Können wir die ganze Welt ohne Pesitzide ernähren? Wissen wir genug über den Einfluss von Pestiziden auf Mensch und Natur? Haben wir genügend und vor allem die richtigen Regelungen in Kraft, um Risiken zu minimieren? Würden höhere Preise für Nahrungsmittel akzeptiert, wenn wir weniger Pestizide spritzten?
Am 11. Oktober haben wir verschiedene Meinungsvertreter zur Livedebatte eingeladen. Folgenden Experten stellten wir eure Fragen:
- Martin Dermine, Projektkoordinator beim Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN – Europe)
- Faustine Bas-Defossez, Policy Managerin für Landwirtschaft und Bioenergie beim Europäischen Umweltbüro (EEB)
- Paolo De Castro, sozialdemokratischer Europaabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung
- Graeme Taylor, Direktor für Öffentliche Angelegenheiten bei der European Crop Protection Association (ECPA)
Verfolgt die lebhafte Debatte im Video oder unter dem Hashtag #WithorWithout auf Twitter!
Foto: CC / Flickr – Richard Allaway
Dieser Beitrag wird von der European Crop Protection Association (ECPA) finanziert. Dazu mehr in unserem FAQ.
3 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare
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Alternative wäre, alle chemischen Pestizide zu verbieten, und dafür zu biologischen, nachhaltigen Landbau zurückzukehren. Man müsste sicherlich höhere Lebensmittelpreise in Kauf nehmen, aber das ist vielleicht besser als die Kosten in Form von Umweltschäden auf die nachfolgenden Generationen abzuwälzen.
Ohne Agrarchemie verhungern mindestens 90% der Weltbevölkerung innerhalb eines Jahres. Kunstdünger, Pestizide und Herbizide sind das mit großem Abstand segensreichste und Menschenfreundlichste was je erdacht wurde. Das dagegen protestiert wird zeigt wie tief die geistige Verwahrlosung im Westen geht.