Nach der neuesten Eurobarometerumfrage fühlen sich 82 Prozent der Deutschen als Bürger der EU. Damit liegen sie über dem europäischen Schnitt, zusammengenommen mit unseren Nachbarn antworten zwei Drittel der Befragten mit einem „Ja“ auf diese Frage. Hinter diesem Durchschnitt verbergen sich natürlich unterschiedliche Zahlen, so ist Griechenlands Bevölkerung mit seiner geteilten Meinung Schlusslicht. Dennoch bleibt das Ergebnis beeindruckend, sowohl als höchste Zustimmungsrate seit Einführung der Umfrage und als auch angesichts der Krisen in Europa – Banken, Griechenland, Migration, Brexit.

Folgt auf die politische und wirtschaftliche Integration Europas nun auch ein Identitätswandel? Die EU als Union demokratischer Staaten ist auf die Unterstützung ihrer Bürger angewiesen. Braucht es für diese Unterstützung auch eine gemeinsame Identität? Mit Blick auf den Nationalstaat gehen viele davon aus, da hier eine Identitätsbildung für Solidarität gebraucht wurde. Aber wollen wir das auch für die EU und wenn ja, wie machen wir das?

Schnell ist der Schuldige gefunden, es soll an Kommunikation und einer europäischen Öffentlichkeit fehlen, um eben diese wichtigen Fragen auszuhandeln. Wenn wir über Grenzen hinweg miteinander sprechen wollen, liegt wiederum die Frage nahe, wie wir das machen wollen. Haben wir automatisch eine gemeinsame Identität wenn wir alle auf Englisch über die EU reden? Genügt es, wenn wir in unseren Sprachen über europäische Themen sprechen? Oder löst sich das Sprachenwirrwarr Europas mit der Zeit von allein, wenn immer mehr englische Wörter wie Fake News, Selfie & Livestream neu in den Duden aufgenommen werden?

Gibt es eine europäische Identität? Wollen wir eine? Wie soll sie aussehen oder passiert das von allein? Schreibt uns eure Ideen und wir bringen sie zu Europas Experten und Politikern.

FOTO: Wikimedia Commons/ Heinrich Bünting



84 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

Was denkst du?

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    Krisztina Juhasz

    die Geschichte Europas ist unsere Identität:)) Unser Wissen:) Unsere Strebung nach einer besseren Welt:)

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      Thomas Koenig

      Echt jetzt? Du kennst Dich in europäischer Geschichte von Keflavik bis Kiskunhalas, von Catania bis Chisinau aus. Respekt.

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      Krisztina Juhasz

      Thomas Koenig ,

      warum behaupten Sie sowas, was ich nicht geschrieben habe?
      Und nun ja die Geschichte Europas ist Europa, punkt:)))

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      Enrico Nekrad Weigelt

      Blust Liliana: Europa ist ein Kontinent. Wie genau wollt Ihr ein Stück Erdkruste sein ?

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    Joerg Spatzig

    Ich mag einfach meine deutsche Sprache mein Stolz und die Franzosen, Belgier oder andere ganz bestimmt auch
    Also unsere Nationalitäten sollten nicht von Zuwanderung und Anderen gesprengt werden
    Danke

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      Torsten Schmidt

      Lese dir erstmal Artikel 3 GG durch . Und Identität ist immer auch Zufall und keine eigenen Leistung.

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      Torsten Schmidt

      Genauso gut kann man da die Waffengeschäfte kritisieren oder Drittanbieter Staaten von Kinderarbeit . Ist zwar verboten aber eben nicht über Drittanbieter. Wenn wir weniger Flüchtlinge haben wollen müsste man genau da anfangen an der Politik was zu ändern.

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      Franz Josef Manderfeld

      Torsten Schmidt Das hat er ja auch nicht behauptet. Niemand hat Einfluss, wo man geboren wird. Aber man kann trotzdem stolz sein, auf die Errungenschaften der Vorfahren.

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      Daniele Castello

      Sie können doch Deutscher sein und trotzdem stolzer Hesse oder? Genauso gut können Sie Europäer sein und gleichzeitig Deutscher.

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      Deniz Celik

      Hat doch nix mit integration zu tun,eine europäische Identität entsteht aus dem zusammenhalt aller europäischen länder.
      Sowas wie ein europäischer patriotismus wenn man so will.

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      Enrico Nekrad Weigelt

      Also ich für meinen Teil bin Saxe, gehöre also einem der großen deutschen Völker an. Aber mit dem Kontinent auf dem wir leben hat das erstmal recht wenig zu tun.

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    Johannes Rehborn

    Ich denke schon, dass es eine europäische(oder besser: Eine EU-) Identität gibt. Die EU legt ja bereits Grundvoraussetzungen fest, die eine Mitgliedschaft begründen. Leider werden diese Grundvoraussetzungen insbesondere in Polen und Ungarn gerade massiv untergraben.

    Aber: Die Grundidee der EU bleibt populär und ist Identitätsstiftend. Oft wird ja vergessen, dass die Entstehung der USA auch nicht unproblematisch war. Trotzdem hat der Staat bislang Jahrhunderte überdauert und ist die älteste, große, durchgehende Demokratie, die es weltweit gibt.

    Trotzdem fehlt der EU etwas, was Identitätsstiftend ist: Eine einheitliche Sprache. Und ich sehe da die größte Gefahr für die EU. Es gibt halt keine europäische Öffentlichkeit. Keine Medien, die die gesamte EU abdecken, wie dies in den USA ist. Ich denke, dass hier die größten Bemühungen gemacht werden müssen und ich sehe hier auch das größte Problem. Denn Länder wie Deutschland oder Frankreich werden ihre Sprache nicht einfach aufgeben, obwohl ein Konsens auf Englisch als Sprache der EU durchaus sinnvoll wäre. Wenn hier eine Lösung gefunden werden würde, würde dies die EU massiv stärken. Wenn dieses Problem nicht gelöst wird, kann sich die europäische Identität auch innerhalb von wenigen Jahren komplett in Luft auflösen.

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    Torsten Schmidt

    Ja gibt es aber nur Oberflächen Politik bringt uns nicht weiter. Nennt mir Mal eine identitäre Bewerbung in Europa die Kinderarbeit über Drittanbieter/ verbieten will .Da gibt’s nichts . Also kein politischer Fortschritt sondern nur dazu da um alles beim Alten zu lassen. Identität ist auch keine Eigenleistung sondern Zufall ! Genauso gut hätte die Natur oder bei manchen der Schöpfer aus uns eine kleine braune schnecke machen können o. uns an einem anderen Ort o.Zeit setzen können.

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      Franz Josef Manderfeld

      Manche Sachen lassen sich eben nur durch den Handel steuern. Es wurde oft genug Kinderarbeit etc. kritisiert. Aber wenn Sie, direkt auf die Politik eines anderen Landes nehmen wollen… Viel Spass, ihresgleichen würden Sie schneller medial fertig machen… So schnell könnten sie nicht gucken.

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      Enrico Nekrad Weigelt

      Wie wäre es denn zB. mal Konzerne, die von Kinderarbeit, oder aber zB. von chinesischer Sklavenarrbeit, profitieren, auszusperen ? Da könnten wir zB. mal mit Apple anfangen – zahlen hier eh kaum Steuen.

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    Thomas Koenig

    Aus empirischer Sicht gibt es eine europäische Identität im soziologischen Sinn nicht. Aus sozialphilosophischer oder wenigstens normativer Sicht ist eine kosmopolitische Identität wichtiger.

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    Toni Lüdi

    Europa ist so reich! Reich an großen Kulturen, reich an Philosophen, reich am alten, liebenswerten Dörfern und Städten, bis hin zu reichen gedeckten Tafeln mit großartigen Speisen. Auch reich an Sprachen. Das zeigt die große Geschichte Europas. Reich sein ist oft auch ein Last! Ich bin Europäer . . .

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    Franka Laeven

    Wir sind alle Menschen. Grenzen und verschiedene Sprachen sind zweitrangig und immer hinderlich.

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      Blust Liliana

      Aber kulturellen Gemeinschaft und Errungenschaft?

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      Franka Laeven

      Die gehen doch nicht verloren. Die nimmt Dir niemand weg. Das ist doch eine Bereicherung, wenn Du von anderen was erfahren / lernen kannst.

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    Franz Josef Manderfeld

    Es gibt wohl sehr große Schnittmengen, die man meinetwegen als europ. Kultur bezeichnen kann; Jedenfalls sind die Gemeinsamkeiten untereinnader größer als mit anderen Kulturen.

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    Christian Woleig

    Die Erringung humanistischer und freiheitlicher Werte ist europäische Identität …. Und die dürfen wir uns weder im Namen vermeintlicher Sicherheit durch konservative Überwachungs- und Bevormundungsfanatiker noch von neoliberalen Markfaschisten nehmen lassen…..

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      Enrico Nekrad Weigelt

      und ebensowenig durch kommunistische Apparate wie die EUDSSR, die uA. mit „Softwarepatenten“ unsere KMU-geprägte EDV-Wirtschaft zu zerstören versucht.

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    Martin Skorny

    Es gibt eine europäische Kultur, jedoch keine europäische Identität, aufgrund des (noch) bestehenden Ethnopluralismus.
    Ein europäischer Zentralstaat würde nichts daran ändern.

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    Maria Pascu

    Im Moment denke ich, gibt es noch keine gefestigte europäische Identität, da wir noch zu behaftet sind im Gedankenhorizont der Nationalstaaten. Dennoch denke ich, dass die europäische Identität in den Kinderschuhen steckt, da viele mittlerweile begriffen haben, dass nur ein gemeinsames Europa den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist. Ich hoffe sehr, wir behalten diesen Kurs bei, trotz aller Stolpersteine eines Neubeginns…

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    Thomas Jacob

    Meiner Meinung nach gibt es eine europäische Identität. Dies haben wir anfänglich den Römern zu verdanken, die zumindest den Süden und Westen Europas in ihrem Imperium vereint hatten. Danach haben wir Deutsche das Reich fast 1000 Jahre immerhin noch teilweise weitergeführt als „Heiliges Römisches Reich“, später mit dem Zusatz „Deutscher Nation“.
    Diese lange Zeit hat weite Teile Europas kulturell verbunden und auf eine gemeinsame Zivilisationsstufe gebracht. Leider ist das Ganze dann dank Napoleon zerbrochen aber ich bin überzeugt, dass die gemeinsame Identität immer noch unterbewusst in vielen Europäern vorhanden ist und nur schlummert. Es muss nur endlich Politiker geben, die zum einen europäisch denken und nicht nur in den Grenzen ihres jeweiligen Landes und zum anderen die Bürger Europas mitreißen. Es fehlt der Pathos, die Vision und die Bereitschaft etwas zu wagen, was eventuell auch in die Hose gehen kann. Aber die heutige Zeit ist von Pragmatismus geprägt, in der jede enthusiastisch vorgetragene Vision mit ein wenig Pathos gemischt, den man benötigt um die Menschen mitreißen zu können, sofort als Geist einer Vergangenheit verteufelt, die man nicht wieder haben will. Aber mit pragmatisch, langweiligen und zurückhaltenden Reden lockt man keinen Kater hinterm Ofen vor.

    Es müssen Politiker ran die die Massen begeistern. So das man nach der Rede gar nicht erst nach Hause will, sondern wie im Rausch sofort anfangen will dieses gemeinsame Europa aufzubauen.

    Ich halte zum Beispiel die Idee von Wolfgang Sobing in seinem Buch „Unsere Zukunft – Ein Europa der Regionen“ gar nicht mal für so verkehrt.
    Es gäbe keine Staatsgebiete mehr wie Italien, Frankreich, Deutschland, etc. sondern es gäbe nur noch Regionen wie zum Beispiel die Toskana, die Provonce, das Rheinland, etc.
    Somit würden auch keine kleingeistigen Nationalismen mehr im Wege stehen. Kein Neid, dass zum Beispiel Frankreich sich als Nation innerhalb Europas halten aber Deutschland als Nation sich nicht schnell genug aus der Geschichte tilgen kann. Denn so kann auch ein deutscher Patriot sagen, „OK, was soll’s, die Franzosen gibt’s ja auch nicht mehr.“
    So haben wir die Chance ein großartiges europäisches Imperium aufzubauen und die Weltpolitik als eine der größten Nationen mitzubestimmen und zu gestalten. Dagegen wird die USA und Russland ziemlich klein wirken.

    Was eine kosmopolitische Ausrichtung angeht, sprich ein Weltbürgertum anzustreben, so bin ich zum jetzigen Zeitpunkt strikt dagegen. Die Menschheit ist meiner Meinung nach noch nicht so weit. Man kann nicht das Dach bauen wollen, wenn man noch nicht mal das Erdgeschoss stehen hat. Wir müssen Schritte machen die zu bewältigen und realistisch sind. Wir müssen erst zusehen, dass sich kontinental Nationen bilden und dann in ein paar hundert Jahren, kann man vielleicht mal überlegen eine Weltregierung und ein Weltbürgertum anzustreben. Aber nicht jetzt.
    Jetzt heißt es erstmal die Schaffung des „Imperium Europa“. Damit endlich zusammenwächst was zusammen gehört!

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      Enrico Nekrad Weigelt

      Aha. Das Römische Imperium, das die Demokratie blutig zestört und das Handelsrecht sowie die künstlich geschaffene Flavier-Religion über uns gebracht hat, ist also die Referenz ? Naja, zur EUDSSR paßt das ja …

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      Enrico Nekrad Weigelt

      Auf „Zivilisation“, also dem Niedergang aller Kultur und Degeneration in ein faustisches Imperium, wo nur rnoch in die reine kurzfristige Wunschbefriedigung, kann ich gern Verzichten. Wohin das führt können wir uns zB. auf der Osterinsel anschauen.
      Mittlerweile sind wir ja schon soweit, daß abgetriebene Embryonen in Kosmetika und Mode-Drinks verarbeitet werden.

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      Enrico Nekrad Weigelt

      Ahja, Politiker, die die Massen begeistern hatten wir schonmal, zB. 1933. Die wollten auch ein großeuopäisches Imperium schaffen.

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    Iggy Wrobl

    Wenn ich in Amerika oder Australien unterwegs bin, wird mir meine europäische Identität schnell klar. Nirgendwo in der westlichen Welt gibt es eine solche Vielfalt von Sprachen und Kulturen auf so engem Raum wie in Europa. Nirgends sind Küche, Literatur und Kino so reichhaltig. Nirgendwo sonst in der westlichen Welt begegnet einem die Geschichte auf Schritt und Tritt. Nirgendwo sonst auf der Welt sind Menschen dermaßen fähig, die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen wie in Europa.

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    Enrico Nekrad Weigelt

    Soso, nach einer „Umfrage“ fühlen sich „82% der Deutschen“ als „Bürger der EU“. Wer wurde denn da befragt ? EU-Bürokrraten mit *steuerfeien* Spitzengehältern (oder jene die auf solche Posten hoffen) ? Ich kenne ja eine Meng Leute, aber *keinen* – nicht einen einzigen, der sich als „EU-Bürger“ fühlen würde.

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    Enrico Nekrad Weigelt

    Schon der Begriff „EU-Bürger“ ist Bullshit – sowas gibt es einfach nicht. Die EU ist ein privater Verein, hat niemals eine Staatlichkeit gehabt.

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    Enrico Nekrad Weigelt

    Hört bitte auf, uns mit dieser unsäglichen EUDSSR-Propaganda zu bespammen. Es nervt nur, und wird Euch letztlich auch nichts nutzen (bringt nur negatives Karma).

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    Michael Rabolt

    Sich als Europäer zu sehen wäre schon gut ,EU-BÜRGER wird schwierig ….gibt ja kein Land Europa ….sind ja wie gehabt National Staaten

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    Juliane Sander

    Europas Identität besteht aus Freiheit und Frieden, aus Demokratie, der Gewaltenteilung, der Meinungsfreiheit und den Menschenrechten. Jedes europäische Land sollte Teil dieser Identität sein, sollte diese durch das Beleben und durch das Verteidigen dieser europäìschen Werte verkörpern und für alle folgenden Generationen aufrecht erhalten! Die Identität Europas braucht in Zeiten wie diesen eine stabilisierende Institution. Europa ist kein Staat, sondern eine Supranation. Doch aufgrund dem abkehren einiger Staaten weg von der Supranation zurück zur eigenen Nation wird Europas Identität in Frage gestellt. Dies gilt als Herausforderung anzuerkennen: was benötigen die EU-Staaten, welchen Leitfaden, welches Leitbild erordert es, um die Identität Europas wieder zu stärken und Europas Persönlichkeit weiterzuentwickeln? Europa sind wir, und es ist die Aufgabe jedes europäischen Landes, Europas Identität mit Leben zu füllen.

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    Elajah Till

    Nein gibt es nicht. Darum ist es auch nicht schlüssig, warum man die beabsichtigte Gründung der „Vereinigen Staaten von Europa“, mit der der USA vergleicht.

    Mir wäre nicht bekannt welche Historie die souveränen Staaten zusammen schweißen sollte. Oder führen wir dem nächsten einen Krieg gegen das Imperium?

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      Marcel Heldt

      30 Jähriger Krieg, 1-2 Weltkrieg, Feldzüge Napoléons, Germanen/Kelten gegen Römer, Christianisierung usw.

      Es gibt genug Gründe warum Europa eine gemeinsame Identität hat.

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    Udo Rosenkranz

    Das ist mir auch nicht Schluessig ? Vereinigte Staaten von Europa ? In Nord / Sued = USA , gibt es zwar zwei Muttersprachen +++ weil durch den Suedstaatler Krieg die nach USA eingewanderten Europaeer * u.a. viele Deutsche +++ den Mexicanern ihr Land , von Californien bis Texas abgenommen haben , wodurch dann die Staaten Union gegruendet wurde * ebenso ist es mit dem heutigen Mexico * United Staats of Mexico , wo Spanisch , Maya , Atztecisch und English gesprochen wird und alle Menschen sich verstaendigen . Das aber ist in Europa nicht so . In Deutschland sprechen nicht einmal 40 % English . Mein Sohn in Mexico hatte schon in der 4. Gruppe Kita English , spricht heute im 2 Semester 3 Sprachen . United Staats of Europa es una Utopia !

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      Udo Rosenkranz

      Doch ist es doch * ihr seid Euch ja jetzt schon nicht Einig . Und Deutschland als Direktive +++ Nein Danke !

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      Jason Dolin

      Udo Rosenkranz hmm…. dann hätten die den WK2 doch gewonnen ..lol

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      Franka Laeven

      Quatsch! GEMEINSAM sind die europäischen Staaten stark! Und Englisch lernt man schnell! Es ist leichter als deutsch!

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      Udo Rosenkranz

      Gut das dies nicht geklappt hat , hat mein Vater immer gesagt der als Sodat 6 Wochen bevor der Stalingradkessel zu gemacht war , mit nem Schulterblattdurchschuss ins Lazarett nach Bad Fallingbostel kam . Und das war auch gut so , sonst haette ich den 1946 bei meiner Geburt nicht mehr kennen gelernt , spaeter Ingenieur und dann Projectmanager in Mexico . Heute rate ich der Deutsch / Europaeischen Politik * lasst das Aufruesten ! Ihr werdet wenn * jeden Krieg verlieren .

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      Ingo Zander

      Udo Rosenkranz um welchen Krieg geht es jetzt schon wieder? Geschwätz! Es gab schon ein vereintes Europa unter Karl dem Großen inklusive Frankreich, dann ohne Frankreich unter den Ottonen und Staufern bis etwa zum 30 jährigen Krieg. Erst durch die Habsburger im 18. Jahrhundert und deren Engagement in Mexiko wurde es aufgeweicht. Es endete letztlich am aufkommenden Nationalismus der einzelnen europäischen Staaten und der Kleindeutschen Lösung 1871. Was Europa tun muß, sich endlich lösen wie ein hypnotisiertes Kaninchen auf die USA zu schauen. Europa darf Stolz sein was es erreicht hat in der Geschichte bis heute. Wenn Europa zusammenhält ist es nicht zu zerbrechen, wie einst das römische Wappen die Axt mit den Pfeilen umbunden!

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      Udo Rosenkranz

      Ingo Zander
      Sorry , alles was du auflistest ist “ Verunglueckte Geschichte “ nichts davon hat dauerhaft funkcioniert . Nicht einmal das der Einsatz eines Habsburger als President von Mexico , um ueber diesen Weg eine neue Weltmacht zu werden . Er wurde nach einem Jahr Presidentschaft erschossen * weil die Mexicaner schon damals Nacionalismus und Diktatur nicht mochten . Und es macht mir als geb. Deutschen der seit 17 Jahre mir einer Mexicanischen Maya Nachfahre liiert ist und unserem 16 jaehrigen Sohn , jedes Jahr aufs neue Spass und Freude die Revolucion der Mexicaner mitten zwischen meinen Amigas y Amigos eine Woche lang feiern zu duerfen . Womit jedes Jahr aufs Neue das Zusammengehoerigkeitsgefuehl der Menschen * der ganzen Nacion neu belebt wird und gespuert wird . Das wird Europa so niemals schaffen . Dafuer ist allein die Deutsche Arroganz viel zu gross und , in den letzten 12 Jahren Merkel wieder groesser und gefaehrlicher geworden .

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    Marcel Heldt

    Ja es gibt eine europäische Identität. Das geht über die Römerzeit, Christianisierung 30 Jährige Krieg bis hin zum 1-2 Weltkrieg und dann der EU…aus Griechenland stammt die Demokratie die es heute in ganz Europa gibt. In Frankreich wurden die Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit ausgerufen die in allen EU Ländern gilt…es gibt also eine Identität.

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    Martin Skorny

    Es besteht eine europäische Zivilisation die sich mitunter aus der griechischen Philosophie, dem römischen Recht, dem Christentum sowie der Aufklärung bildet.
    Aus diesen kulturellen Grundpfeilern speist sich mitunter auch die deutsche Kultur.

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      Deutshlamd 1234

      Okay

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      Ingo Zander

      und wo bitte kamen die Neandertaler her? Und mittlerweile muß man die Geschichte neu schreiben, denn man fand einen Tempel nicht 5000, nicht 10 000 sondern ca. 120 000 Jahre vor Christi. Übrigens ab einem Breitengrad ? in Afrika hat von der dortigen Bevölkerung keiner mehr das Neandertal Gen in sich! Welche uns die Abwehrkräfte geschenkt haben.

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      Nardo Vogt

      Ingo Zander Das ist eine sehr einfache Sicht der Dinge.
      1. Nein, Menschen in Afrika haben sehr wohl noch das Neandertal-Gen in sich.
      2. Wir stammen nicht vom Neandertal ab, der Neandertaler ist eine Abspaltung der „Homos“.
      3. Auch wenn es gerade neue Erkenntnisse zur Herkunft der Menschen hat, der Ursprung der Menschen bleibt immer noch Afrike, der Ursprung unserer Zivilisationen sind immer noch die 3 „Wiegen der Zivilisation“, Nil, Ganges und Euphrat/Tigris.

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    Sven Ohlendorf

    Wenn man ehrlich sind die Grundpfeiler Europas griechisch und römisch insbesonders Römisch ,danach kamen französische ,
    Deutsche und englische Aspekte hinzu .Eigentlich haben wir eine engere Geschichte zusammen als einem bewusst oder lieb ist durch die europäischen kriege nur allein.Wir sind die Kinder der heutigen Zivilisation der Demokratie .Wir müssen halt nur zusammen halten in Europa und wir können die Zukunft gestalten

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      Stephan Lehradt

      Rom war eine billige Kopie der griechischen Kultur.

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      Friedrich Streckhardt

      griechische Bildung, römische Kultur und christliche Religion sind die Fundamente des heutigen Europa

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      Nardo Vogt

      Sven Ohlendorf Definiere Erfolg. Das oströmische Reich war griechisch geprägt. Die Menschen dort lernten und lehrten griechisch und sprachen griechisch – und das oströmische Reich überlebte Rom um 1000 Jahre.

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      Nardo Vogt

      Friedrich Streckhardt Wohl eher die Fehler der christlichen Religion. ;)

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    Jörg Leichtfuß

    Die angesprochenen Themen sind alles andere als schlüssig. Mein Resümé lautet…“vielleicht in 3 weiteren Generationen…“

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      Nardo Vogt

      Irgendwo muss man ja anfangen.

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      Jörg Leichtfuß

      Hat Karl der Große auch gedacht….aber „vergessen seine Bürger mitzunehmen!“

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      Nardo Vogt

      Die Themen sind alles andere als schlüssig aber Karl der Große hatte sie schon? Wie nun? Willst du dich entscheiden?

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      Jörg Leichtfuß

      Herr Nardo Vogt
      Ich sage nichts gegen eine europäische Entwicklung, denn genau die hat die vergangenen 70 Jahre für Frieden gesorgt. Was ich (noch !) nicht unterstützen kann u.will ist ein Europa der Bundesstaaten, da wir ja gerade bei den zuletzt, in der EU Aufgenommenen, aus dem ehemaligen Machtbereich der Sowjetunion sehen, dass diese „andere Schwerpunkte“ setzen…
      Also europäische Identität und vertiefte Zusammenarbeit ja, aber erst 2 Generationen weiter!

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    Terezia Meixner

    Nein, leider fehlt diese europäische Identität bei den meisten Menschen sowohl in Deutschland wie auch den allermeisten anderen EU Staaten.
    In erster Linie verantwortlich dafür ist eine Politik, welche zwar die Wirtschaft begünstigt, aber an den einfachen Menschen vorbeigeht. Wo ist es denn, das soziale Europa, das endlich das immer weitere Auseinanderdriften zwischen Arm und Reich beendet ???

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      Nardo Vogt

      Ich spüre und habe durchaus eine europäische Identität. Ist aber wahrscheinlich altersabhängig.

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      Terezia Meixner

      Nardo Vogt, auch ich definiere mich in erster Linie als Europäerin, zumal ich in mir selbst mehrere europäische Identitäten verkörpere.
      Geboren als Kind ungarischer Eltern in der serbischen Provinz Voijvodina, seit 1968 in Deutschland lebend, verheiratet mit einem deutschen , der auch jüdische Wurzeln hat und seit nunmehr nahezu 20 Jahren wohnhaft in einem deutsch – dänischen Grenzdorf in Südjütland.
      Dennoch sind Menschen wie wir eher eine Ausnahme und sowohl hier in Deutschland und erst recht in Dänemark ist bei den meisten Bürger diese europäische Identität eben gerade nicht vorhanden, ganz zu schweigen von Ungarn und Serbien.
      In den osteuropäischen Ländern feiern derzeit Nationalismus und Chauvinismus ihre Wiedergeburt.
      Ich war bei meinem letzten Besuch in Ungarn und Serbien im Sommer zutiefst erschrocken über den dort überall weit verbreiteten Hass auf die EU, den Westen im allgemeinen und vor allem auf Deutschland und Angela Merkel und deren Asylpolitik.
      Obwohl wir letzterer selbst sehr kritisch gegenüberstehen, war es oft kaum möglich, die Leute zu beruhigen – und das unabhängig davon, ob es sich um Orban – Anhänger oder Gegner handelte.
      Bei der serbischen Bevölkerung ebenfalls eine große Distanz zur EU – dafür aber allenthalben eine starke Emphatie für den russischen Despoten Vladimir Putin .
      So sehen die Realitäten leider aus …

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      Nardo Vogt

      In Dänemark nicht? Ich sehe das gerade in Dänemark. Natürlich feiern gerade viele Länder den nationalismus- aber meistens wird das eher von der älteren Generation unterstützt, nicht von der jüngeren, ersten europäischen Generation.

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      Terezia Meixner

      Nardo Vogt, die Dänen sind wirklich liebenswerte Menschen – aber die EU sehen die meisten eher sehr pragmatisch als Wirtschaftsgemeinschaft und weniger als Staatenbund – das gilt unabhängig vom Alter.
      Die Dänen sind im übrigen sehr anglophil – was sicher mit der Geschichte zu tun hat.
      In Ungarn und Serbien sind es gerade die jungen Leute, welche den Nationalisten und Faschisten hinterherlaufen, wobei es allerdings in Serbien im intellektuellen Bereich auch eine kleinere pro europäische Fraktion gibt. Allerdings ist der im Vergleich mit den Putin Freunden wirklich klein .
      Osteuropa tickt einfach anders …

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    Marco Kitsching

    Ganz einfach. Man war mal auf dem Weg dahin. Aber Dilletantismus und Hörigkeit gegenüber Onkel Sam haben diesen Traum auf lange Zeit zerplatzen lassen.

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      Nardo Vogt

      Wer will denn so leicht einen Traum aufgeben …

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      Marco Kitsching

      Es war nicht mein Traum. Es ist ein Unterschied ob Menschen oder Länder sich aus bestimmten Gründen freiwillig zusammen tun oder Ob eine von wem auch immer in die Welt gesetzte Idee versucht wird mit allen Mitteln von Oben diesen Menschen auf zu oktroieren. Und das letztere ist jetzt gescheitert. Kein Verlust!

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    Nardo Vogt

    Denke, dass hängt stark vom Alter ab. Kenne viele unter 30jährige, die Europa vermissen würden und/oder sich als Europäer sehen.

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    Nardo Vogt

    Ich bin Europäer UND Deutscher.
    Du auch, du bist nur zu alt um es zu akzeptieren.

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    Dieter Scholz

    Nardo Vogt Ich lebe zwar in Europa aber als Europäer fühle ich mich nicht da Europa nur ein Kontinent ist.

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