Es gibt auf jeden Fall gute Nachrichten! Die Eurozone boomt und überholt die der USA. Das Wirtschaftswachstum unter den 19 Mitgliedern des Euro ist so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Die Arbeitslosenzahlen fallen und die Rate der Neueinstellungen war seit 17 Jahren nicht mehr so hoch. Konsumverhalten und Zuversicht der Wirtschaft waren seit 2001 nicht mehr so optimistisch.

Auch die Wahl Emmanuel Macrons zum französischen Präsidenten scheint Europa neue Impulse zu geben! Dazu kommen die Brexitverhandlungen: Nach dem ersten Schock über die Abstimmung aus dem letzten Jahr, rücken die verbleibenden Mitgliedsländer zusammen. Viele Projekte scheinen jetzt möglich, die bisher von den Briten blockiert wurden.

Aber Moment mal! So wirklich einverstanden mit der EU sind längst nicht mehr alle. Eine klare Sprache sprechen die Wahlergebnisse im Superwahljahr 2017: Die Populisten und EU-Skeptiker sind europaweit erstarkt. Und auch 2018 warten noch viele ungelöste Probleme auf uns. Die Terroranschläge 2017 verdeutlichen die Bedrohungslage, die Schere zwischen Arm und Reich weitet sich und es sterben noch immer Flüchtlinge im Mittelmeer.

War 2017 ein gutes Jahr? Was wird 2018 anders? Was erwartest du für Entwicklungen in Europa? Welche Debatten wünscht du dir? Schreib uns deine Ideen!

Foto: (c) BigStockPhoto – melis



4 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

Was denkst du?

  1. Alexis Bolle

    2018 werden sich die Europäischen Regierungen und Institutionen neu aufstellen müssen um die Digitalisierung des Kontinents unter einer Verbesserung der Chancengleichheit durchführen zu können. Die Unterschiede in den Lebensverhältnisen, die Zunahme der Armut in einigen Ländern wird zu einer Erhöhung der Migrationsraten innerhalb der EU führen. Wie sich durch den Dieselgateskandal zeigt gibt es bei einigen Führungskräften der großen Unternehmen den Drang durch Tricksereien die vorhandenen Wertschöpfungsraten zu halten, ohne notwendige Modernisierungen durchzuführen. Es bleibt zu hoffen das eine neue Generation innovativer und empathischer Führungskräfte die Zukunft gestalten wird.

  2. Oliver Urban

    Ungarn und die Slowakei werden die Nächsten sein die aussteigen. Die Slowakei weigert sich weiterhin vehement Flüchtlinge aufzunehmen, weil sie die Bürgerinnen und Bürger des Landes es nicht wollen und ihnen damit ein eropäisches Gerichtsurteil egal ist. Die haben eben Eier. Wenn die Eier noch größer werden ist der Drops Europa eh gelutscht. Hoffentlich früher als später. Diese Gesetzvorgeberei und damit das Zerstören unserer eigenen Gewaltenteilung muß auch endlich ein Ende haben.

    • Sputnik Eins

      Hat den Geist des europäischen Gedanken nicht verstanden

Pflichtfeld
Pflichtfeld Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Notify me of new comments. You can also subscribe without commenting.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .

By continuing to use this website, you consent to the use of cookies on your device as described in our Privacy Policy unless you have disabled them. You can change your cookie settings at any time but parts of our site will not function correctly without them.