european-union-sovereignty

Sou-ve-rä-ni-tät. Ein Wort mit großen Auswirkungen für uns alle. Und definitiv ein Thema, das immer wieder mit der Europäischen Union in Verbindung gebracht wird. Auch in Deutschland fragen sich viele, sollte die Bundesrepublik Teile ihrer Hoheitsgewalt abgeben, um andere Teile zu erhalten? Oder sollten die Staaten Europas ihre Souveränität zurückfordern, zurück zu den Nationalstaaten also.

Dr. Hiski Haukkala, Professor in internationalen Beziehungen an der School of Management der Tampere Universität in Finnland, erklärt den Begriff so: Souveränität ist auf der einen Seite eine politische Praxis und auf der anderen eine Rechtsauffassung, die sowohl die Gleichheit als auch die absolute Autorität und Eigenständigkeit von Nationalstaaten garantiert. Ahaa, okay. Und was denken unsere Leser?

Manche von ihnen sehen die Souveränität im 21. Jahrhundert in Gefahr. Wir haben beispielsweise einen Kommentar von  Joaquim erhalten, der meint, dass „es gar keine Souveränität mehr gibt“, weil die EU kleine Länder dazu zwingt, das zu tun, was die großen Staaten wollen.

Dazu wollten wir eine Reaktion von Dr. Hiski Haukkala hören: Hat Joaquim Recht, wenn er sagt, dass internationale Organisationen und Abkommen nicht mit nationaler Souveränität zusammenpassen?

HaukkalNein, hat er nicht. Nur aufgrund ihrer Souveränität können Staaten bei internationalen Vereinbarungen mitmachen. Sie verlieren nicht an Souveränität, sondern ganz im Gegenteil, bestätigen ihre Souveränität dabei nochmals. Selbst das Zusammenführen von Souveränität wie in der EU führt nicht zu einem unwiderruflichen Verlust. Das Beispiel der europäischen Immigrationspolitik zeigt, dass Probleme im Schengen-System viele Länder dazu ‚gezwungen‘ haben, ihre Souveränität zu gebrauchen und nationale Maßnahmen zu ergreifen.

Ähnlich argumentiert Fenris, der uns seine Meinung zugeschickt hat. Er meint, dass europäische Länder durch die EU ihre „Souveränität stärken können“.

Können EU-Staaten ihre Souveränität durch die Europäische Union wirklich erhöhen? Oder sind alle Befugnisse, die wir an die EU übertragen, für immer verloren? Wir haben erneut Dr. Haukkala gefragt:

HaukkalJa und Nein. In gewissen Fällen wurde die Fähigkeit zum Handeln durch die EU ausgeweitet, und dadurch wurde auch die Staatssouveränität gestärkt. Aber gleichzeitig haben die Länder dafür auch Kompromisse akzeptiert, die die Souveränität auf Länderebene einschränkt.

Das Hauptproblem mit der EU ist vermutlich, dass sich diese ‚zusammengeführte‘ Souveränität im Laufe der Zeit verflüchtigt hat. Das heißt, dass dadurch keine glaubhafte Handlungsfähigkeit auf der EU-Ebene entstanden ist. Genau dadurch entsteht die Versuchung, wieder zu den Nationalstaaten zurückzukehren. Es bleibt abzuwarten, ob das funktioniert. Mein Gefühl sagt Nein.

Wenn die Rückkehr zu Nationalstaaten nicht klappt, könnten wir dann das Gegenteil ausprobieren? Peter hat kommentiert und eine „Souveränitätsverringerung“ einzelner Länder vorgeschlagen, zugunsten einer wirklichen „europäischen Souveränität“.

Ist das nur ein Hirngespinst? Was ist laut Dr. Haukkala notwendig, um eine „europäische Souveränität“ zu erreichen?

HaukkalDie europäische Öffentlichkeit muss sich bewusst werden, dass Nationalstaaten inadäquat sind, um die Probleme zu lösen, die Europa oder der gesamten Menschheit bevorstehen. Es fällt leicht, diesbezüglich pessimistisch zu sein, insbesondere angesichts der momentanen Bewegung in Richtung Nationalstaaten. Aber die Zukunft könnte auch eine gegensätzliche Bewegung bringen. Es könnte sein, dass sich die EU vor einer Phase intensiver Probleme befindet, nach der vielleicht einige Themen neu betrachtet werden. Die Rückkehr zu Nationalstaaten könnte eines davon sein.

Sind Nationalstaaten im 21. Jahrhundert noch von Bedeutung? Können europäische Staaten ihre Souveränität durch die EU stärken? Was wird es kosten, eine gemeinsame „europäische Souveränität“ zu erreichen? Teil mit uns deine Gedanken und schreib einen Kommentar im Formular weiter unten, und wir fragen europäische Experten, was sie davon halten.

FOTO: CC / Flickr – Caitlin Regan


139 Kommentare Schreib einen KommentarKommentare

Was denkst du?

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    Elias Erö

    Ne nicht wirklich . Ich sehe mich eh viel mehr als ein Europäer jedoch sollten wir Europäer drauf achten das wir es nicht zulassen das wir zu viele Kulturfremde nicht Europäer hier her lassen , die unsere zivilisatorischen Errungenschaften zerstören .

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      Felix von Galléra

      Genau, Europa steht für Fortschritt und Toleranz. Toleranz bedeutet nicht, dass man was mag, aber man hält es aus. Man bekämpft es nicht.
      Fremdenfeindlichkeit ist das komplette Gegenteil. Doch ist Islamkritik und Kritik an religionsunabhängigen, nicht mit unserer Gesellschaft kompatiblen Verhalten keine Fremdenfeindlichkeit. Da sich aber keiner traut, genau diese Kritik auszuüben, können die Rechten dies ausnutzen, um generelle Fremdenfeindlichkeit wieder gesellschaftsfähig zu machen. Das ist gefährlich. Zurzeit profitieren Fremdenfeinde, (echte/radikale) Muslime und die Kirche von der Situation. Die vernünftige Mitte wird immer kleiner. Aggressive/Offensive Intoleranz darf nicht toleriert werden, auch dann nicht, wenn sie Teil einer Religion ist.

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    Thomas Meckihofen

    vor der eu war österreich weit souveräner was tierschutz, qualität seiner lebensmittel und vieles mehr betrifft – heute gibt es massenweise einschnitte zum negativen!!! viele staaten haben ihre souveränität auf geben MÜSSEN… zum wohle der wirtschaft? nein….zum wohle der konzerne

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    Torsten Bino Müller

    Eine einzige Regierung für gesamt Europa ,mit Volksabstimmungen in wichtigen Angelegenheit ,dann könnte ich mir ein gesamt Paket vorstellen. Voraussetzung sind aber Leute an der Macht die gebildet und noch einiges andere sind

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    Thomas Schneider

    Jedem Land Seine Identität und Kultur, und jeder sollte die Früchte der Arbeit genießen können! Keine Rettungspakete für Schurkenstaaten wie Griechenland! Die EWG hatte Funktioniert!

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    Uwe Taubert

    Ich sehe mich definitiv als Deutscher und auch als Europäer,aber in erster Linie als Deutscher

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    Juergen Kotva

    Jedes Land hat seine Kultur und Traditionen , und so sollte es auch bleiben ! Man kann gerne ein gemeinsames Europa erhalten, aber es ist doch schön wenn man in andere Länder reist und deren Kultur , Speisen, Baustile … usw. kennen lernt. Und jeder sollte auf sein Land und seine Identität stolz sein und diese auch beibehalten.

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      Felix von Galléra

      Innerhalb Deutschlands haben die verschiedenen Bundesländer auch eigene Traditionen bewahrt. Und das obwohl sie zusammen als eine Nation auftreten.

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    Hans Huckebein

    Ein geeintes Europa ist stärker als die USA und als Russland zusammen. Ich verstehe da aktuell die Rechten nicht, die Deutschland (Frankreich, …) schwächen, in dem sie sich Russland anbiedern wollen.

    Dem einzelnen Bürger steht es frei, seine Kultur und Identität so zu leben, wie er das möchte. Man darf nur nicht vergessen, da sowas auch lebendig ist und sich über die vergangenen Jahrhunderte auch immer wieder veränderte. Manchmal ist ein tiefenentspannterer Blick auf die Dinge echt eine gute Sache.

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      Hans Huckebein

      Bildchen teilen kannst du. Gegenargumente haste nicht?

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      Gerhard Gell

      Stimmt Europa hat sich immer wieder neu geformt Kulturen haben sich vereint oder vermischt.
      Aber das ging in einem viel längeren Zeitraum von Statten. Und immer wieder herrschte Krieg dazwischen.
      Jetzt passiert das in einem viel schnellerem Zeitraum und die Folgen sind kaum abzusehen.
      Seit der EU sind die Staatsschulden der einzelnen Mitgliedsstaaten explodiert und die ersten sind bereits pleite. Mit Schulden lässt sich leicht ein Wohlstand erreichen…zahlen muss man erst irgendwann
      Warum kein Europa das zwar sicherheitspolitisch gemeinsam stark auftritt aber die einzelnen Ländern weitgehendst souverän bleiben können.

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      Michael Hofer

      Ja du hast vollkommen recht, alle Länder der EU sollen zusammen bleiben.Die EU ist einen Zivilmacht wo gibt’s mehr Menschenrechte & Vielfältigkeit als in den USA , Russland & China.

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      Marcel Burghart

      Die Eu gibt es nur noch solange bis die bad Bank blase der EZB platzt. Dann ist Payday. Ihr merkt aber schon was die eu gerade mit eurer Altersvorsorge anrichtet oder?

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      Rudolf Faustmann

      Wieder einmal sollen die „Rechten“ schuld sein, wenn die EU schwächelt…
      Sehr viele Europäer waren glücklich, dass der kalte Krieg endlich vorbei ist. Nun erweckt ihn die EU erneut zum Leben. Die heutige Generation ist sich scheinbar nicht darüber im Klaren, dass die Russen eigentlich die Befreier Deutschlands und Österreichs von den Nationalsozialisten waren und ebendiese junge Generation stellt alle die sich dessen bewusst sind, ins rechte Eck. Ganz schön fies und verlogen!
      Die Russlandsanktionen haben der EU mindestens 400.000 Arbeitsplätze gekostet.
      Die österreichische Neutralität sieht aber strikte Nichteinmischung in ausländische Konflikte vor. Österrreich ist somit Russland gegenüber wortbrüchig geworden. Die ältere Generation würde gerne zu ihrem Wort stehen, aber die jüngere Generation lässt sich von den Medien gegenüber Russland aufhetzen und weiss nicht einmal warum…

      Überdies: ein großer Teil Europas war ja schon einmal vereinigt – nämlich die österreichisch ungarische Monarchie. Damals wollten die östlichen Partnerstaaten der Monarchie aber eigenständig sein. Kaum 90 Jahre änderten sie ihre Meinung und wollten nun doch wieder einem größeren Staatenbund angehören.
      Es scheint halt einmal so zu sein, dass man nur dann ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln kann, wenn man ein gleiches Volk mit einer gleichen Sprache und Tradition ist. Und daher werden auch die östlichen EU-Länder irgendwann wieder die Schnauze voll haben von der EU. Insbesonders wenn die EU so autoritär mit ihnen umspringt…

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    Klaus Luthardt

    es wird nie ein geeintes europa geben,,da die metalitäten schon gar nicht stimmen untereinander..das es nur welche gibt, sich zu bereichern an einer super illusion..wir bürger haben einen scheiss davon, werden nur abgezockt

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    Martin Adam

    Die EU war von den katholischen Gründervätern als ein „Europa der Vaterländer“ konzipiert. Und ja, die Nation hat heute noch eine wichtige Funktion: die Vermittlung von Kultur und Identität. Ohne Wurzeln gibt es keine Zukunft. Wo die Utopie des „Muktikulturalismus“ hinführt, sehen wir ja schon heute. Desorientierung, Kulturrelativismus, Auflösung.

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    Armin Fruth

    Europa braucht kein Mensch es fing auch 80 Mio Jahre ohne dem und die einzigst vernünftigen ist die Schweiz denn die machen diesen ganzen Blödsinn nicht mit

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    Johannes Kaiser

    Nationalstaaten entstehen aus den Bedürfnis von Völkern heraus, sich selbst zu regieren und sind deswegen die einzige bekannte Staatsform, die eine Demokratie erlaubt, im Rahmen dieses Selbstbestimmungsrechts und des Volkes als Souverän. Was die EU tut, ist die Uhren zurückzudrehen, auf imperialen Zeiten, indem sie die Völker Europas zwingt, unter Fremdherrschaft zu leben. Nichts ist in diesem Sinne reaktionärer, als das derzeitige EU Projekt.

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    Woelbing Uwe

    NWO heißt Diktatur der herrschenden Klasse und leider auch der elitären realitätsfremden Parteikaste

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      Andreas Gluns

      NWO wird durch die Bilderberger installiert. Mit dabei: Rockefeller-Clan, Rothschilds, Großindustrielle und einflussreiche Politiker.

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    Martina Phoenix

    Hat man bei ceta gesehen, wie „die EU die Souveränität der Nationalstaaten“ stärkt …
    Europa besteht nunmal aus verschiedenen Nationen. Das zu negieren hat noch nie funktioniert. Je klarer und respektierter die Grenzen zum Nachbarn, desto besser funktioniert’s. Weiß jeder Schrebergärtner. Friede, vride ist ein altes Wort für Mauer, wie man bei „Einfriedung“, „Friedhof“, „Bergfried“ noch sehen kann.

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    Jörg Ibanez

    Die EU ist den Bürgern der Einzelstaaten als wünschenswerte Vereinigung verkauft worden. Solange dies innerhalb der EU passierte, war es noch gut.
    Hintenrum wurde aber die EU nicht geschmiedet, um den Bürgern einen Gefallen zu tun, sondern um die Bürger zu blenden bei der Durchführung der Rechteabschaffung der Einzelstaaten, verbunden mit der Rechteabschaffung der Staatsbürger und der Abschaffung von Staatsangehörigkeiten. Das ist eine Entrechtung der Bürger, die sich jetzt EU-Bürger nennen sollen, ohne Staat und nur mit einer Verwaltung, die der Wirtschaft untersteht.
    Im Grunde genommen, kann man von einem Putsch sprechen. Einem Putsch der Wirtschaft gegen den Souverän…also das Volk.

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    Olaf Hoof

    Die EU ist Teil der Globalisierung welche nur der Gewinnmaximierung und der Installation der absoluten Macht zum Ziel hat.
    Ein Bündnisse von gleichberechtigten Nationalstaaten sehe ich als sinnvoll an!

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    Pischel Anton

    Vom Grundgedanken ist die EU eine tolle Sache, Leider haben wir in Brüssel aber keine Politiker mit Hirn und Rückgrat. Jetzt gilt nur mehr Lobbying und Geldvermehrung für Großkonzerne, aber die Klein-und Mittelbetriebe bleiben auf der Strecke. Es gilt nur mehr das Motto, wer das Geld hat schafft an!

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    Johannes Hecker

    Die Flüchtlingskrise ist doch ein wunderbares Beispiel, wie inädequat der Nationalstaat für die politischen Fragen von heute ist. Eine wirklich nachhaltige politische Antwort müsste eben tatsächlich Fluchtursachen bekämpfen, Stabilität in den Länder südlich der EU schaffen, Mechanismen für geregelte, legale Einwanderung schaffen… Einfaches „Grenzen dicht“ haben wir jahrelang verscht, hat nicht funktioniert. Nur: wenn sich Berlin, Paris oder Kopenhagen in Einzeinitiative an so eine umfassende rangehen, dann fehlen schlichtweg die Mittel. D.h. de jure mögen die Staaten souverän sein; de facto sind sie es nicht, da ihnen die Mittel fehlen, damit politische Beschlüsse noch wirklich einen Unterschied machen. Nur eine wirklich gemeinsame europäische Außenpolitik kann hier wieder tatsächliche staatliche Handlungsfähigkeit schaffen und mit den außenpolitischen Herausforderungen der Zeit umgehen.

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    Peter

    Deutschland hat nach dem zweiten Weltkrieg institutionell enorm davon profitiert, in etwa gleich starke Regionen geteilt zu werden. Das wäre ein gutes Beispiel für einen europäischen Bundesstaat. Die Großstaaten DE, FR, UK, IT, ES, PL, RU und UA sind einfach zu groß für ein funktionierendes Miteinander. Da könnte man bei der Neugründung Europas ansetzen.

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    Phillip Thern

    Sie verlieren an Bedeutung, und das spürt man hauptsächlich, wie bei jeder Änderung, an den Reaktionen der ewig Gestrigen (in diesem Falle also die Nationalisten). Dadurch, dass sie aber so laut sind, bringen sie das, worum sie schreien, noch schneller an den Abgrund (sie USA: Donald Trump ist das beste Argument gegen Nationalismus, sie GB: Brexit, von den Nationalisten in Gang gebracht, schadet GB)

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      Mark Salmen

      Vor der Eu lief es auch Top also Laber nicht so ein mist

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      Phillip Thern

      Weißt du wann die EU angefangen hat?

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      Matthias Sascha Aucello

      Ja, genau das ist der Denkfehler Mark Salmen. „Früher lief es doch auch.“ Aber jetzt ist jetzt. Und die Uhr lässt sich nicht zurück drehen. Es gab auch eine Zeit in der die europäischen Nationalstaaten in der Welt keinerlei Konkurrenz unterlagen und ihnen niemand etwas sagen konnte. Natürlich konnte sich der einzelne Nationalsstaat da noch durchsetzen. Aber auch diese Zeiten sind vorbei. Fragen sie mal den Rest der Welt, ob der freiwillig die Vorherschaft wieder an die Europäer abtritt. Wir müssen uns eben in einer globalisierten Welt behaupten, wie jeder andere auch. Und das geht nur mit der Europäischen Union.

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      Phillip Thern

      Danke Matthias Sascha Aucello. Mal davon abgesehen war die Saat der EU die Montanunion zwischen Deutschland und Frankreich, und die Beilegung unserer Erbfeindschaft. Diese Erbfeindschaft ist für schreckliche Kriege in der Vergangenheit verantwortlich, bis zur größten Katastrophe der Menschheitsgeschichte – die NS Diktatur

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    Damiano Di Muro

    Nein, das Problem der meisten Nationalstaaten ist, dass sie Kunststaaten sind. Bestes Beispiel sind Spanien, UK, Frankreich, Italien. Da werden mehrere Völker gegen ihren Willen zusammengepresst. Deshalb muss es noch mehr Staaten geben, denn viele Probleme können nur regional gelöst werden.

    Wenn in Süditalien die Olivenbäume krank sind, kann nicht ein EU-Agrarminister aus Litauen (Olivenbaumanzahl: 0) vorschreiben, was wir mit unseren Bäumen machen soll. Das kann nichtmal jemand aus Norditalien.

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      Dirk Schangrila

      Um Detailprobleme in Bayern kümmert sich auch kein Bundesminister. Warum also sollte ein EU Agrarminister sich mit lokalen Problemen mit Olivenbäumen beschäftigen, ausser sie lokalen Behörden kommen damit nicht klar?

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      Damiano Di Muro

      Weil die EU straff zentralistisch geführt ist.

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    Stefan Miltenberger

    In den nächsten 5 bis 7 Jahren. Werden weltweite Billionen in Infrastruktur investiert. Das ist eine der größten Veränderungen in der Menschheitsgeschichte. Nationalstaaten werden zu Bushaltestellen es wird Transnationale Organisationen geben. Es wird die Vernetzung von Städten geben. Die übergeordnet aber ihre Probleme bestes Lokal Lösen sollten.

    Um meine Gedanken nach zu vollziehen. Das Thema https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hyperloop Und die

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/One_Belt,_One_Road

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    Dirk Schangrila

    Auf dem anzustrebenden Weg hin zu einer Weltregierung, werden wir wohl leider noch lange Nationalstaaten haben.

    Ich hoffe, dass die EU eine weitere Brücke auf dem Weg dahin ist. Aber noch sind auch bei uns die Nationalstaaten wichtig. Schon allein deshalb, weil die EU nicht die erforderlichen Kompetenzen, demokratischen Organe und Fähigkeiten hat, die notwendig sind, für einen funktionierenden Staat „Vereinte Staaten von Europa“.

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    Josef Besel

    21 Nationalstaaten ist gleich bedeutend mit 21 verschiedener Kulturen in Sprache und Wurzeln ! Europa bzw, EU lässt sich nie in eine United States of Europe formen oder bilden !!

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      Stefan Miltenberger

      Ich sehe das anderes. Ich kann sehr viele Kulturelle Angewohnheiten haben. Für viele junge Großstädter ist das Alltag. Kultur ist dynamisch darum ist es lebendig.

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      Josef Besel

      Eben die Sprache ist der Grund am Scheitern der Vereinigung ! Es wäre gut wenn sie die Geschichtsbücher lesen sollten wie die USA entstanden ist und dann einen Vergleich machen !

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      Denis Benjamin Holters

      Das bedeutet, dass Deutschland keine Nation ist, weil schon immer Vielvölkerstaat und verschiedene Kulturen? 🤔

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      Denis Benjamin Holters

      Achso.. und in den Vereinigten Staaten gab es auch mehrere Sprachen und mehrere Kulturen, als es gegründet wurde. Von daher: es ist nicht die Sprache, die uns entzweit, sondern das Beharren auf den Nationalstaaten 😉

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      Josef Besel

      Denise Benjamin Holters : Bedingt korrekt , wenn man die Landkarte Deutschland anno 1840 vor der Reichsgründung durch Bismark betrachtet ! Selbst 1949 war auf den 50 Pfennigmünzen “ Bund Deutscher Länder “ eingeprägt ! Nur das wichtigste war es waren ausschließlich deutschsprachige Länder wenn man von der Dialektik ab sieht!

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    Armin Brunner

    Ich sehe im Nationalstaat innerhalb Europas per se keinen Vorteil. Wir haben gleiche Werte und ähnliche Kulturelle Wurzeln. Das Stichwort heißt „sinnvolle“ Souveränität. Souveränität ist ja kein Selbstzweck. Bsp. Grenzschutz, Armee, Internationale Steuerflucht, uvm.. Diese Themen können nicht von den Nationalstaaten gelöst werden. Wenn ich mir allerdings ein Grundstück im Landkreis X kaufe, dann muss das nicht über die oberste Ebene laufen.

    Die ewig gestrigen tun immer so, als müsste einen der Nationalstaat vor der EU beschützen. Warum nicht die EU so umgestalten, dass sie demokratisch ist??

    Und noch was: Deutschland ist ein Lobbyland der Autoindustrie. Im Vergleich zur EU sehe ich nicht ungleich weniger Lobbismus.

    Und was heißt es eine „Nation“ zu sein? Für mich ist das ebenso nur ein Begriff um seinen Machtbereich abzugrenzen. Europa kann auch eine Nation sein. Allerdings sollte dich Europa als Nation auch nach aussen abgrenzen. zb gegen Russland, Türkei und andere Staatem außerhalb der europäischen Kultur. D.h. jedoch nicht, dass man im Sinne der USA handeln sollte. Ich denke eher Richtung Kanada..

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    Pierre Gummersheimer

    Nein im Rahmen, der Globalisierung verlieren sie an Bedeutung. Die meisten Kleinstaaten sind abhängig von Rohstoffen. Im Handel hätten sie keine Stimme.
    Einige hätten eine besondere Geopolitische Bedeutung und die Begehrlichkeit weckt Neid. Die Gefahr von kriegerischen Lösung ist stark erhöht.

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    Rainer Beel

    Nationalstaaten sind längst Geschichte, das letzte Aufbäumen in GB und, noch krasser, in der Türkei macht das besonders deutlich.

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    Thorsten Kann

    Regionale Bedeutsamheit verliert selbige nicht weil die Welt sich im großen verändert. Für uns kleine Bürger wird unsere lokale Region, mitsamt ihren Besonderheiten immer einen wichtign Platz einnehmen.

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    Peter Vida

    Ja, das sind sie, weil sie den Rückgrat von der alltäglichen Ordnung geben, etwas wozu Brüssler nie in der Lage war oder sein wird.

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    Joachim Niklas

    die Nationalstaaten und Regionen sollen erhebliche Befugnisse behalten, im Interesse der Bürgernähe. Immer nach dem Grundsatz, was die kleinere Einheit leisten kann, soll nicht an die größere übertragen werden.

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    Paulo Dybala

    Wenn man die nationalen Armeen auflösen und eine EU Armee einführen würde, wäre das ein tolles Zeichen. Das wäre auch der einzige Weg, um dauerhaft Frieden in Europa zu garantieren. Hier kann uns der Brexit sogar helfen, denn UK hat das schon immer blockiert. Wenn man dann noch gemeinsam die Außengrenzen schützen, Steuerflucht bekämpfen, bei der Migration wirklich wieder kollaborieren würde – dann wären die Menschen vermutlich wieder begeistert von Europa. Für Transparenz würde auch die echte direkte Wahl von EU Komission und co sorgen. Ein Juncker wurde nie demokratisch legitimiert in seinem Amt, das ist ein großes Problem.

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    Paul Meier

    Nein, sind sie nicht. Man könnte genauso gut einen föderalistischen Staat nach dem Vorbild der USA bilden und so werden regionale Interessen, wie auch Internationale befriedigt. Das einzige was uns davon abhält ist der starke Nationalsozialismus in einigen Ländern.

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    Franka Laeven

    Nationalstaaten sind überholt. Auch Arbeitnehmer wären stärker mit einer Sprache! Basisdemokratie lässt sich mit einem sicheren Internet und dem Verbot von Zensur leicht erreichen und wäre für alle gut!

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    Ingeburg Kriegel

    Kleinstaaterei, Großzankerei !!!!!! Ich hoffe nur, daß es nie zu milit. Konflikten kommt! Was waren Gründe in den letzten Kriegen ?????

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    Kecskés Gábor

    Es ist von Nöten das Jeder Staat souverän bleibt. Liberalismus ist das gift für jede nation damit chaos und ausbeutung entsteht.

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      Jan Daniel Zemtsovski

      Dürfte ich fragen, was der Liberalismus im engeren Sinne genau mit der Souveränität von Staaten zu tun hat?

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      Kecskés Gábor

      Jan Daniel Zemtsovski , Interressanterweise habe es die anderen verstanden , synagogenmitarbeiter fragen meistens nach denn sie wollen es nicht verstehen.

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    Thomas Ring

    … die Frage ist berechtigt und die Antwort ist ein KLARES JA!
    … geschichtliche KULTUR und Entwicklung sind definitv NICHT ZUVERLEUGNEN, und/oder durch irgend ein „schräges“ und manipulliertes „NEUdenken“ kaputt zu machen!

    JEDER MENSCH auf diesem WUNDERvollen Planeten ist dort aus eine „Loch“ geschlupft“ wo SIE/ER eine LEBENSaufgabe hat sie DORT – vor Ort – zu meistern! … und nicht woanders! PUNKT – ENDE – BASTA!

    … alles andere ist gem. dem bekannten „Dezimierungsprogramm“ einer Hand voll Familien, die ihren „Hals nicht voll genug bekommen können, ihrer GIER, Macht- und HabSUCHT fröhnen und eh nichts „mitnehmen“ können – weil sie letzendlich KEINE MENSCHEN sind, sondern reptiloide Androiden!

    Ho’oponopono!

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      Blust Liliana

      Aber die leben nicht ewig wie jeder. Alle sterben früh oder später

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    Hans Meierding

    Nationalstaaten sind überholt, GottseiDank heute nur noch ein Produkt geistiger Isolation.
    Hätte man aus jener Zeit einem Fürsten erklärt es wird einen Deutschen Bundestaat geben man wäre, bestenfalls, im Kerker verendet.
    Die neue Marschrichtung lautet daher ein Europa der Kulturen.
    Und das ist nicht nur gut so, das ist auch unumkehrbar.

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    Stefanie Leiner

    Europa MUSS zusammenwachsen, um anderen großen Playern ebenbürtig zu sein. Des Europa der Regionen und kleinerer Kulturen verhindert gleichzeitig Separatismus und Bevormundungen innerhalb vieler Nationalstaaten …

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    Thomas Jacob

    Prinzipiell ja aber in der Größe wie sie in Europa noch existieren nein.

    Wir Europäer müssen uns endlich zu einem europäischen Nationalstaat zusammenschließen. Wie es im Mittelalter mit dem „Heiligen Römischen Reich deutscher Nation“ mehr oder weniger schon ein mal war. Nur so können wir Europäer unsere Macht und unseren Einfluss in der Welt erhalten bzw. wieder herstellen. Und nur so können wir Weltmacht Nummer 1 werden und den Chinesen, den Indern und den USA die Stirn bieten und unser Schicksal weiterhin selber bestimmen.

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    Deniz Kilic

    Die Souveränität der Staaten brauchen wir heute mehr als jezuvor. Ich einem Europa, wo das Recht des Mächtigeren über der Macht des Rechthabenden steht, ist die Souveränität ein sicherer Hafen. Solange die EU keine soziale und wirtschaftliche Chancengleichheit hat, solange die politische Partizipation nicht gewährleistet ist, wäre die Aufgabe der nationalen Identität und Souveränität pure Assimilation und das Ende der EU

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    Martin Reim

    Autonom verwaltete, Basis demokratische Regionen in einem Republik ähnlichen Europa halte ich für das Sinnvollste. Menschen müssen regional mehr gestalten können. Die Politik muss den Bürgern endlich zutrauen sich selbst verwalten zu können und aufhören sie wie unmündige Kinder zu bevormunden.

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    Peter Dorscht

    Wenn die europäischen Bevölkerungen überhaupt noch Einfluss auf das Weltgeschehen haben wollen, brauchen wir die Vereinigten Staaten von Europa. Die Entstehung der Nationalstaaten ab der französischen Revolution hat nur Unheil für die Menschen in Europa und der Welt gebracht!

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    Michael Wiesinger

    Ihr Deutschen seid so süß mit euren Vorstellungen!

    Sobald dann Bayern weg ist und sonst niemand sich das Geld aus der Tasche ziehen lässt, platzen die ganzen Träume vom (Mittel-)Europa der vielen kleinen solidarischen Kultürchen, Städtchen und Sprachen.

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    Ando Ante

    Nationalismus ist der einfachste Weg zur Zugehörigkeit für Individuen. Jeder kann nationalistisch sein, weil man nichts dafür tun muss. Wer keine Karriere macht, wer keine Familie hat, wer keinen Erfolg hat, wer keinen Anschluss findet und mit diesen Dingen ein Problem hat, kann sich jeder Zeit auf den Zufall berufen, der ihn in dieses Land geboren hat und es Nationalismus nennen. Es ist die kostenlose happy-pill.

    Nationalstaaten werden überleben weil die Bevölkerung auf diese billige Droge nicht verzichten kann… Nicht weil sie relevant sind.. Als verwaltungseinheit höchstens

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    Artem

    Ja. Sie haben Bedeutung unmd werden immer habe so lange die Menschen von einander sich unterscheiden.

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      Thomas Koenig

      Also offensichtlich sind die Unterschiede innerhalb des deutschen Nationalstaats so gross, dass ich Dein/Ihr Gefasel vom „Einheitsbrei“ kaum ertragen kann. Dann sollte man Doitschland also auch auflösen. Zurück in die Steinzeit also. Oder wenigstens Abmarsch in die DDR/Zone.

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    Martin Rehntier

    Nationalstaaten sind ein guter Puffer gegen imperialstischen Wahnwitz und übertriebene Zentralisierung.

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      Marcel Heldt

      Hat man ja in der Vergangenheit gesehen…2 Weltkrieg …Ursprung Nationalismus…was führte davon weg..der Gedanke eines geeinten Europas

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      Martin Rehntier

      Marcel Heldt genauso könnte man sagen es wäre der imperialistische Größenwahn Gewesen.
      Das Reich der Nazis gedeihte nicht nur in Deutschland.
      Das NS-Regime nur auf den Nationalismus runter zu brechen ist nicht nur vereinfacht sondern Falsch.

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      Nardo Vogt

      Martin Rehntier Hm – Nationalstaaten und Imperialismus schließen sich nicht aus. Frankreich war einer der ersten Nationalstaaten – und kann bis heute vom Imperialismus nicht die Finger lassen.
      Nein, Nationalstaaten sind die Wiege des Imperialismus.

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      Martin Rehntier

      Ich sprach von Puffern, nicht ausschließen. Aber ja, Frankreich ist ein gutes Beispiel dafür.
      Auch Internationalisten sind im übrigen gut darin Staaten zu schlucken und ins Elend zu befördern.
      Nationalismus ist zwar nichts fördernswertes, aber sicherlich nicht der Unheilsbringer wie er, bezeichnender weise, immer von den Freunden zentralistischer Ideen verteufelt wird.

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      Thomas Koenig

      Die USA sind neuerdings ein Zentralstaat?

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      Martin Rehntier

      Außenpolitisch sind sie das. Auch die Fiskalpolitik ist quasi Zentral geregelt

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    Marcel Heldt

    Die EU muss überarbeitet werden…die Zukunft in einer friedlichen Welt liegt darin das es zu den Vereinigten Staaten Europas kommt

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    Thomas Koenig

    Die EU braucht eine gemeinsame Sprache. Nach Brexit kann man problemlos Englisch forcieren.

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    Thorsten Kann

    Die werden immer ihre lokalpatriotische Bedeutsamkeit haben. So wie das Nummernschild den Ortskürzel trägt.

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    Mert Katapult

    Solange diese Staaten unterschiedliche Kulturen haben und Menschen die Wahl haben, die Kultur zu wählen, in der sie leben möchten, ist es durchaus bereichernd. Problematisch wird es wenn Leute nur die eine Kulturn kennen und diese für die beste halten, weil sie das Erlernen anderer nicht wagen.

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    Martin

    Wenn wir diese durch einen Superstaat ersetzen ist noch viel mehr bedroht als bloß die Tradion & Kultur.

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      Nardo

      Die bayrische Kultur ist ja auch nicht durch die deutsche Einheit verschwunden

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      Günter

      und trotzdem wären viele bayern gern eigenständig

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      Nardo

      Günter Schiefer niemand zwingt sie, zu bleiben

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      Klaus

      Wieso sollten kulturelle Traditionen dadurch bedroht sein?
      Belege , bitte.

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      Martin

      Klaus Wrynn in der Vergangenheit war es oft wichtig praxisferne Vorstöße der Kommission zu gunsten regionaler Gepflogenheiten und Bräuche durch nationale Vertretungen – aber auch mit Hilfe von Lobbys, zu entschärfen.
      Die Gesetzgebungsverfahren der Kommission können & konnten auch durch Klagen welche Nationalstaaten einbringen beeinflusst werden, löse ich diese auf fällt eine wichtige Instanz für die (regionale) Wirtschaft & Kultur weg.

      Stimmen sie mir bei dieser offensichtlich korrekten Umschreibung des Ist-zustandes zu oder brauchen Sie auch Belege dafür dass die Iniativen der EU-Kommission stets evaluierungsbedürftig sind?

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      Nardo

      Martin Rehntier Die EU im allgemeinen – vor allem durch ihre Vertretungen, der Rat (das eigentliche Entscheidungsorgan) und durch den EUGH hat in seiner Geschichte eher pro Region entschieden.

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      Martin

      Nardo Vogt es bedurft stets viel mithilfe der einzelnen Regionen um ein Fiasko zu verhindern.

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    Conny

    Sie werden wieder an Bedeutung gewinnen,
    weil die Menschen irgendwann begreifen, das es ohne Nationen nicht funktioniert!

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      Marius

      So funktioniert Europa jedenfalls nicht. Natürlich ist die Idee eines einheitlichen EU nicht verkehrt. Das es nicht funktioniert sieht man derzeit an Maastricht oder Dublinabkommen die verschiedentlich gehandhabt werden.
      Ergo mit Füßen getreten werden. Auch die Fiscalpolitik der verschiedenen Länder passen nicht zusammen.
      Dann noch der Austritt der Briten und das komplett überschuldete Griechenland. Hinzu kommen Italien, Spanien, Zyprien und Portugal die kurz vor einem Bailout sind.
      Dann noch Macrons irre Pläne für das Zusammenwachsen des Finanzwesens. Deutschland hat die größte Progression aller Länder.. Nein, das War nicht die Idee von den Anfängen der EU.

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      Conny

      Marius Jaekel Doch , das war von Beginn an die Idee. Die Planung für die EU wurde schon während des Nazi-Regimes vollzogen, und fast unmittelbar nach dem 2. WK wurde mit der Umsetzung begonnen,
      Das Ergebnis wird keine Demkokratie, wie man uns brain-Washen möchte,
      sondern …. wie sie schon ist, eine handfeste Diktatur!

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      Nardo

      Marius Jaekel Wenn das nicht ihre Idee ist, ist es unsere Aufgabe, das zu ändern. Abschaffen muss man das ja zum glück nicht

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      Marius

      Nardo Vogt: Man wird warten bis der nächste Bailout kommt. Der EZB Zusammenbruch könnte auch passieren. Die durch Mario Draghi „whatever it takes“ Politik und die Anleihen für überschuldete Länder zu garantieren gewährte eine Zeitangaben Stabilität. Das könnte sich auf einen Schlag ändern. Die Ökonomie der EU steht auf wackeligen Füßen. Man kann nicht zusammenfügen, was nicht zusammengehören will.
      Und doch: Das kann und ich gehe davon aus, das die EU auseinandergesetzt wird bzw. Die EU zum Scheitern verurteilt ist. Nicht Europa. Das Bitte zu unterscheiden.

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      Marius

      Conny Winkler: Konsens

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    Martin

    Für Globalisten hat Kultur und Tradition ohnehin keine Bedeutung.
    Was soll also diese sinnfreie Fragestellung?

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      Joshi

      Sehr wohl kennen auch „Globalisten“ Kultur und Tradition, nur definieren sie diese unabhängig von gezogenen Grenzen…

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      Martin

      Joshi Miethke
      Multikulturalismus ist keine Kultur, sondern lediglich eine Pervetierung jener.

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      Nardo

      Martin Skorny Wer spricht denn von Multikulturalismus (was an sich sehr wohl Kultur ist, weil das was hinter Multikulturalismus im Prinzip seit Jahrtausenden passiert und Kultur definiert).

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      Martin

      Nardo Vogt
      Für welche Kultur soll sich ein Globalist denn sonst interessieren?

      Multikulturalismus kann nur bestehen, weil sie von echten Kulturen zehrt.
      Somit lediglich ein billiger Abklatsch.

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    Jacek

    Wieviel Bedeutung Tradition, Kultur und Grenzen beigemessen wird sieht man sehr deutlich auf dem Krim, Syrien, Iraq oder Tybet.

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    Pieter

    Wir brauchen das Europa der Regionen unter dem Dach einer Europäischen Republik!

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      Marius

      Brauchen wir so wie es jetzt ist nicht.

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      Pieter

      Marius Jaekel wir brauchen keine eigennützigen Nationalstaaten. Wir brauchen starke Regionen! Die sind deutlich näher an den Bürgern dran. Und das ganze unter dem Dach einer Europäischen Republik!

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      Marius

      Wir haben aber keine starken Regionen. Wir haben Länder, die in letzter Zeit überhaupt nicht zusammenarbeiten. Das nächste Land wird bald austreten wenn sich gegenseitig weiter erpresst.

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      Jochen

      Marius Jaekel genau das wurde doch gerade eben gesagt.

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      Pieter

      Marius Jaekel Eben diese starken Regionen müssen geschaffen werden durch die Übertragung von Befugnissen. Wir brauchen starke Regionen wie Bayern, Schottland, Flandern, Katalonien, Bretagne, etc.

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    Lars

    Wir sollten akzeptieren , dass die Polen noch nicht so weit sind. Man sollte Souveränität insofern abgeben, als das gemeinsame Interessen ,die nur gemeinsam gemeistert werden können,unter einem europäischen Dach gelöst werden. Der ganze EU Apparat ist aber intransparent und reguliert sinnlos umher. Es macht keinen Sinn, dass die Vorgaben für Kaninchenzüchter-wettbewerbe größer und homogener sind als für Atomkraftwerke. Es macht keinen Sinn, das sinnlos Freiheiten zerstört werden. Die Bevölkerung vor Ort kann Immernoch am besten sagen, Was sie will. Subsidiarität und fertig. Die nationalen Präferenzen sind zu unterschiedlich, genau wie die Geschichte. Man kann – wie gesagt-in gemeinsamen Dingen wie Migration, Klimawandel und Schutz der Außengrenzen zusammen arbeiten.Wir sehen doch bei EU Subventionen wir Scharmlos das einige Regierungen ausnutzen und ihre eigenen Infrastrukturmaßnamen brach liegen lassen und dafür EU Mittel nehmen. Wir brauchen Eigenverantwortung sonst machen die Länder lustiges Trittbrettfahren. Ich hab aber auch keine Lust auf einen Südeuropa Kurs in Sachen wohlfahrtsstaat, ist mMn zu ineffizient. Wir können gerne Expertise exportieren und auch mit Finanzen helfen, aber für eine Europa ohne Nationen sind die Präferenzen zu unterschiedlich. Italien hat die letzten Jahre und Jahrzehnte einfach fiskalpolitisch Scheiße gebaut, wir Deutschen haben harte Reformen, Welche au h weh tun können, gemacht. Durch solche Reformen muss ein Land irgendwann durch, da wir aber nun in einem Euro sind haben wir die Misere. Schattenstaat EU+EZB können fad aktuell noch abfangen. Aktuell. Europa der unterschiedlich Geschwindigkeit mit ähnlichen Ländern mit ähnlichen Präferenzen ganz einfach. Und wer dann dazu gehören will muss sich an unsere Werte usw halten und nicht nur Trittbrett fahrend von den finanziellen Mitteln profitieren. Umgekehrt können wir aber auch kein Land zu Solidarität zwingen, oder dazu zwingen ,seine Vergangenheit zu vergessen. heißt: Wer dazu gehören will kann dies selbst entscheiden, dann aber mit alle dem, Was die EU vorgibt . Wurde zu lange gebrochen. Im Zweifel muss Italien halt aus dem Euro raus, gleiches galt eigentlich für Griechenland. Wir sind kein lustiger Mittmachverein. Das Gesetz muss über allem stehen und befolgt werden, während es so austariert sein muss, dass nationale Befindlichkeiten zwar wahrgenommen werden können,aber nur insofern geteilte Werte- welche endlich gelebt werden müssen – geteilt werden. Kurz: gemeinsame Ziele festlegen , Poltik nach Subsidiaritätsprinzip aufbauen, Solidarität untereinander, aber kein Trittbrett fahren.

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    Wolf

    Nationalstaaten sollten keine Bedeutung mehr haben. Erst recht nicht in Europa. Viele der großen Probleme die die EU hat sind darin begründet, daß wir eine kontinentale Union geschaffen haben, deren Mitglieder sich auf nationaler Ebene immer noch gegenseitig an die Wand fahren und ausbremsen können, während die Welt zusieht und unsere Lage ausnutzt. Wir leben in einer globalisierten Welt, in der wir als kleine Nationalstaaten nur noch Spielball von USA, Russland und China sind, während Staaten wie Indien und Brasilien schon in den Startlöchern sitzen. Und die größten Probleme der Zukunft sind ohnehin globaler Natur. Klimawandel, Flüchtlingskrisen, Ressourcenknappheit, ect. Wir können keine globalen Probleme lösen, indem wir endlos auf nationaler Ebene miteinander diskutieren ohne auf einen gemeinsamen Konsenz zu kommen. Nationalismus ist blos noch Isolationismus unter dem die kleinen Leute als erstes leiden, danach werden die Leidtragenden die großen ökonomischen Akteure sein, die am liebsten alles so belassen wollen wie es ist.

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