Political concept: computer keyboard with Uprising icon on enter button background, 3D rendering

Geflüchtete, die Ziegen aus einem Streichelzoo stehlen und anschließend schächten. Asylbewerber, die seelenruhig das Mobiliar aus den Flüchtlingsunterkünften tragen und verkaufen, um Geld zu machen. Oder Gemeinden, die angeblich die Bordellbesuche von Geflüchteten finanzieren. Solche Falschmeldungen liest man heutzutage überall, zumindest in den sozialen Medien.

Willkommen im „postfaktischen Zeitalter“. Über das wird ja seit dem Wahlsieg Donald Trumps viel geredet. Fakten zählen nicht mehr, Lügen finden genauso Verbreitung wie die Wahrheit. Social-Media-Kanäle sind dafür besonders geeignet, denn dort kann jeder seine Meinung in die Welt „brüllen“. Besonders im Fokus der Unterstellungen: Asylbewerber. Vor allem seit dem Sommer 2015 wird mit Gerüchten über Geflüchtete massiv Stimmung gemacht.

Und Menschen werden täglich mit diesen Gerüchten bombardiert. Dass viele davon frei erfunden sind, zeigen Projekte wie hoaxmap. Trotzdem, wer nicht unterscheiden kann, was Lüge und was Wahrheit ist, kann von solchen Meldungen leicht beeinflusst werden. Hat das Internet also eine schädliche Wirkung auf unsere Demokratie?

Wir haben einen Kommentar von Hasan bekommen, der sich sorgt, dass „Falschinformationen“ mehr und mehr Verbreitung durch Fake-News-Storys finden. Wie besorgt sollten wir darüber sein?

Um eine Antwort zu kriegen, sprachen wir mit Anthony Zacharzewski, Direktor der Democratic Society. Was hat er zu Hasans Kommentar zu sagen?

ZacharzewskiIch glaube, dass das Internet ein großartiger Weg der Kommunikation ist, ganz allgemein. Und eine der Lektionen, die wir in den letzten Monaten gelernt haben – mit Trump und dem Brexit – ist, dass gut präsentierte falsche Informationen, schlecht präsentierte richtige Informationen verdrängen können. Jedoch bedeutet das nicht, dass das Internet schlecht für die Demokratie ist. Es bedeutet nur, dass gute Informationen auf eine bessere, attraktivere und nützlichere Weise präsentiert werden müssen.

Wir befinden uns immer noch in der Anfangsphase, wenn es um den Einfluss des Internets auf die Demokratie geht. Wir sehen gerade die ersten Internet-Wahlen. Und wir erleben neue Formen des Wahlkampfes, die manchmal positiv sind (zum Beispiel Crowdsourcing-Plattformen) und manchmal negativ. Aber ich glaube nicht, dass wir das Ende der Geschichte bereits gesehen haben.

Ich bin mir sicher, dass Institutionen, die Wahrheit und Genauigkeit suchen, wie NGOs und zivilgesellschaftliche Organisationen, die Macht der Kommunikation im Internet nutzen, um schneller gegen Falschmeldungen vorzugehen. Sie hinken momentan nur ein oder zwei Schritte hinterher, aber sie werden dazu lernen und es besser machen. Ich denke also, dass das Internet gut für die Demokratie ist.

Für eine weitere Meinung, haben wir auch mit Róbert Bjarnason gesprochen, Mitbegründer der Citizens Foundation, eine NGO aus Island, die 2008 im Zuge der Finanzkrise gegründet wurde. Das Ziel ist es, digitale Demokratie zum Mitmachen zu fördern und dafür Software zu entwickeln. Was würde er also zu Hasan sagen?

robo_profileIm Großen und Ganzen glaube ich, dass das Internet einen positiven Einfluss auf die Demokratie hatte. Das Internet erlaubt einer größeren Gruppe von Menschen gehört zu werden. Wir haben mehr Transparenz und es ist einfacher Informationen zu verbreiten (wenn man sich zum Beispiel die Leaks der letzten Jahre anschaut). Der durchschnittliche Bürger weiß viel mehr darüber, wie die Welt um sie herum funktioniert.

In den vergangenen Jahren hatten wir zwei Probleme. Eins davon sind Fake News, aber ich glaube das noch größere Problem sind sogenannte „Echo-Kammern“. In den letzten fünf oder sechs Jahren, seitdem unsere Feeds von Algorithmen gesteuert werden, gibt es im Grunde den Trend, den Menschen das zu zeigen, was sie sehen wollen. Der Grund dafür ist, dass die Algorithmen dafür programmiert wurden, dir so viel Werbung zu verkaufen wie möglich. Und das bedeutet, dass sie unsere Aufmerksamkeit für so lange wie möglich haben wollen. Nachrichten zu zeigen, die dir gefallen, ist daher profitabler.

Jedoch wurde es in den letzten zwei Jahren sehr extrem. Die Algorithmen zeigen dir nicht nur Nachrichten, die dir gefallen sondern auch Fake-Nachrichten, die dir gefallen. Dadurch entstand eine Nachfrage für Fake News, damit Leute auf Werbungen klicken.

Das entspricht genau dem Kommentar von Neag, der davor warnte, dass sich Menschen in ihre Filterblasen zurückziehen, in denen nur gleichgesinnte Freunde und Kontakte sind. Hat er Recht? Laufen wir Gefahr „Echo-Kammern“ zu kreieren, in denen nur Leute mit den gleichen Überzeugungen und Ideologien sind? Und könnte das letztendlich die Demokratie gefährden und zu einer raueren Art der Politik führen?

Wir sprachen wieder mit Anthoy Zacharzewski. Was denkt er?

ZacharzewskiIch glaube, dass es eine natürliche Tendenz bei Menschen gibt, sich mit Gleichgesinnten online zu umgeben. Es gab beispielsweise nicht viele Trump-Unterstützer in meinem Online-Freundeskreis. Also mögen es die Leute offenbar, online in ihren eigenen Blasen abzutauchen, aber offline leben sie auch in einer Blase. Denn deine gewöhnlichen Freunde haben meistens auch die gleichen Ansichten und Interessen. Es gibt also sicherlich einen Aussortieren-Effekt, aber das ist ein normaler Teil der Gesellschaft.

Daher ist es eine gute Idee Kontakt mit Menschen (und Informationen) zu haben, die andere Ansichten als deine eigenen anbieten. Ich glaube Menschen sollten sich etwas Mühe geben und mit Leuten von der anderen Seite des politischen Spektrums zu tun haben… Und es ist unsere Aufgabe als Bürger aus unserer „comfort zone“ rauszukommen.

Und zum Schluss: Was sagt Róbert Bjarnason dazu? Stellt es für ihn eine Gefahr für die Demokratie dar?

robo_profileAbsolut. Wenn die Welt sich weiter in ideologische Lager aufteilt, und die Menschen nur Informationen kriegen, denen sie zustimmen, dann wird das das Ende unserer Gesellschaft, wie wir sie kennen, sein. Denn unserer Gesellschaft beruht auf Kooperation und darauf, dass Menschen mit unterschiedlichen Ideen zusammenkommen und Dinge zusammen tun…

Das Gute ist, dass es bereits diskutiert wird… Ich bin positiv gestimmt, dass wir das Problem lösen können. Aber letztendlich, wenn Firmen und der Markt damit nicht zurechtkommen, dann muss die Regierung einschreiten.

Ist das Internet gefährlich für die Demokratie? Hat es uns Zugang zu mehr Informationen gegeben? Oder beschädigt es die Demokratie, indem durch das Internet Fake News vebreitet werden und es Leuten den Rückzug in die Filter-Blasen ermöglicht? Schreib uns deine Gedanken, wir fragen Experten und Politiker nach ihrer Meinung.

FOTO: Copyright / BigStockPhoto – mkabakov


48 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

Was denkst du?

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    Florian Bätz

    Nicht per se schlecht und ebenso wenig per se gut. Je nachdem, wie jenes Medium genutzt wird.

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    Franz Saller

    das deutsche volk lebt schon seit 1950 mit fakenews.das hat mit dem internet nichts zu tun.die zeitungen und die ör haben das schon immer praktiziert.

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    Jaro Kay

    Das Internet in die letzte Nation der freien Informationsbeschaffung. Die Propaganda läuft heutzutage viel perfider ab, sodass ein Trend wie Fake News die Verschwörungstheorien ablösen Soll, weil sich einfach zu viele sog Verschwörungstheorien bewahrheitet haben.

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    Christoph Tucholke

    Demokratie? So alle macht dem Volke, bzw. Leute im Bundestag die FÜR das Volk sprechen? Habt ihr irgendwas schlechtes geträumt oder was?!

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    Faten Salameh

    Sehr gut für Demokratie
    Kann auch keiner Stopen
    Hier liest man was Menschen wirklich denken
    Und das ist gut

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    Benny Bart

    Wenn wir das Internet nicht hätten könnten wir uns nicht bei den nicht manipulierten freien Medien informieren sondern müssten das glauben was uns da zurecht gerührt wurde (seit Jahrzehnten)!!!

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    Dave Selle

    Da habt ihr euch ja mal ein RIESENGROSSES BRAUNES EI gelegt und auch von mir ein Leckt mich ,ihr wollt uns etwas vorschreiben dümmliche political correctness also ….vergesst es ihr werdet das was die Menschen denken nicht mehr aufhalten .

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    Ramiz Kastrati

    Internet tut gut gegen Linke Propaganda (Staatlische Medien).Bessere Chancen um sich richtig zu informieren.

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    Thorsten Ahlswede

    Das Internet ist der Zugang zu alternativen Medien, also ja das Internet ist der Feind unserer Scheindemokratie, wo wir die Wahl haben die nächste Marionette der Banksters ins Amt zu wählen. Ohne das Internet würden immer noch viele glauben das ein Kanzler, oder sonstiges irgendeiner Partei interesse daran hat für das Volk zu arbeiten, die lassen sich lieber ordentlich schmieren, das ist einträglicher, egal ob alt Partei oder neue Partei. Wers nicht glaubt auch die neue Partei AFD hat einen Maulkorb von den Eliten bekommen, so wie die Frau Petry, die es sich nicht wagte ein Wort zum Bilderberger treffen 2016 von sich zu geben um ihren neuen Bossen gefällig zu sein. ;)

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    Torsten Bino Müller

    Ohne i net und navi hätten diese Hinterwäldler wenigsten Europa nicht gefunden. Blöde wie die sind wären die Richtung China gemacht

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    Henry Bernhard

    Das Netz bietet die wunderbare Möglichkeit der freien und nahezu mühelosen Informationsbeschaffung. Natürlich ist da auch viel Mist dabei, aber viel Mist hören, lesen und sehen wir auch in den konventionellen Medien, nur wird das jetzt eben offensichtlicher. Aus gutem Grund haben die Väter unserer Verfassung die freie Meinungsbildung ins Grundgesetz geschrieben. Die Versuche, diese freie Meinungsbildung jetzt durch Zensur verschiedener Art zu bremsen, zeigt für mich eher die Angst der politischen Eliten vor Kontrollverlust und die Angst der etablierten Medien vor der neuen Konkurrenz.

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    Hermann Bonsai Unverzagt

    Im Internet bekommt man eher die Wahrheit als in den Medien wie zb Fernsehen oder Zeitungen und deshalb die Zensuren die Politik will nicht das die Wahrheit an den Tag kommt

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    Stefan Schatz

    Klar Meinungsfreiheit und die Tatsache das sich Leute vernetzen die sich nicht alles gefallen lassen ist immer schlecht für Regime wie sie hier an der Macht sind ! Scheisse für die Verbrecher die Facebook, WhatsApp …usw ins Leben gerufen haben, um den Pöbel eigentlich zu überwachen !! ….und der Pöbel sich hier aber langsam wach rüttelt und nicht mehr alles glauben will was ihm von Seiten der Medien versucht wird ein zu trichtern…..

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    Sava Če Gevara Savanovic

    ihr meint für die Diktatur… wie kann es Demokratisch sein ein Informationsquelle wie das Internet als schlecht zu bezeichnen.. Die Leute die das Internet nutzen um sich zu Informieren, sind deutlich Klüger als die, die die Bild,Spiegel oder Focus lesen.. stellt euch mal vor was wäre, wenn die auch das Internet nutzen könnten… >(20 Millionen alte Menschen) da würden die Eliten ganz schön am Arsch sein…

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    Dennis Fandel

    Ach guck ma einer an, jetzt bekomm ich auf „FB“ auch schon so ne Kacke hier zu lesen, weil es mir – warum auch immer – als gesponsert angezeigt wird :D Haben es die Globalisten tatsächlich in meine News geschafft wegen FB ^^ hahahahaha ich geh kacken. Braucht den Witz hier noch einer oder kann der weg? ^^ Nejetzt mal im Ernst, ihr Globalistenpsychos treibt es langsam aber sicher zu bunt ^^

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    Damiano Di Muro

    Wieso, weil euch nicht passt, dass sich EU-Gegner im Internet formieren? Muss man ertragen, wenn man sich Demokrat schimpft.

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    Benjamin Aus Linnich

    Als das Internet aufkam, hatte ich in noch jugendlicher Euphorie geglaubt, dass es extrem schwer würde, Informationen zu verbergen oder falsche zu verbreiten. Leider ist das Gegenteil eingetreten. Alles wird zur Disposition gestellt, Fake News / Science stehen in der Debatte fast gleichberechtigt neben gesicherten Erkenntnissen. Das ist beunruhigend, aber letztlich auch nur ein Produkt aus der ohnehin schon vorhandenen Vertrauenskrise. Am Stammtisch gleich welcher Art war es seit jeher eine Plattitüde, dass alle Politiker gierige Nichtskönner seien, man selbst es selbstverstäbdlich besser könne und natürlich alle zusammen hielten, um an der Macht und am Geld zu bleiben. Das rächt sich jetzt natürlich und erreicht mit dem Netz neue Skalen. Auch Blasenbildung ist damit einfacher und schneller. Allerdings sind sie auch leichter zu erkennen.

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      Michael Thullen

      Benjamin Aus Linnich Die ganzen Völker werden zerstört. Alle sollen gleich sein.

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    Jonathan Veit

    Das Internet hat die Macht, Wahlergebnisse zu manipulieren und Menschen sowieso. Es ist eine der größten Bedrohungen der Demokratie, wenn damit nicht richtig umgegangen wird. Aber es kann auch ein Segen sein,.

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    Sven Odendahl

    Ich denke nicht, dass die Filterblasen ein neues Problem darstellen, das es in der analogen Welt so nicht gegeben hat. Ein Spiegelleser wird sich auch vorher keine politisch anders ausgerichtete Zeitung angeschaut haben und sich in einer Art Filterblase befunden haben, ein Willi Brandt sich nicht mit einem Franz-Josef Strauss zum Weißwurst Essen getroffen haben. Das Einzige, was sich massiv geändert hat, ist die Verfügbarkeit von Nachrichten. Diese überfordern einen Großteil der Bevölkerungen, hinzukommen die massiven Veränderungen in den Bereichen der Machtverteilung in der Welt und die wirtschaftliche Entwicklung im Westen, die unter Konkurrenzdruck gerät, weil die westlichen Demokratien an ein Grenzwachstum gelangen, was volkswirtschaflich vollkommen normal ist.

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    Ando Ante

    Ja. Denn das Internet hat nicht dazu geführt, dass die Leute sich besser informieren. Es hat dafür gesorgt, dass jeder nur die Informationen konsumiert, die seine eigene Meinung widerspiegeln. Es hat somit Vorurteile und Verschwörungstheorien verstärkt und nicht entkräftet

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    Ivane

    Ist „Meinungsfreiheit“ billige Entschuldigung für „Freiheit des Wortes“? Na klar ist es.

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    Phillip

    Das Internet verstärkt nur den Effekt unserer mangelhaften Ausbildung im Denken. Wir lernen in der Schule weniger als dass wir nützliche Informationen absorbieren – nützlich für unsere zukünftige Arbeit, aber nicht so nützlich für unser Leben. Eine Minderheit lernt von sich aus dann tatsächlich Informationen zu sortieren und vergleichen und sich daraus ein eigenes Bild zu schaffen.

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    Christian

    @Eingangsbeitrag…

    Im Gegenteil… in Zeiten in denen neoliberale Ideologen definieren wollen was “Freiheit“ und “Demokratie“ sind, nämlich freiwillige, marktkonforme Unterordnung des Individuums.ubter das Diktat der Märkte.

    Wer dem widerspricht ist ein Feind dieser “Demokratie“ . In Zeiten in denen die wesentlichen Medien den Neoliberalen nach dem.mund reden und die massiven Armutsprobleme.die er.mit sich bringt, schön reden, ist das.Netz sogar ein Faktor FÜR die Demokratie. Aber eben die des Polis, nicht der Geldeliten und ihrer neoliberalen Doktrin, die uns alle zu verschlingen anhebt.

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    Thorsten

    „schlecht“ empfinde ich eher, das das nötige Wissen, unseriöse Beiträge zu erkennen und selbige deshalb in das eigene Weltbild hinein zu lassen – ganz offensichtlich Mangelware zu sein scheint.

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    Ivane

    Zensur (Meinungsfreiheit) in Deutschland ist schlecht für Demokratie.

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    Daniel Fechner

    Das Internet besitzt potenziell die Möglichkeit uns mit fast allen Informationen zu sämtlichen Themen zu informieren. Da dies meiner Meinung zu den Voraussetzungen einer Demokratie gehören, stärkt es diese Prinzipiell.
    Aber es gibt wie eh und je Falschnachrichten, damals vielleicht nicht immer im Bewusstsein der Allgemeinheit (Ausnahmen bestätigen die Regel: 3. Reich), aber sie halten sich sehr erfolgreich.
    Auch die Gewissheit, dass Fake-News existieren, führt zu keiner Verbesserung, da die „Lüge“ sehr wohl selbst in der Lage ist dies der „Wahrheit“ vorzuwerfen, vor allem, nachdem man diese in vereinfachten Worten widergibt und dabei eine notwendige Information weglässt (dies machen beide Seiten, aber es fällt mir derzeit vermehrt vor allem bei den Öffentlich Rechtlichen auf, das ist kein Vorwurf, nur ein Hinweis … aber es liegt wohl vor allem an der vereinfachten Lesbarkeit von Texten.)
    Andererseits nimmt die Informationsdichte stetig zu, manchmal reicht die Freizeit nicht mal annähernd um alle Informationen aufzunehmen, deswegen greift man auf Überschriften und Textzusammenfassungen zurück (Vorsicht: Meinungen lassen sich dann sehr schlecht von Berichten unterscheiden, weiteres Pronlem: Stichwort: Klick-Bait).
    Gibt es Möglichkeiten dies zu verhindern? Meiner Meinung … nein.
    Es war immer so und wird immer so sein, ausgenommen der Mensch an sich bessert sich und nimmt sich die Zeit, sich auch durch schwierigere Texte durchzuarbeiten, die Zusammenhänge zu erfassen, auf gegenteilige Meinungen eingeht, auf höherwertige Nachrichten zurückgreift (dies ist mit Kosten verbunden) und seine eigene Meinung hinterfragt.

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