wies will Krieg ist immer scheisse

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      David Meier

      Österreich hat nicht angefangen…
      Serbien hat’s provoziert und die Quittung bekommen
      Das hat die Kettenreaktion ausgelöst
      Man Stelle sich vor Prinz William von England würde in einem x-beliebigen Land ermordet werden
      Würde England dann still sitzen bleiben? Kaum…

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      Mattes Plieth

      Aber dir ist klar, dass er ja nicht von Serbien selbst umgebracht wurde?

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    Angelo Göllner

    Eine Diskusion ob der WWI hätte verhindert werden können oder nicht ist uninteressant….. viel wichtiger ist derzeit gebündelt den aktuell anstehenden Weltkrieg zu verhindern!!!

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    Florian Schmidt

    Scheinbar hat die Menschheit nichts gelernt. Ausser Strategie und Taktiken und Methodik zu verfeinern.

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    Maria Pascu

    Tja… wenn man sich die heutige politische Bühne anschaut, wo es (unfassbar aber wahr) darum geht, „wer den größeren hat“, muss man doch offen eingestehen, dass die Lehre aus dem 1. Weltkrieg entweder vergessen oder gar nicht erst gezogen wurde.

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    Felix Leisinger

    Das fing alles schon weit vor Sarajevo an. Er hätte auch verhindert werden können, hätte der König von Preussen sich 1871 nicht zum Kaiser gemacht.

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    Jan Howe

    Was man von den Weltkriegen gelernt hat? Das der Gewinner die Geschichte schreibt…

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    David Schneider

    Jeder Krieg hätte verhindert werden können, so auch der Erste Weltkrieg. Aber hinterher hört sich das immer einfacher an als es tatsächlich gewesen wäre. Zumal die meisten Menschen die Wahrheit und die wirklichen Gründe für einen Krieg oft erst lange nachdem er schon beendet ist erfahren. Propaganda wurde und wird auch immer noch gerne zum Rechtfertigen von Kriegen benutzt.

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    Denis Simonovic

    Prinz Ferdinand hatte in seinem Leben 24 heute Bodyguards, nach Sarajevo ist er im Cabrio gefahren, sein Vater hat ihn ohne Leibwächter zum Schuß freigegeben… Alle Politiker waren geistessmässig auf dem Stand aggressiver Pubertierender… Mir fällt nur ein Begriff ein, der die Zeit beschreibt „Gehirnbehindert“…

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    Denis Simonovic

    Angeblich sollte der WWI eine Ablenkung sein um Arbeiteraufstände in Frankreich und England zu unterdrücken und beendigen, welche Kräftemässig auf dem Vormarsch waren (giftige industrial, Arbeitssicherheit…) …

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      Valentin Gruber

      Wer nicht aus den Fehlern der Vergangenheit lernt ist verdammt, sie in der Gegenwart immer wieder zu wiederholen.
      Deswegen ist das durchaus nicht „scheißegal“, Herr Besel.

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      Josef Besel

      Valentin Gruber : Aus welchen Fehler wollen sie den lernen? Wenn die damalige Verhältnisse ( Monarchien und Zeitgeist usw ) nicht existieren !

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    Patrick Schmid

    Die Fragestellung dieses Artikels finde ich schon zum kotzen,ein verstecktes schuldgeständnis aber warum? Es ging um die Neuverteilung der Welt und die mittelmächte haben leider Gottes verloren und nun kriegen wir die dauerberieselung der schuldzuweisung.was soll man schon aus Krieg Lernen?,,wenn die reichen sich streiten,sterben die armen“

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    Christopher Oldenburg

    Das Regenbogenbuch, Schlafwandler sind 2 Bücher in denen klar gestellt wird das Deutschland nicht Schuld am 1 WK hatte , sondern andere Mächte, zb. Frankreich und England

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      Hans Meierding

      Falsch, die Zeichen standen auf Krieg der nicht hätte geführt werden müssen.Einen Grund für das Massensterben hat es nicht gegeben..
      Europäische Vernunft? abgeschaltete. Verhängnisvoller Nationalismus hatte die Oberhand gewonnen.

      Das Ergebnis ist klar: Millionen Toto zu welchem Preis? Ergo alle Nationen hatten verloren, Wiederholung möglich.

      Was könnte helfen europäische Krige zu vermeiden? Ganz einfach:
      Eine gerechte Europäische Nation.

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    Konrad Kowalski

    Science from the First World War brought „fruits“ in the form of WWII.
    WW II broke out September 1, 1939, already. The applications were 21 years later. The Germans devoted all their reserves (material, human and „moral“) during World War II

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    Ingeburg Kriegel

    Nix, geht ja fast so weiter. Nur das es keiner merkt ! Die Kriege seit dem Ende des Ostblocks beweisen, daß es weltweit nur noch Kriege für den Kampf um Neuaufteilung der Welt geht. Wie damals, als Deutschland zu kurz jam und den großen Krieg anzettelte. Heute sind es große und kleine Nationen die Kämpfe für ihre Macht und Kapitalinteressen machen

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    Raphael

    Nein, es war eine frage der Zeit.
    Jede Nation Europas wollte diesen Krieg.

  21. avatar
    Hakim

    aso die Portogiesen , Holländer oder Belgier sicher nicht.
    ebenso die Türken und Maghreb.

  22. avatar
    Raphael

    Hakim Türk da sind sie falsch informiert.
    In Nord Afrika und Mittlerer Osten rebellierten die Araber gegen das Osmanische Reich, auch dieses einst bedeutungsvolle Reich wollte den Kieg, die Türkei kam erst später… ;)
    In ganz Zentraleuropa wollten vorallem junge Leute den Krieg.
    Das „unwichtige Staaten“ wie Benelux nichts zu gewinnen hatten ,wenn sie zwischen die großen Staaten geraten ist meist so.
    Vergessen sie nicht den Krieg in den Kollonien.

  23. avatar
    Hans

    Der Attentäter von Sarajevo hätte sich vor der Justiz verantworten sollen und gut wäre es gewesen.
    .
    Aber, die europäischen Nationen im nationalistischen Gehabe wollten Krieg. Und so nahm das Grauen seinen unerbittlichen Lauf.

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    Hakim

    Das Attentat hat aber dem Deutschland und dem Österreich in die karten gespielt. Bzw. das war der fehlende Part.

  25. avatar
    Florian

    wie in der Schule gelernt. Das gibt eine 1 .

    • avatar
      Hakim

      ne das wurde nicht so in de Schule besprochen. Aber was denkst du denn ?

  26. avatar
    DebatingEurope/DE

    Ist doch mal was anderes, wenn man sich im Netz an die Fakten hält ;-)

  27. avatar
    Petr

    Die bessere Frage, hätte es den ersten Krieg nicht gegeben, wäre Hitler an die macht gekommen?

  28. avatar
    Mustafa

    gute frage. Warscheinlich nicht. ..!

  29. avatar
    DebatingEurope/DE

    Das ist wirklich eine gute Frage, machen wir nächstes Jahr als Debatte zum 2.WK!

  30. avatar
    Heinrich

    Der erste, der zweite und der dritte auch.

  31. avatar
    Cemil

    Wie kann ein Kaiser einen Weltkrieg erklären….

  32. avatar
    JANIS

    man solten einfach ale krigsachen ZERSTÖREN

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