Die Weltklimakonferenz findet in diesem Jahr in Deutschland unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln statt. Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt werden sich vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn treffen, um über den Klimaschutz zu sprechen.

Ein wichtiges Thema wird wohl die Rolle der USA sein, nachdem Präsident Trump den Rückzug seines Landes aus dem Pariser Klimavertrag angekündigt hat. Praktisch geht das aber erst im Jahr 2020. Das bringt die Unterhändler in eine schwierige Situation: Wie sollen sie über die Umsetzung eines Vertrages mitverhandeln, den sie selbst nicht wollen? Oder werden die Bedingungen neu verhandelt und Trump bekommt seinen „besseren Deal“?

Wie kann der Rest der Welt die USA mit an Bord holen? Unser Partner Friends of Europe hat am 17. Oktober eine Konferenz zu Klimaschutz und Energie organisiert. Hier wurde diskutiert, wie andere Länder und Industriezweige sich nun stärker für den Klimaschutz engagieren können, nachdem die USA nicht mehr am Klimaabkommen festhalten wollen.

Die USA sind die weltweit zweitgrößten Verursacher von Treibhausgasen. Sollte Trump auch den nationalen Klimaschutz zurückschrauben und die Kohleindustrie fördern, hat das globale Konsequenzen.

Wir haben einen Kommentar von Oliver erhalten, der fragt, wie Europa andere Regionen – und vor allem die USA – besser in den Klimaschutz einbinden kann. Wir fragten Erik Solheim, den Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms auf der State of Europe 2017 Konferenz (Klick‘ auf cc für deutschte Untertitel).

Wir haben auch einen Kommentar von EU reform erhalten, der daran festhält, dass sich die USA auch ohne Pariser Abkommen für Klimaschutz engagieren werden.

Wie kann Europa Trump vom Klimaschutz überzeugen? Werden sich die USA auch ohne Pariser Klimaabkommen für Umweltschutz einsetzen oder muss Trump überzeugt werden? Wir diskutieren Eure Ideen mit Europas Experten.

Foto: (c) BigStockPhoto – Gino Santa Maria


10 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

Was denkst du?

  1. avatar
    Pro Jet Corp

    Wir können uns auf den KlimaZielen nicht ausruhen und Schuld für Klimawandel auf Usa/ Trump abwälzen!!!

    Bin sicher die Usa schaffen die KlimaschutzZiele ohne Abkommen unter den Ersten. Wirkliche KlimaProbleme werden verursacht von Öl-betriebenen SuperSchiffen, Flugzeugen mit Kerosin, der MüllEntsorgungsMaffia – und wachsendem Rohstoffverbrauch zum heizen+Strom in Großstätten. Das wird von den allgemein-formulierten klimaschutzZielen garnicht abgedeckt.

    Aber wir brauchen WESENTLICH strengere konkretere KlimaschutzVorschriften, zB.
    – sofort weltweite UmweltPolizei gegen Müll im Ozean
    – staatliche Festlegung Elektroauto/ GasHybridAntrieb,… bis zum Jahr 2025
    – ElektroFlugzeug bis zum Jahr 2040!
    – SuperSchiffe mit erneuerbaren BioSprit bis 2050!
    – Grioßstädte sollten innerhalb des nächsten Jahrzehnts anfangen, rundum SolarFelder zu installieren um davon 75% des StromBedarfs ab zu decken!!!

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      Mark Salmen

      Und wer soll das bezahlen?
      Und wer soll die Infra erneuern und erweitern? Und mit welchem Geld?

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      Ingo Zander

      Nur eines, was ist denn: erneuerbaren BioSprit ? Noch mehr Regenwälder abholzen. Wir hatten gerade eine Flächen Stilllegung und nun wird der Schrott Biosprit drauf angebaut. Wieder nichts für die Insekten und Wildtiere! Bitte nachdenken bevor man so einen Mist schreibt!

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    Arina Romanova

    Klimawandel ist gut für uns. Baut endlich die Mauer. Deutschland ist nicht ausgestiegen, doch verfehlt die Ziele umso mehr.

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    Oscar

    Hoffentlich gar nicht, ist ja noch der Einzige der in mitten der Klimahysterie noch klar denken kann

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